Der Bitcoin-Markt zeigt sich heute leicht erholt von den jüngsten Verlaufstiefs. Nach den deutlichen Abgaben der vergangenen Tage pendelt die wertvollste Kryptowährung aktuell um die Marke von 110.000 US-Dollar. Übergeordnet bleibt das Bild jedoch von einer anhaltenden Seitwärtsbewegung geprägt, die Dynamik der Bullen ist weiterhin begrenzt. Noch immer liegt der Kurs rund 15.000 US-Dollar unter dem Allzeithoch.
Inmitten dieser Phase tritt nun der bekannte Trader Peter Brandt auf den Plan: Er geht kurzfristig short auf Bitcoin. Doch was macht Hoffnung?
Das Wichtigste im Überblick:
- Bitcoin konsolidiert um 110.000 US-Dollar und bleibt klar unter dem Allzeithoch.
- Trader Peter Brandt hält Bitcoin langfristig, geht aber kurzfristig short.
- Seine Short-Position basiert auf einem „Megaphone Pattern“ als Warnsignal.
- Das Muster deutet auf Marktunsicherheit und mögliche temporäre Schwäche hin.
- Brandt bleibt langfristig optimistisch und sieht Bitcoin strukturell weiter stark.
- Analysten werten den schwachen Oktober als gesunde Marktbereinigung vor neuem Aufschwung.
Peter Brandt geht short bei Bitcoin: Was steckt dahinter?
Der renommierte Trader Peter Brandt ist seit Jahrzehnten eine prägende Figur der Chartanalyse. In einem seiner jüngsten Beiträge erklärte Brandt auf X, dass er als Investor seit Jahren Bitcoin hält, nun jedoch als Swing-Trader eine Short-Position auf Bitcoin-Futures eröffnet hat. Diese Diskrepanz verdeutlicht seine strikte Trennung zwischen verschiedenen Handelsansätzen und Zeithorizonten.
Do others besides me find it a bit awkward intellectually/emotionally when you hold contrary positions in accounts designed to trade different systems/time frames?
As an investor I have owned Bitcoin for years
As a swing trader I am now short $BTC futures based on megaphone pic.twitter.com/bZZDwbypSh— Peter Brandt (@PeterLBrandt) October 30, 2025
Technisch begründet Brandt seine Short-Position mit einem sogenannten „Megaphone Pattern“. Dieses charttechnische Muster entsteht, wenn die Kursschwankungen in beide Richtungen zunehmen und sich eine Art trichterförmige Struktur bildet. Brandt interpretiert die aktuelle Formation als Hinweis auf eine mögliche kurzfristige Schwächephase.
Trotz des Short-Trades bleibt sein langfristiger Optimismus gegenüber Bitcoin bestehen. Er unterscheidet klar zwischen zyklischer Korrektur und strukturellem Wachstumspotenzial. Für Brandt ist Bitcoin nach wie vor ein Anlagegut mit Zukunft, nur eben aktuell in einer überhitzten Marktphase. Das dürfte Bitcoiner Mut machen, während kurzfristig vieles auf eine weitere Korrekturbewegung hindeutet, so der Top-Trader Brandt.
Bitcoin verliert seinen „Uptober“-Glanz: Comeback im November?
Erstmals seit sieben Jahren beendet Bitcoin den Oktober mit einem Minus und durchbricht damit die Serie positiver Monatsabschlüsse. Der traditionell starke „Uptober“ brachte in der Vergangenheit im Schnitt fast 20 Prozent Rendite, doch 2025 dominierte Schwäche. Auslöser waren eine Kombination aus geopolitischen Unsicherheiten, schwankender Liquidität und einer vorsichtigen Haltung institutioneller Anleger. Selbst die Zinssenkung der US-Notenbank um 25 Basispunkte konnte keine nachhaltige Trendwende herbeiführen. Vielmehr gab es direkt im Anschluss den nächsten Abverkauf.
Solche Phasen reduzieren Spekulationen und stärken die Basis für kommende Aufwärtsbewegungen. Historisch betrachtet liefert der November noch bessere Renditen. Spannend wird jetzt, ob diese Saisonalität Fortsetzung findet. Die Chancen nach einem schwachen Oktober auf einen kräftigen Rebound scheinen besser.
📊 October turned red for the first time in 7 years!
The crypto market humbled a lot of traders this month — momentum faded, confidence shaken.
But remember… red months build the best setups for the next big move. Stay sharp, not scared.⚡#Crypto #Bitcoin #BTC #CryptoTrading pic.twitter.com/yjOKa7OQvR
— TraderAAG (@TraderAAG) October 31, 2025
Bitcoin an kritischem Support-Niveau stabilisiert sich
Der Bitcoin-Markt befindet sich derzeit in einer entscheidenden Phase. Übergeordnet dominiert zwar weiterhin eine ausgeprägte Seitwärtsbewegung, doch zuletzt reagierte der Kurs positiv auf die wichtige Support-Zone zwischen 104.000 und 106.000 US-Dollar.
Diese Zone bleibt aus charttechnischer Sicht das zentrale Kursniveau, an dem sich die weitere Richtung entscheidet. Solange der Bereich hält, bleibt das bullische Szenario intakt. Fällt Bitcoin jedoch nachhaltig unter diese Zone, könnte sich das Bild deutlich eintrüben. Eine größere Top-Bildung wäre dann zunehmend wahrscheinlich.
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