US-Spot-Bitcoin-ETFs haben am 23. April in allen von Bloomberg-Intelligence-Analyst Eric Balchunas beobachteten rollierenden Zeiträumen positive Nettozuflüsse verzeichnet – von einem Tag bis zum Jahresbeginn. Angeführt wird die Entwicklung von BlackRocks IBIT, während der Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) weiterhin Kapital verliert.
Zuflüsse drehen in allen Zeiträumen ins Plus
Eric Balchunas, Analyst bei Bloomberg Intelligence, wies am 23. April darauf hin, dass sich die Kategorie der Bitcoin-ETFs in jedem von ihm beobachteten rollierenden Zeitfenster wieder ins Positive gedreht habe. Nach seiner Einschätzung ist die Kategorie damit zu einem stärkeren und beständigeren Zuflusstrend zurückgekehrt.

Die von ihm veröffentlichten Zahlen zeigen das Ausmaß der Entwicklung: 335,82 Millionen US-Dollar an einem Tag, 1,28 Milliarden US-Dollar über eine Woche, 2,16 Milliarden US-Dollar über einen Monat sowie 1,85 Milliarden US-Dollar über drei Monate und seit Jahresbeginn.
IBIT dominiert, GBTC bleibt unter Druck
Der iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock war in fast jedem Zeitraum klarer Spitzenreiter: 246,88 Millionen US-Dollar an einem Tag, 907,97 Millionen US-Dollar über eine Woche, 1,92 Milliarden US-Dollar über einen Monat, 2,17 Milliarden US-Dollar über drei Monate und 3,08 Milliarden US-Dollar seit Jahresbeginn. Balchunas ordnet den Fonds damit unter die obersten 1 % aller ETFs ein, wie er auf X mitteilte.

Der Fidelity Wise Origin Bitcoin Fund (FBTC) lieferte mit 56,69 Millionen US-Dollar an einem Tag und 170,92 Millionen US-Dollar über eine Woche zusätzliche Unterstützung. Kleinere Produkte wie Bitwises BITB, ARK 21Shares’ ARKB, Vanecks HODL, Invescos BTCO und Franklins EZBC verzeichneten über mehrere Zeiträume hinweg bescheidene positive Zahlen.
Gegenläufig entwickelte sich der Grayscale Bitcoin Trust (GBTC): 16,56 Millionen US-Dollar Abfluss an einem Tag, 77,08 Millionen US-Dollar über eine Woche, 255,86 Millionen US-Dollar über einen Monat und 960,43 Millionen US-Dollar seit Jahresbeginn. Die Verteilung deutet darauf hin, dass sich die Nachfrage ausweitet, das Kapital sich jedoch weiterhin stark auf IBIT und in geringerem Maße auf FBTC konzentriert.
Kein neuer Rekord
Trotz der breiten Erholung bleibt die Kategorie unter ihrem bisherigen Höchststand. Laut Balchunas benötigt IBIT noch einige Milliarden US-Dollar, um sein bisheriges Hoch bei den kumulierten Nettozuflüssen seit Auflegung von 62,8 Milliarden US-Dollar zu übertreffen. Die aktuelle Entwicklung stellt damit eine bedeutende Erholung dar, aber noch keinen neuen Meilenstein für die Anlageklasse.
Worauf Anleger achten können
Die aktuellen Daten zeigen positive Nettozuflüsse über alle beobachteten Zeiträume. Zugleich bleibt die Verteilung der Mittel entscheidend: IBIT führt die Zuflüsse deutlich an, während GBTC weiterhin Abflüsse verzeichnet und die kleineren Produkte lediglich bescheidene positive Werte ausweisen.
- Kumulierter Rekord: IBIT benötigt weitere Zuflüsse, um die Marke von 62,8 Milliarden US-Dollar seit Auflegung zu übertreffen.
- Fondskonzentration: Die Zuflüsse konzentrieren sich weiterhin vor allem auf IBIT und in geringerem Maße auf FBTC.
- GBTC-Abflüsse: Der Grayscale Bitcoin Trust verzeichnet über die ausgewiesenen Zeiträume weiterhin Mittelabflüsse.
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