US-Spot-XRP-ETFs haben am elften aufeinanderfolgenden Handelstag Nettozuflüsse verzeichnet und damit ihr kumuliertes Volumen seit dem Marktstart im November auf rund 1,68 Milliarden US-Dollar gehoben. Die seit dem 18. August laufende Serie brachte allein rund 170 Millionen US-Dollar ein, während parallel veröffentlichte Q2-13F-Meldungen Goldman Sachs als größten offengelegten institutionellen Halter ausweisen.
Das Wichtigste im Überblick:
- Elf Handelstage in Folge mit Nettozuflüssen bei US-Spot-XRP-ETFs, kumuliert rund 1,68 Milliarden US-Dollar seit November
- Dienstagszuflüsse von 14,38 Millionen US-Dollar, angeführt von Franklin Templeton mit 6,63 Millionen und Grayscale mit 4,72 Millionen US-Dollar
- XRP notiert bei etwa 1,33 US-Dollar, deutlich hinter dem, was Bitcoin-ETFs allein in sechs Sitzungen Ende August einsammelten
- Goldman Sachs führt die Q2-13F-Meldungen mit 87,4 Millionen US-Dollar an, vor Jane Street und Millennium Management
XRP-ETF-Zuflüsse erreichen 1,68 Milliarden US-Dollar
Die Zuflussserie begann am 18. August und hält seither an, wie Daten von SoSoValue zeigen. Allein am Dienstag verzeichneten die Fonds weitere 14,38 Millionen US-Dollar an frischem Kapital.

Franklin Templetons XRP-Fonds führte den Tag mit 6,63 Millionen US-Dollar an, gefolgt von Grayscale mit 4,72 Millionen US-Dollar. Damit summiert sich das seit dem Serienstart zugeflossene Kapital auf rund 170 Millionen US-Dollar, während die kumulierten Nettozuflüsse seit dem Handelsstart im November bei etwa 1,68 Milliarden US-Dollar liegen. Wer die genaue Zusammensetzung der institutionellen Nachfrage hinter diesen Zahlen verstehen will, findet eine Aufschlüsselung der konkreten institutionellen XRP-ETF-Positionen in unserer Analyse.
XRP bleibt hinter Bitcoin-ETF-Zuflüssen zurück
Trotz der langen Serie relativiert sich das Bild im Vergleich zu Bitcoin deutlich. XRP wurde am frühen Mittwoch bei etwa 1,33 US-Dollar gehandelt, unter dem Stand von rund 1,45 US-Dollar am 27. August, aber weiterhin klar über dem Bereich um 1 US-Dollar von Mitte August.
US-Spot-Bitcoin-Fonds nahmen allein in sechs Handelssitzungen Ende August rund 2,26 Milliarden US-Dollar ein – mehr, als sämtliche XRP-ETFs seit ihrem gesamten Handelsstart im November zusammengenommen verzeichnet haben. Die Größenordnung zeigt, wie stark die institutionelle Nachfrage nach Bitcoin-ETFs das XRP-Segment weiterhin überstrahlt.
Goldman führt die offengelegten institutionellen Halter an
Laut aus 13F-Einreichungen zusammengestellten Daten war Goldman Sachs zum 30. Juni der größte offengelegte institutionelle Inhaber von XRP-ETFs, mit einer Exponierung von rund 87,4 Millionen US-Dollar. Jane Street folgte mit 16,6 Millionen US-Dollar und Millennium Management mit 16,2 Millionen US-Dollar.

Investmentberater stellten mit etwa 120 Millionen US-Dollar der insgesamt 183 Millionen US-Dollar offengelegten Bestände die größte Kategorie, vor Hedgefonds mit rund 25 Millionen, Brokerfirmen mit 17 Millionen und Banken mit rund 14 Millionen US-Dollar. Wichtig dabei: Die Meldungen zeigen lediglich Brutto-ETF-Positionen zum 30. Juni und nicht, ob diese Firmen ihr Preisrisiko über Futures oder andere Instrumente abgesichert haben – Goldmans Bestände könnten ebenso aus Market-Making, Basis-Handel oder der Abwicklung von Kundenaufträgen stammen wie aus einer gerichteten Strategie der Bank.
Nächste Meldungen und Zuflüsse im Blick
Ob Goldman Sachs, Jane Street und Millennium ihre zum 30. Juni gemeldeten Positionen weiterhin halten, wird erst mit der nächsten 13F-Runde im November ersichtlich. Bis dahin bleibt die Verbindung zwischen der Zuflussserie Ende August und den Q2-Beständen eine Momentaufnahme aus zwei unterschiedlichen Zeitpunkten.
Nach Angaben von Cointelegraph vom 3. September ist die elftägige Serie inzwischen mit Nettoabflüssen von 7,2 Millionen US-Dollar zu Ende gegangen, nachdem sie insgesamt rund 170 Millionen US-Dollar eingebracht hatte. Ob sich daraus eine längere Konsolidierung oder rasch neue Zuflüsse ergeben, dürfte sich erst an den kommenden Handelstagen zeigen.
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