Figma geht bald an die Börse – und hat eine überraschende Bitcoin-Strategie im Gepäck. Der Design-Software-Riese hat still und heimlich Millionen in einen BTC-ETF investiert. Was steckt hinter diesem Schritt, und was bedeutet er für Anleger, Krypto-Fans und Tech-Investoren?

Das Wichtigste im Überblick:

  • Figma hält bereits 69,5 Millionen US-Dollar in Bitcoin – das sind 4,5 % seiner Cash-Reserven.
  • Das Unternehmen plant, weitere 30 Millionen USDC in Bitcoin zu investieren.
  • Mit dem geplanten Börsengang und der Bitcoin-Strategie positioniert sich Figma für die Zukunft.

Figma will an die Börse – mit Bitcoin im Gepäck

Das Design-Startup Figma bereitet sich auf den Sprung an die New Yorker Börse vor. Das Unternehmen hat seine IPO-Pläne offiziell eingereicht. Besonders überraschend: Figma hält Bitcoin im Wert von rund 69,5 Millionen US-Dollar. Die Investition erfolgte über den Bitwise BTC ETF. Damit setzt Figma ein starkes Signal – und das, obwohl es zuvor keine Krypto-Vergangenheit gab. Der BTC-Anteil macht inzwischen 4,5 % des gesamten Portfolios aus. Diese Enthüllung wirft viele Fragen auf. Was plant Figma mit dieser Strategie? Ist Bitcoin Teil eines größeren Ziels, das über den Börsengang hinausgeht?

Market Cap

Ein Start-up mit Bitcoin-Ambitionen

Der Schritt kam für viele unerwartet. Figma war bislang nicht für Krypto-Investments bekannt. Doch laut Börsenprospekt investierte der Vorstand im März 2024 satte 55 Millionen Dollar in den BTC-ETF von Bitwise. Die Investition wuchs zunächst auf fast 79 Millionen, fiel dann aber auf 69,5 Millionen zurück. Das zeigt: Figma kennt die Risiken, bleibt aber dabei. Das Unternehmen hat bereits angekündigt, noch weitere 30 Millionen Dollar in Bitcoin umzuschichten – diesmal aus seinen USDC-Beständen. Das ist ein klares Statement pro BTC und ein mutiger Schritt in Richtung Finanzinnovation.

Bitcoin als strategischer Vermögenswert

Figma betrachtet Bitcoin offenbar als langfristige Absicherung. Im IPO-Dokument steht, dass das Unternehmen seine Stablecoin-Reserven „zu einem späteren Zeitpunkt“ vollständig in Bitcoin umwandeln will. Das passt zu einer wachsenden Zahl von Unternehmen, die Bitcoin auf ihre Bilanz setzen. Die Motivation ist klar: BTC gilt für viele als „digitales Gold“ und Schutz vor Inflation. Dass ein Tech-Unternehmen wie Figma auf diesen Trend aufspringt, zeigt, wie stark sich der Blick auf Kryptowährungen gewandelt hat.


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Mehr als ein Hype: Figma will nachlegen

Figma plant nicht nur einen Börsengang – es will dabei sogar noch mehr Bitcoin kaufen. Mit weiteren 30 Millionen Dollar in USDC auf der Bilanz ist das Potenzial da. Offenbar will das Unternehmen mittelfristig rund 6,5 % seines Portfolios in Bitcoin halten. Das entspricht der Strategie anderer börsennotierter Unternehmen wie MicroStrategy oder Tesla. Es zeigt auch, dass BTC zunehmend als Teil moderner Finanzplanung gesehen wird. Figma positioniert sich damit klug im Markt – zwischen Tech, Finanzen und Web3.

IPO statt Adobe-Deal – und BTC als Absicherung

Eigentlich sollte Figma längst zu Adobe gehören. Der 20-Milliarden-Dollar-Deal platzte jedoch Ende 2023 nach regulatorischer Prüfung in Europa und Großbritannien. Stattdessen folgte nun der IPO-Plan – mit frischen Zahlen. Im Jahr 2024 machte Figma 749 Millionen Dollar Umsatz, im ersten Quartal 2025 waren es 228,2 Millionen – ein Plus von 46 %. Das Unternehmen zeigt damit solides Wachstum. Gleichzeitig bietet BTC eine Art Absicherung gegen Marktschwankungen. Mit Goldman Sachs, Morgan Stanley und J.P. Morgan als IPO-Partnern will Figma jetzt hoch hinaus.


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Warum Figma auf Bitcoin statt Anleihen setzt

In einer Zeit, in der viele Unternehmen auf sichere Staatsanleihen setzen, geht Figma einen anderen Weg. Die Entscheidung, Bitcoin anstelle traditioneller Anlagen zu wählen, deutet auf eine neue Risikobereitschaft hin. Vor allem für ein wachsendes Tech-Unternehmen kann ein BTC-Investment aber auch Vorteile bieten: höhere potenzielle Renditen, Inflationsschutz und ein modernes Image. Zudem spricht der Schritt gezielt eine jüngere, technikaffine Zielgruppe an. Gerade im Umfeld eines IPOs kann diese Positionierung strategisch klug sein. Figma sendet damit ein Signal: Wir denken anders – und investieren entsprechend.

Was Figmas BTC-Kurs für andere Unternehmen bedeutet

Figma ist nicht das erste Unternehmen, das Bitcoin in seine Bilanz aufnimmt – aber sein Schritt ist symbolisch wichtig. Als wachstumsstarkes Tech-Unternehmen mit Fokus auf Produktivität und Kreativität kann Figma eine neue Welle auslösen. Wenn ein Software-Riese BTC ernst nimmt, könnten andere nachziehen. Vor allem Start-ups und börsennotierte Firmen auf Investorensuche beobachten solche Entscheidungen genau. BTC als Bestandteil der Finanzstrategie wird so salonfähig. Das zeigt: Krypto ist längst kein Randthema mehr – sondern Teil moderner Unternehmensführung.

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Sergei Timurov
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Sergei Timurov ist seit 2016 großer Bitcoin Fan und ihn begeistert die Freiheits Idee sowie die Unabhängigkeit von Bitcoin. Sergei ist Bitcoin Maximalist und der Überzeugung, dass sich nur Bitcoin für einen langfristigen Vermögensaufbau eignet. Neben seinen journalistischen Tätigkeiten betreibt... Mehr lesen

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