Eine der spannendsten Innovationen im aktuellen Krypto-Sektor sind DePin Coins und genau hier könnte IOTA ein Revival erleben. DePIN steht für Decentralized Physical Infrastructure Networks. Steph is Crypto veröffentlichte auf X einen Post mit dem Hinweis auf eine Studie, in der IOTA als Highlights für DePin Smart City & IOT Netzwerke genannt wird.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Mit seiner einzigartigen Positionierung könnte IOTA als DePIN-Coin neu durchstarten.
  • DePIN bietet offene, transparente, effiziente und kostengünstige Systeme.
  • Der Nutzen von Angeboten realer Dienste in dezentralen Netzwerken nimmt zu.
  • IOTA könnte durch seinen Tangle die ideale Ergänzung für DePIN-Systeme sein.
  • In der vergangenen Woche gab der Token 3,2 % nach. 1 IOTA kostet aktuell 0,1939 $.

IOTA hat eine ambitionierte Roadmap vor sich. Darin enthalten, nach langer Ruhephase, auch die Beteiligung am Ausbau dezentraler Infrastrukturen als führender DePIN-Coin. Die Zukunft dezentraler Infrastrukturen gewinnt unter der Realisierung von Web3-Projekten und der globalen Adaption von Kryptowährungen zunehmend an Bedeutung und mittendrin könnte das eigentlich fürs Internet der Dinge vorgesehene Krypto-Projekt von IOTA stehen.

Hat IOTA Potenzial als DePIN-Coin?

Bezogen auf die letzten 12 Monate konnte sich der Preis für den IOTA Coin zwar um über 36 % verbessern. Auf lange Sicht ist das Ergebnis des einstigen Shooting-Stars mit deutscher Beteiligung aber ernüchternd. Insgesamt verlor IOTA, ehemals MIOTA, fast 70 % seines Wertes seit dem ersten Handelstag an den Krypto-Börsen.

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Jetzt kommt aber endlich überzeugende Bewegung in die Wachstumspläne des Projektes, rund um den deutschen Gründer Dominik Schiener. Mit den ersten Presseberichten über die Möglichkeit, IOTA als Ergänzung zur aktuellen DePIN-Strategie zu sehen, ist auch das Handelsvolumen nach oben gegangen. In den letzten 24 Stunden stieg das gehandelte Volumen über 11 % auf jetzt 36 Millionen USD. 

Es ist das grundlegende Tangle-Design, das sich für den Ausbau dezentraler Infrastrukturen als geeignete Alternative zu Blockchains mit ihren bekannten Problemen beweisen könnte. Skalierbarkeit, hohe Transaktionskosten und die Unfähigkeit zur Abwicklung von Mikrozahlungen zwischen Maschinen ließen herkömmliche Blockchains bisher außen vor. Der gerichtete azyklische Graph von IOTA, Tangle, scheint eine passende Lösung zu sein.

Was ist DePIN? Wofür werden dezentrale Infrastrukturen benötigt?

Intelligente Sensoren oder IOT-Geräte können Echtzeitdaten senden. Dafür benötigen sie jedoch kostengünstige, manipulationssichere Umgebungen. In dezentralen Systemen wie Lieferkettenlogistik oder den Netzwerken von Mobilitätsanbietern ist IOTA auch in der Vergangenheit immer mal wieder aufgetaucht.

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Verschiedene Protokoll-Updates und eine neue Vision, die auch die Umbenennung von MIOTA in IOTA Coin mit sich brachte, stehen jetzt neben dem Internet of Things auch andere Gebiete im Fokus der Entwickler. IOTAs Comeback könnte in den Forderungen von Web3-Ökosystemen mit dezentralen Netzwerken aufgehen. 

Jedes Netzwerk besteht aus drei Schichten:

  1. der physischen Ebene wie Infrastruktur, also beispielsweise WLAN-Hotspots
  2. der Middleware, die Blockchains mit Geräten verbindet und die Nutzung verfolgt.
  3. die Blockchain selbst, die Transaktionen und Zahlungen validiert und speichert.

Dem Netzwerk kann niemand einfach so beitreten, das würde andernfalls die Sicherheit gefährden. Wie erwähnt, kommen Blockchains bei diesen Aufgaben jedoch schnell an ihre Grenzen. Hier könnte der Tangle von IOTA zum Einsatz kommen. Denkbar wäre sein Einsatz als Eingangstor für neue Netzwerkteilnehmer, die damit die Dezentralisierung und Transparenz stärken und für ihren Beitrag auch belohnt werden könnten. 

DePIN in Krypto bezieht sich auf ein dezentrales Netzwerkmodell, bei dem kritische Infrastrukturen durch die Beteiligung der Community aufgebaut, besessen und betrieben werden, und mit DePIN-Token als Belohnung motiviert werden.

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Wie sieht die Zukunft von IOTA als DePIN-Coin aus?

Ein faires, sicheres und zugängliches System, das beispielsweise ortsgebundene Dienste wie Cloud-Speicher oder Rechenleistung bereitstellt, ist nur eins von vielen möglichen Szenarien. Ein physisches Ressourcen Netzwerk mit ortsfester Hardware wie die Netzwerke für Mobilfunk oder Energieversorger sind weitere Anwendungsfelder.

Als DePIN-Coin könnte IOTA zu neuer Größe aufsteigen und endlich ein dauerhaft relevanter Marktteilnehmer im Krypto-Markt werden. Im Kern geht es um die Bereitstellung von jeglicher Form von Multi-Chain-Lösungen, die einen modularen Aufbau dezentraler Netzwerke erlauben. Als Layer-1 steht der IOTA 3.0 Vision damit eine großartige Zukunft bevor, die sich auch in deutlich steigenden IOTA-Kursen zeigen dürfte.

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Paul Schröder
Paul Schröder

Paul ist hauptberuflicher Content-Writer mit einem Schwerpunkt auf Kryptowährungen und Finanzthemen. Seine Leidenschaft für Krypto begann 2016, als er seinen ersten Bitcoin für rund 900 Dollar kaufte. Seitdem hat er sich immer wieder intensiv mit dem Markt beschäftigt. 2024 machte er... Mehr lesen

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