Strive hat zwischen dem 17. und 21. August weitere 1.110 Bitcoin für 81,5 Millionen US-Dollar gekauft und damit seinen Gesamtbestand auf 21.356 BTC erhöht. Der durchschnittliche Kaufpreis lag laut SEC-Meldung bei 73.409 US-Dollar je Coin, während die Nasdaq-Aktie des Unternehmens am Montag zweistellig zulegte.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Strive kaufte 1.110 BTC für 81,5 Mio. US-Dollar zu einem Durchschnittspreis von 73.409 US-Dollar – Gesamtbestand: 21.356 BTC
  • Die Barreserven stiegen trotz des Kaufs von 154,8 Mio. auf 171,9 Mio. US-Dollar
  • Die Class-A-Aktien wuchsen um rund 3,65 Millionen auf etwa 79,9 Millionen Stück
  • Strive rangiert damit auf Platz sieben der größten börsennotierten Bitcoin-Treasury-Unternehmen

Die Details des jüngsten Bitcoin-Kaufs

Laut der SEC-Meldung von Strive stieg der Bestand durch den Zukauf von 20.246 BTC auf 21.356 BTC. Bemerkenswert ist, dass die liquiden Mittel des Unternehmens im selben Zeitraum von 154,8 Millionen auf 171,9 Millionen US-Dollar zulegten, obwohl gleichzeitig für 81,5 Millionen US-Dollar Bitcoin gekauft wurde.

Das Kapital dafür stammt größtenteils aus frischer Aktienausgabe. Die Anzahl der im Umlauf befindlichen Class-A-Stammaktien wuchs um rund 3,65 Millionen auf etwa 79,9 Millionen, während die Zahl der SATA-Vorzugsaktien um rund 441.000 zunahm. Strive nutzt damit weiterhin überwiegend Eigenkapital statt Wandelanleihen, um seine Bitcoin-Treasury zu finanzieren.

Kursreaktion und Bewertung der ASST-Aktie

Nach eigenen Angaben von Strive legte die Aktie seit Jahresbeginn um mehr als 20 Prozent zu und stieg in den vergangenen 30 Tagen um 49 Prozent. Laut einem Bericht von Cointelegraph sprang die Nasdaq-notierte ASST-Aktie am Montag unmittelbar nach Bekanntgabe des Kaufs um mehr als 11 Prozent.

Bei aktuellen Bitcoin-Kursen ist der Gesamtbestand von Strive rund 1,65 bis 1,7 Milliarden US-Dollar wert. Damit zählt das Unternehmen laut Daten von bitcointreasuries.net inzwischen zu den sieben größten börsennotierten Bitcoin-Treasury-Unternehmen weltweit.

Was CEO Matt Cole zur Strategie sagt

Strive-CEO und Vorsitzender Matt Cole bestätigte den Kauf gegenüber seinen rund 35.000 Followern auf X und verwies für weitere Details auf die behördliche Meldung. Er bezifferte darin sowohl die zugekaufte Menge als auch den Durchschnittspreis und den neuen Gesamtbestand von 21.356 BTC.

Headshot of Matt Cole, CEO of Strive, wearing a suit and tie against a white background with the Strive logo.
Matt Cole, CEO of Strive.

Cole betont regelmäßig, dass das Wachstum des Bitcoin-Bestands pro Aktie mit der laufenden Ausgabe neuer Stamm- und Vorzugsaktien Schritt halten muss. Genau dieser Spread zwischen Kapitalkosten und Bitcoin-Wertsteigerung ist der Kern der Strive-Strategie.

Einordnung: Strives Weg zur Bitcoin-Treasury

Strive wurde 2022 von Vivek Ramaswamy und Anson Frericks gegründet, bevor das Unternehmen im September 2025 über eine Reverse-Fusion mit Asset Entities an die Nasdaq ging und sich konsequent auf Bitcoin ausrichtete. Einen weiteren Schub erhielt die Bilanz Anfang 2026 durch die vollständige Übernahme von Semler Scientific gegen Aktien, durch die rund 5.048 BTC auf einen Schlag hinzukamen.

Vivek Ramaswamy and a colleague standing behind a podium at the New York Stock Exchange
Vivek Ramaswamy at the New York Stock Exchange.

Damit reiht sich Strive in eine wachsende Gruppe börsennotierter Unternehmen ein, die Bitcoin systematisch in ihre Bilanz aufnehmen – ein Trend, den auch Strategys Treasury-Strategie und der Aufbau von Superplanets Bitcoin-Reserven illustrieren. Neben der reinen Akkumulation verwaltet Strive zudem fast 3 Milliarden US-Dollar in ETFs und anderen Anlageprodukten, die zusätzliche Gebühreneinnahmen liefern.

Worauf Anleger jetzt achten sollten

  • Verwässerung: Ob der Bitcoin-Zuwachs pro Aktie trotz steigender Aktienzahl positiv bleibt, entscheidet über die Sinnhaftigkeit weiterer Kapitalerhöhungen.
  • SATA-Finanzierung: Die Entwicklung der Vorzugsaktien zeigt, wie teuer sich Strive künftig Kapital beschaffen kann.
  • Nächste SEC-Meldung: Weitere Bitcoin-Käufe dürften erneut zeitnah über behördliche Meldungen bekannt werden und die ASST-Aktie bewegen.

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Christoph Peterson
Christoph Peterson
Krypto Redakteur

Vor einigen Jahren hat Christoph das Thema Kryptowährungen für sich entdeckt und ist seither leidenschaftlich als Autor und Enthusiast in diesem Bereich aktiv. Sein Interesse gilt vor allem den Themen Kryptowährungen, Blockchain-Technologie und Security Token Offerings (STOs). Als regelmäßiger Autor... Mehr lesen

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