Mehr als drei Wochen im Februar sind vergangen, und bisher gibt es kein Anzeichen für eine Trendwende. Zum ersten Mal seit fast einem Jahr erleben die in den USA ansässigen Bitcoin-ETFs eine erhebliche Durststrecke. Daten zeigen, dass diese Fonds fünf aufeinanderfolgende Wochen mit Abflüssen verzeichnet haben, wobei Investoren hunderte Millionen Dollar abgezogen haben.
Das Wichtigste im Überblick:
- 5 Wochen in Folge floss Kapital aus US-ETFs ab.
- Direkter Verkaufsdruck auf den Bitcoin-Preis.
- Vorsichtige Haltung, aber Beobachtung eines möglichen Stimmungsumschwungs.

Allein in der vergangenen Woche verließen 479 Mio. USD an Kapital aus Spot-Bitcoin-ETFs das Ökosystem, was die Gesamtverluste im Jahr 2026 bisher auf rund 2,7 Mrd. USD bringt. Bedeutet dies, dass alle das sinkende Schiff Bitcoin verlassen, oder handelt es sich lediglich um eine temporäre Abkühlung?
Quell: https://x.com/lookonchain/status/2024844110184767913
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Analyse der Bitcoin-ETF-Abflussdaten
Als diese Fonds im Jahr 2024 starteten, öffneten sie die Schleusen für große Institutionen, um Bitcoin einfach zu erwerben. Ihre Aktivitäten zu beobachten ist wie Detektivarbeit, bei der man dem Geld folgt: Hohe Zuflüsse bedeuten in der Regel, dass die großen Player zuversichtlich sind.
Umgekehrt deuten anhaltende Abflüsse auf Vorsicht hin. Wir sprechen hier nicht von Daytradern; es sind oft größere Marktakteure, die ihr Risiko neu bewerten. Diese institutionelle Bestätigung ist entscheidend für die Marktstabilität, ähnlich wie das Bitcoin-ETF-Investment von Intesa Sanpaolo zuvor Vertrauen in die Anlageklasse signalisierte. Wenn dieses Kapital jedoch fünf Wochen in Folge abwandert, signalisiert dies, dass das „Smart Money“ sich möglicherweise an die Seitenlinie begibt, um die aktuelle Volatilität abzuwarten.
Betrachten wir die harten Fakten. Basierend auf Daten von SoSoValue war der Aderlass beständig. Allein am Donnerstag verzeichneten Spot-Bitcoin-ETFs Abflüsse in Höhe von 165,8 Mio. USD. Dies trieb die wöchentliche Gesamtsumme auf über 400 Mio. USD.

Selbst die Giganten sind nicht immun. Der IBIT-Fonds von BlackRock führte die Abflüsse an, was bedeutsam ist, da er historisch gesehen führend bei der Asset-Akkumulation war. Diese fünfwöchige Serie von Auszahlungen erinnert an einen ähnlichen Zeitraum im Februar 2025, als fast 5 Mrd. USD den Markt verließen.
Der Stimmungsumschwung ist spürbar. Ähnlich wie Berichte, in denen Standard Chartered die Krypto-Kursziele senkte während früherer Marktrücksetzer, deuten diese aktuellen Daten darauf hin, dass Institutionen auf breitere wirtschaftliche Belastungen wie Zollängste und geopolitische Spannungen reagieren, anstatt auf fundamentale Probleme bei Bitcoin selbst.
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Welche Auswirkungen hat das auf den Bitcoin-Preis?
Warum sollte es Sie interessieren, wenn BlackRock verkauft? Einfach ausgedrückt: Wenn ein ETF Nettoabflüsse verzeichnet, muss der Fondsemittent die tatsächlichen Bitcoin verkaufen, die diese Anteile besichern. Dies erzeugt direkten Verkaufsdruck auf den Markt, reduziert die Liquidität und drückt oft die Preise.
Während Bitcoin derzeit nach Bodenhaftung sucht, erschwert dieser Verkaufsdruck eine Preiserholung. Wir sehen, dass Bitcoin unter wichtigen psychologischen Marken handelt und darum kämpft, Unterstützungen zu halten. Dies deckt sich mit jüngsten Analysen zu Bitcoin-Preis-Support-Levels, bei denen externer Druck lokale Abverkäufe verschärft.
Es ist jedoch nicht alles düster. Während die ETF-Bestände schrumpfen, zeigt uns die Geschichte, dass institutionelle Flows in Zyklen verlaufen. Es ist ebenso wichtig, auf Umkehrsignale zu achten: Momente, in denen die Fonds vom Verkauf zum Kauf übergehen. Oft betrachten versierte Anleger diese Kapitulation als Chance und suchen nach Anzeichen dafür, dass Institutionen den Dip kaufen, sobald sich der Staub gelegt hat.
Weitergehende Infos: Unsere Bitcoin-Prognose 2026
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