Die Zeiten am Kryptomarkt waren schonmal besser. In den ersten zwei Wochen des neuen Jahres ist der Bitcoin-Kurs auf 97.000 Dollar und damit um 10 % seit dem Jahreswechsel gestiegen. Davon ist heute nichts mehr übrig. Bitcoin ist auf 86.000 Dollar gefallen und reißt auch Altcoins wieder mit nach unten. Auch XRP bleibt nicht verschont. Der Ripple-Coin hat in diesem Jahr sogar bereits ein Plus von über 20 % eingefahren, allerdings wurden auch diese Gewinne wieder restlos eingebüßt. Für den einst so gehypten Coin sieht es aktuell nicht gut aus.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Der Bitcoin-Kurs ist auf 86.000 Dollar gefallen, was auch XRP mit nach unten reißt.
  • In den letzten 7 Tagen ist der XRP-Kurs um mehr als 10 % gefallen.
  • Die Year to Date-Rendite von mehr als 20 % wurde inzwischen wieder komplett eingebüßt.
  • Am Chart bewegt sich XRP in einer wichtigen Unterstützungszone.
  • Ein weiterer Crash kann nicht ausgeschlossen werden.

Die letzte Unterstützung

Schaut man sich die Kursentwicklung von XRP an, kommt aktuell nicht gerade Freude auf. Der Kurs ist allein in den letzten 7 Tagen um über 10 % eingebrochen und trotz des starken Starts liegt XRP nun auch Year to Date wieder im Minus. Noch alarmierender wird die Situation beim Blick auf den Chart. Hier mehren sich nicht nur die Alarmsignale, inzwischen steuert der Kurs auch auf die letzte wichtige Unterstützungszone zu.


($XRP Chart – Quelle: Tradingview)

Nicht nur, dass der EMA200 und der EMA50 schon lange unterschritten wurden, XRP bewegt sich nun auch in einem kritischen Bereich. Zwischen 1,75 und 1,85 Dollar hat sich eine starke Supportzone gebildet, die in der Vergangenheit mehrmals gehalten hat. Aktuell notiert XRP bei 1,83 Dollar und damit erneut genau in diesem Bereich.

Wird diese Zone unterschritten, könnte es schnell zurück auf 1,50 Dollar gehen. Danach wäre der Weg sogar bis zur 0,50 Dollar Marke frei. Zumindest aus charttechnischer Sicht. In Bezug auf die Fundamentaldaten würde es wohl sehr schlechte Nachrichten brauchen, um den Kurs tatsächlich so tief zu drücken. Diese schlechten Nachrichten könnten allerdings auch jederzeit kommen.


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Shutdown in den USA erwartet

Während sich noch vor 4 Monaten die Ripple-Prognosen überschlagen haben, hat sich inzwischen nicht nur das Chartbild eingetrübt, auch fundamental hat es schonmal deutlich bessere Zeiten gegeben. In der kommenden Woche steht zum einen der Zinsentscheid der Fed an, der nicht unbedingt für steigende Kurse am Kryptomarkt bekannt ist.

Zum anderen steht nun aber auch wieder im Raum, dass es in den USA erneut einen Shutdown geben könnte. Da man schon beim letzten Mal wochenlang keine Einigung erzielen konnte und die Märkte dadurch stark verunsichert hat, ist nicht zu erwarten, dass es diesmal anders laufen wird.

Auf der Prognoseplattform Polymarket erwarten Nutzer schon mit 75 prozentiger Wahrscheinlichkeit, dass es am 31. Januar zu einem weiteren Shutdown in den USA kommen könnte. Da sich diese Unsicherheit immer zuerst am Kryptomarkt entlädt, kann das zu weiter fallenden Bitcoin-Kursen und damit auch zu einem weiteren XRP-Crash führen. An den langfristigen Prognosen ändert sich dadurch allerdings nichts.


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Manuel Lippitz

Nach 10 Jahren als leitender Angestellter hat sich Manuel 2019 mit einer eigenen Immobilienfirma in die Selbstständigkeit gewagt. Bis heute hat er vier Unternehmen gegründet oder mit aufgebaut und mit dem Bau des ersten eigenen Mining Rigs wurde neben der... Mehr lesen

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