In diesem Beitrag
- 1. Solana Payments wächst viel schneller als klassische Fintechs und andere Blockchains
- 2. Visa nutzt Solana längst nicht mehr nur als Experiment
- 3. Worldpay und Stripe zeigen, dass Merchant Payments auf Solana real werden
- 4. Western Union und Fiserv könnten Solana in eine ganz neue Größenordnung heben
- 5. Nicht nur Institute, auch reale Nutzung zieht an: Payroll und PYUSD liefern starke Signale
Die neue Messari-Studie zu Solana Payments liefert genau die Art von Signal, auf die der Markt lange gewartet hat: Solana wird im Zahlungsverkehr nicht mehr nur als schnelle Blockchain diskutiert, sondern zunehmend als reale Infrastruktur für Stablecoins, Treasury-Management und globale Auszahlungen.
Besonders spannend ist dabei nicht nur das Wachstum auf dem Papier, sondern die Qualität der Namen, die inzwischen auf Solana setzen.
Wichtig bleibt dennoch: Der Report wurde von der Solana Foundation beauftragt, auch wenn Messari laut eigener Angabe die redaktionelle Kontrolle behalten hat. Trotzdem zeigen die Daten ein Bild, das man derzeit kaum ignorieren kann.
1. Solana Payments wächst viel schneller als klassische Fintechs und andere Blockchains
Der vielleicht wichtigste Befund der Analyse ist nicht ein einzelnes Produkt, sondern die Dynamik des gesamten Netzwerks. Laut Messari lag das Wachstum des Total Payment Volume auf Solana per 11. Februar 2026 bei 755,3 Prozent im Jahresvergleich und damit deutlich über traditionellen Fintechs und konkurrierenden Layer-1-Netzwerken. Dazu kommt eine technische Basis, die für Payments tatsächlich relevant ist: Messari verweist auf eine historische mediane Blockzeit von 392 Millisekunden und mediane Gebühren von nur 0,0004 US-Dollar.
Genau diese Kombination ist für Zahlungsanwendungen entscheidend, weil sie nicht nur günstige Transfers ermöglicht, sondern auch schnelle Finalität für Unternehmen, die Liquidität und Abwicklung in Echtzeit brauchen.
Das Spannende daran: Solana wird damit nicht mehr nur als Trading- oder Meme-Chain gesehen, sondern immer stärker als Settlement-Layer für echte Zahlungsströme. Das untermauert eine bullische Solana Prognose.
2. Visa nutzt Solana längst nicht mehr nur als Experiment
Wenn Visa Stablecoin-Abwicklung auf Solana hochfährt, ist das weit mehr als ein PR-Moment. Visa hat im Dezember 2025 offiziell angekündigt, USDC-Settlement in den USA für Issuer- und Acquirer-Partner zu öffnen. Laut dem Unternehmen lag das annualisierte Stablecoin-Settlement-Volumen bereits bei mehr als 3,5 Milliarden US-Dollar. Erste Bankpartner wie Cross River Bank und Lead Bank wickeln laut Visa bereits über Solana ab, breitere Verfügbarkeit ist für 2026 geplant.
Das ist deshalb so relevant, weil hier nicht irgendein Krypto-Startup testet, sondern eines der wichtigsten globalen Kartennetzwerke beginnt, klassische Net-Settlement-Logik durch eine 24/7-fähige Stablecoin-Schicht zu ergänzen. Für Solana ist das ein starkes Signal: Die Chain wird in einem Bereich genutzt, in dem Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit und operative Effizienz wichtiger sind als Narrativ oder Community-Hype.
3. Worldpay und Stripe zeigen, dass Merchant Payments auf Solana real werden
Ein weiterer Schlüsselfakt ist, dass Solana nicht nur bei Banken oder Emittenten ankommt, sondern direkt im Händler- und Zahlungsprozessor-Umfeld. Messari hebt hervor, dass Worldpay durch die Nutzung von USDG auf Solana die Verarbeitungszeiten im Vergleich zu traditionellen Fiat-Rails um 50 Prozent senken konnte.
Parallel dazu hat Worldpay offiziell den Beitritt zum Global Dollar Network kommuniziert, sodass Händler Transaktionen künftig in USDG auf Solana abwickeln können. Stripe wiederum hat 2025 seine Krypto-Infrastruktur deutlich ausgebaut, Solana integriert und mit der Bridge-Übernahme sowie Open Issuance die Grundlage geschaffen, damit Unternehmen eigene Stablecoins und globale Zahlungsflows aufbauen können.
Das ist strategisch enorm wichtig: Sobald große Payment-Prozessoren Solana in ihre APIs und Merchant-Produkte einbauen, ist Wachstum nahezu sicher. Das wäre ein weiterer Grund, Solana zu kaufen.
4. Western Union und Fiserv könnten Solana in eine ganz neue Größenordnung heben
Besonders bullisch ist die nächste Welle institutioneller Distribution. Western Union hat im Oktober 2025 angekündigt, den Stablecoin USDPT auf Solana zu starten, zusammen mit Anchorage Digital als Emissions- und Custody-Partner.
Das Unternehmen will damit Treasury-Prozesse modernisieren und seine globale Infrastruktur mit Hunderttausenden Retail-Standorten für digitale Assets nutzbar machen; Messari spricht hier von über 500.000 Agenten.
Fast noch größer ist das potenzielle Signal von Fiserv: Der Zahlungs- und Bankeninfrastruktur-Anbieter kündigte FIUSD auf Solana an und verweist auf ein bestehendes Netzwerk von rund 10.000 Finanzinstituten sowie sechs Millionen Merchant-Locations.
Wenn solche Akteure Stablecoins nicht nur testen, sondern in bestehende Zahlungs- und Bankensysteme einbetten, wird Solana plötzlich zu einer Infrastrukturwette mit echter Reichweite statt zu einer rein krypto-nativen Story.
„Bis zum Ende des ersten Halbjahres 2026 wird USDPT voraussichtlich ein zentrales Abwicklungsvermögen für die digitalen Korridore von Western Union sein, was die bisher bedeutendste institutionelle Validierung von Solana als globale Zahlungsschiene darstellt.“
5. Nicht nur Institute, auch reale Nutzung zieht an: Payroll und PYUSD liefern starke Signale
Besonders überzeugt sind die Analysten dortn, wo Solana Payments nicht nur aus großen Logos besteht. Gusto, ein HR- und Payroll-Anbieter für mehr als 400.000 kleine und mittlere Unternehmen, setzt mit zerohash auf Stablecoin-Payouts, die laut Partnerangaben in Sekunden statt nach mehreren Tagen ankommen sollen.
Das ist ein echter Produktivitätsgewinn für internationale Contractor-Zahlungen. Gleichzeitig wächst PayPal USD auf Solana stark: Messari beziffert die Marktkapitalisierung von PYUSD auf Solana auf 834,7 Millionen US-Dollar zum 2. Februar 2026, was einem Plus von 500,9 Prozent im Jahresvergleich entspricht.
PayPal selbst bewirbt inzwischen 4 Prozent Rewards für PYUSD-Bestände und hebt globale Transfers auch über Solana hervor. Genau diese Mischung aus Enterprise-Integration und Endnutzer-Utility ist es, die Solana im Payment-Sektor aktuell so viel spannender macht als viele andere Chains.
Damit fällt das Fazit der Krypto Prognose von Messari für Solana bullisch aus:
„Mit Blick auf die Zukunft ist Solana aufgrund seiner einzigartigen Kombination aus Endgültigkeit in Sekundenschnelle und extremer Kosteneffizienz in der Lage, einen größeren Anteil des weltweiten Zahlungsvolumens zu erobern. Da Geldtransferanbieter, Kartennetzwerke und PSPs Volumina in die Kette migrieren, werden die Reibungsverluste bei Altzahlungen durch eine einheitliche, transparente und rund um die Uhr verfügbare Abwicklungsebene ersetzt. Solana ist nicht nur bereit, die Dominanz dieser fragmentierten Altsysteme herauszufordern, sondern auch als Kerninfrastruktur für ein internetbasiertes Finanzsystem zu dienen.“
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