30 Institutionen haben in der ersten quartalsweisen 13F-Offenlegung zusammen 74,9 Millionen US-Dollar an Hyperliquid-ETF-Beständen zum Stichtag 30. Juni gemeldet, laut einer von ChainCatcher wiedergegebenen Bloomberg-Intelligence-Auswertung. UBS liegt mit 7,5 Millionen US-Dollar auf Rang drei, Jane Street mit 4,4 Millionen US-Dollar auf Rang fünf – zusammen kommen beide Häuser auf knapp 12 Millionen US-Dollar und damit nur auf einen kleinen Teil der gemeldeten Gesamtsumme.
Das Wichtigste im Überblick:
- 30 Institutionen meldeten in der ersten 13F-Offenlegung zusammen 74,9 Mio. US-Dollar Hyperliquid-ETF-Bestände zum 30. Juni.
- Wealth High Governance Asset Management führt mit 632.614 Anteilen des 21Shares-Fonds THYP im Wert von 23.948.236 US-Dollar.
- UBS hält 7,5 Mio. US-Dollar (Rang 3), Jane Street 4,4 Mio. US-Dollar (Rang 5) – zusammen keine 12 Mio. US-Dollar.
- Die fünf größten Halter kommen zusammen auf rund 53 Mio. US-Dollar, das entspricht 70,8 Prozent der gemeldeten Gesamtsumme.
30 Institutionen melden 74,9 Millionen US-Dollar in HYPE-Fonds
Die Zahlen stammen aus der ersten quartalsweisen 13F-Bestandsmeldung für Hyperliquid-ETFs, die Bloomberg-Intelligence-Analyst James Seyffart zusammengetragen hat. Insgesamt 30 Institutionen legten laut ChainCatcher ihre Positionen offen, mit einer Gesamtsumme von rund 74,9 Millionen US-Dollar.
An der Spitze steht das brasilianische Institut Wealth High Governance Asset Management: Es hält 632.614 Anteile des 21Shares-Fonds THYP, zum 30. Juni bewertet mit 23.948.236 US-Dollar. Das entspricht knapp einem Drittel der gesamten gemeldeten Summe – ein deutlicher Vorsprung vor allen anderen Haltern.

Auf Rang zwei folgt OLP Capital Management mit rund 10,5 Millionen US-Dollar, danach UBS mit 7,5 Millionen US-Dollar und die Bank of Montreal mit 6,7 Millionen US-Dollar. Jane Street schließt die Top fünf mit 4,4 Millionen US-Dollar ab. Zusammen kommen diese fünf Institutionen auf rund 53 Millionen US-Dollar – 70,8 Prozent der gesamten offengelegten Summe. Weitere genannte Halter sind Discovery Capital, Brevan Howard, Balyasny und Boothbay.
Was die Meldungen für die institutionelle Nachfrage bedeuten
Die offengelegten Bestände liefern laut der Quelle einen konkreten Nachfrageindikator für HYPE und das Hyperliquid-Ökosystem. Dass allein die fünf größten Halter fast drei Viertel der Gesamtsumme stellen, zeigt eine relativ konzentrierte Verteilung – ein einzelnes großes Institut wie Wealth High Governance kann den Gesamtwert der Offenlegung überproportional prägen.
Wie institutionelle Anleger überhaupt über regulierte Fondsstrukturen Zugang zu Krypto-Assets erhalten und warum solche ETF-Bestände als Nachfragesignal gelten, erläutert unser Hintergrund zu ETF-Zugängen im Kryptomarkt. Die grundsätzliche Bedeutung institutioneller Kapitalströme für Kryptomärkte ordnet zudem unsere Analyse zu institutionellen Strömen im Bitcoin-Zyklus ein.
Wichtig bleibt die methodische Einschränkung: 13F-Meldungen erfassen nur Positionen oberhalb bestimmter Schwellenwerte und spiegeln den Stichtag 30. Juni wider, nicht den aktuellen Stand. Banken können zudem Kundengelder mitverwalten, sodass die gemeldeten Summen nicht zwingend Eigenpositionen darstellen.
Nächste 13F-Meldungen im Blick behalten
Da es sich um die erste quartalsweise Offenlegung dieser Art handelt, dürfte der nächste Berichtszyklus zeigen, ob weitere Institutionen HYPE-Fondspositionen offenlegen oder bestehende Halter ihre Bestände verändert haben. Für eine saubere Einordnung lohnt es sich, erneut zwischen der Gesamtsumme aller gemeldeten Halter und den Einzelpositionen von Häusern wie UBS oder Jane Street zu unterscheiden – genau diese Vermischung hatte die aktuelle Meldung zunächst missverständlich gemacht.
Wer HYPE als Basiswert der zugrunde liegenden Fonds beobachtet, sollte zusätzlich das Angebotsumfeld im Blick behalten: Unser Beitrag zu anstehenden HYPE-Token-Unlocks liefert dazu ergänzenden Kontext zum möglichen Angebotsdruck.
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