BTC-Kursprognosen stehen täglich im Zentrum von Krypto-News. Jetzt gibt es Hinweise auf einen unterbewerteten Bitcoin.
Die älteste und erfolgreichste Kryptowährung Bitcoin wird immer wieder von zahlreichen Akteuren im Markt analysiert und bewertet. Bitcoin-Prognosen gibt es fast wie Sand am Meer. Stammen diese aber von namhaften Analysten, in diesem Fall von CryptoQuant, dann kann man sich auf die Daten verlassen.
Was sagt CryptoQuant über Bitcoin?
- Der Marktwert von Bitcoin könnte aufgrund von On-Chain-Daten unterbewertet sein.
- Bitcoin-Prognosen verharren derzeit in einem konservativen Bewertungsszenario.
- Der Indikator für das NTV Golden Cross ist ein spezifischer Bitcoin-Indikator.
Was bedeutet das für Bitcoin?
Zahlreiche Indikatoren und Analysemethoden stehen zur Verfügung, wenn man einen Vermögenswert, ob digital oder traditionell, bewerten will. Die große Anzahl an Kryptowährungen und die größere Datenbasis, die es inzwischen gibt, geben dazu spezifische Metriken an die Hand.
Der Krypto-Analyst MorenoDV ist zertifizierter Autor für die Plattform CryptoQuant und gibt regelmäßig Bitcoin-Prognosen ab. Diesmal sagt er, dass Bitcoin auf Basis vorliegender Ergebnisse stark unterbewertet ist.
Ist Bitcoin derzeit wirklich stark unterbewertet?
Ein negativer Indikator aus dem Golden Cross gibt Hinweise auf eine vernachlässigte Netzwerk-Bewertung, wenn es zwar hohe Aktivitäten gibt, der Preis aber diese nicht widerspiegelt. Auf Bitcoin bezogen könnte das bedeuten, dass Anfang 2026 eine Umkehr des BTC-Kurses ansteht. Der Preis pro BTC liegt aktuell weit unter seinen Möglichkeiten, sagt der Analyst.
Der Bitcoin NVT Golden Cross Indikator misst, ob Bitcoin im Verhältnis zur On-Chain-Netzwerkaktivität über- oder unterbewertet ist.
Ein gesundes Netzwerk zeigt ein hohes Maß an On-Chain-Aktivitäten und bietet dementsprechend Raum für Wachstum. Im Verhältnis zu seinen ausgeführten Transaktionen liegt Bitcoin auf Basis der durchgeführten Analysen in einem Bereich für unterbewertet.
Nutzen und Marktbewertung gehen, wie die Grafik zeigt, aktuell auseinander. Eigentlich zeigt das NVT Golden Cross von Bitcoin, geglättet mit einem 100-Tage-Durchschnitt, an, ob der Marktwert der Netzwerkaktivität gerecht wird. Vereinfacht ausgedrückt, lässt sich das Ergebnis wie folgt interpretieren:
- Kurs-Gewinn-Verhältnis ist gestört.
- Ein Reset der Bewertung steht an.
- Die Neubewertung könnte eine Umkehr für den BTC-Kurs bedeuten.
- In der Folge sollte der BTC-Preis deutlich steigen.
- Marktkapitalisierung von Bitcoin liegt hinter Transaktionsvolumen.
Kurzfristige Bitcoin-Prognose für Anfang 2026
Wir sind weit entfernt von einer Bitcoin-Blase, so könnte man die kurzfristige BTC-Prognose für Anfang 2026 zusammenfassen. Statt einer überbewerteten Klasse liegt bei Bitcoin eine Phase hoher Netzwerkaktivität vor, die, begleitet von aus Sicht der Analysten der zu geringen Marktkapitalisierung, Raum für Wachstum lässt.
Dieses Wachstum könnte sogar exponentiell ausfallen. Bitcoin und andere Altcoins sowie Meme-Coins haben diese Fähigkeit in der Vergangenheit schon mehrfach bewiesen.
Bitcoins NVT wird berechnet, indem der Netzwerkwert (Marktkapitalisierung) durch das täglich über die Blockchain übertragene USD-Volumen geteilt wird.
Anfang Januar oder spätestens Mitte des Monats beginnt für Bitcoin womöglich eine Aufholjagd, die bei Bitcoin-Preisen knapp über 100.000 $ zunächst eine kleine Pause einlegt. Bis Februar 2026 steigt der Schwellenwert für die Überbewertung von Bitcoin auf die 100.000er-Marke und lässt Wachstum bis auf 110.000 – 115.000 $ zu.
Ab diesem Zeitpunkt wird BTC aller Voraussicht nach nicht mehr als unterbewertet gelten und seinen realen Wert, bezogen auf die aktuellen Netzwerkaktivitäten, erreicht haben.
Was bedeutet das für die mittelfristige BTC-Preisentwicklung?
Nähern sich Netzwerkaktivität und Marktwert an oder stimmen sie sogar überein, entsteht ein spezifischer Effekt im Markt, bei dem Anleger wieder Hoffnung auf große Renditen schöpfen. Die derzeitige Phase zeigt nicht nur die mögliche Unterbewertung von BTC an, sondern gibt auch Hinweise darauf, dass der Markt derzeit nicht mit großen Gewinnen aus Bitcoin-Investments rechnet.
Stattdessen nutzen Strategy und auch American Bitcoin Corp. die Zeit, um BTC möglichst günstig einzukaufen und ihre Position als Digital Treasury Asset Unternehmen zu festigen. Niemand glaubt aktuell an hohe Margen, wenn er Bitcoin handelt und folgt stattdessen der langfristigen HODL-Strategie. Das zeigt sich auch an den verhältnismäßig schwachen BTC-Kursen und der geringeren Volatilität, die schon länger deutlich nachlässt.
Wie wird sich Bitcoin langfristig entwickeln?
Alle Augen auf Bitcoin! Auch jetzt, in Zeiten schwacher Marktdynamik und nachlassender Preisschwankungen, gilt der BTC-Preis als Wegweiser vieler Dinge. Angefangen von der Macht des US-Präsidenten, der Wirtschaftlichkeit von börsennotierten Unternehmen, der Bedeutung von staatlichen, digitalen Reserven oder der Spekulationskraft von Bitcoin per se – es gibt genügend Aspekte und Kriterien, die die Bedeutung von Bitcoin belegen.
Der Marktwert von Bitcoin ist verglichen mit seiner Netzwerkaktivität zu niedrig bewertet. An den Krypto-Börsen spiegelt sich also nicht der eigentliche Wert von BTC wider. Langfristig gibt es jedoch viele Unsicherheiten, die Einfluss nehmen könnten, wie sich der BTC-Preis bis 2030 oder 2040 entwickelt. Eine Präsidentschaftswahl in den USA ohne Donald Trump Senior, ein möglicher Frieden in der Ukraine und das riskante Spiel mit Bitcoin als Unternehmenssicherheit.
Wie sich Bitcoin bis 2050 entwickelt, steht ganz sicher derzeit in den Sternen. Als heller Mond am Krypto-Firmament gilt Bitcoin aber schon heute.
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