Der Bitcoin-Kurs steigt und steigt. Inzwischen wird die Marke von 70.000 US-Dollar wieder anvisiert und von hier aus ist es auch nicht mehr weit bis zum Allzeithoch. Privatanleger scheinen dabei immer noch eine untergeordnete Rolle zu spielen. Vor allem die Spot Bitcoin ETFs und die institutionellen Anleger, die in diese investieren, treiben die Rallye diesmal an. Und das könnte schon bald dafür sorgen, dass aus einem schrittweisen Anstieg eine regelrechte Kursexplosion wird. Das Angebot verknappt sich durch die börsengehandelten Fonds nämlich deutlich schneller als bisher.

32.370 Bitcoin gekauft

21 Millionen Bitcoin wird es geben, wenn alle Coins geschürft wurden. Bis dahin wird es aber noch über 100 Jahre dauern. Es kann also längst nicht jeder jemals einen ganzen Bitcoin besitzen. Das Angebot ist ohnehin schon knapp und durch das Halving, welches im April dieses Jahres wieder stattgefunden hat, werden auch wieder weniger neue Bitcoin durch Mining in Umlauf gebracht.

Gleichzeitig explodiert die Nachfrage nach den Spot Bitcoin ETFs. Die Emittenten kaufen seit Monaten im großen Stil Bitcoin, sodass das begrenzte Angebot noch deutlich knapper wird. Allein in dieser Woche haben die ETF-Emittenten 32.370 Bitcoin gekauft. Immer dann, wenn Investoren Anteile an den Bitcoin ETFs kaufen, müssen die Emittenten $BTC kaufen, um den Wert abzusichern.

Während BlackRock, Fidelity und Co. also in dieser Woche schon 32.370 Bitcoin gekauft haben, sind nur 2.250 neue Bitcoin durch Mining in Umlauf gekommen. Eine Entwicklung, die nicht mehr lange anhalten muss, um den Kurs explodieren zu lassen, da gleichzeitig auch die Verfügbarkeit an den Kryptobörsen sinkt.

Niedrige Bitcoin-Verfügbarkeit an den Börsen

Wenn weniger neue Bitcoin in Umlauf kommen als gekauft werden, ist das natürlich ein erstes positives Zeichen, das für einen Kursanstieg sorgen kann. Allerdings könnte es dann natürlich noch sein, dass sich gleichzeitig viele Anleger, die schon Bitcoin haben, dazu entscheiden, diese zu verkaufen. Dann wäre es nicht so aussagekräftig, wenn weniger neue Bitcoin geschürft werden, da das Angebot dennoch groß wäre.

Genau das ist aber nicht der Fall. Während institutionelle Anleger immer mehr Bitcoin kaufen, wollen gleichzeitig so wenig Anleger wie schon seit Jahren nicht mehr ihre Coins verkaufen. Das zeigt die Tatsache, dass die Bitcoin-Verfügbarkeit an den Kryptobörsen auf ein 5-Jahres-Tief sinkt. Noch etwas mehr als 2,5 Millionen Bitcoin sind an den Börsen verfügbar.

Wenn Anleger ihre Bitcoin von den Börsen abziehen, deutet das darauf hin, dass sie wohl nicht vorhaben, diese in nächster Zeit zu verkaufen. Die Wahrscheinlichkeit ist also hoch, dass die bullishen Bitcoin-Prognosen tatsächlich in naher Zukunft eintreten. Sollte der Bitcoin-Kurs wie erwartet auf 100.000 US-Dollar steigen, dürfte das auch bei Privatanlegern FOMO (Fear of missing out – Angst, etwas zu verpassen) auslösen, sodass es zu einer Kettenreaktion und weiter steigenden Kursen kommen dürfte.

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Manuel Lippitz

Nach 10 Jahren als leitender Angestellter hat sich Manuel 2019 mit einer eigenen Immobilienfirma in die Selbstständigkeit gewagt. Bis heute hat er vier Unternehmen gegründet oder mit aufgebaut und mit dem Bau des ersten eigenen Mining Rigs wurde neben der... Mehr lesen

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