Das Jahr 2026 zeigt sich bis jetzt von seiner turbulenten Seite. Sowohl in Bezug auf die Nachrichtenlage, als auch in Bezug auf den Kryptomarkt. Bitcoin, Ethereum, XRP und Co. sind stark in das neue Jahr gestartet und haben anschließend eine genauso starke Korrektur hingelegt. Vor allem XRP ist zuletzt durch extreme Kursbewegungen aufgefallen. Dabei haben viele die Hoffnung verloren, dass es tatsächlich noch zu einer Mega-Rallye beim Ripple-Coin kommen könnte. Allerdings gibt es nun starke Hinweise, die dafür sprechen.

Das Wichtigste im Überblick:

  • XRP hat eine scharfe Korrektur hinter sich.
  • Die Stimmung ist am Tiefpunkt, die Angst am Höhepunkt.
  • Genau diese Phasen haben sich bisher als ideale Kaufgelegenheiten erwiesen.
  • Da die neuen Handelszölle hinfällig sind, könnte sich der Kryptomarkt schnell wieder erholen.
  • Ein XRP-Kurs von 3 Dollar scheint durchaus im ersten Quartal möglich zu sein.

Angst am Höhepunkt

Es gibt viele Faktoren, die Anleger und Trader analysieren, um die mögliche Kursentwicklung eines Assets abzuschätzen. Neben On-Chain-Daten und Chartanalyse ist es vor allem die Stimmung am Markt, die Aufschluss darüber geben kann, ob sich der Einstieg nun lohnt oder nicht. Wer sich mit dem Traden und Investieren ein Vermögen aufbauen will, merkt schnell, dass das längst nicht so spektakulär ist, wie man es sich am Anfang vorstellt. Zumindest nicht, wenn man langfristig erfolgreich sein will.

Leider machen die meisten Anleger den Fehler, dass sie in Zeiten extremer Hypes einsteigen, weil es aufregend klingt, wenn ein Großteil der Rallye bereits gelaufen ist. Umgekehrt will niemand mehr einsteigen, wenn dasselbe Asset Monate später günstiger bewertet ist, weil man eben nicht an die Vision dahinter geglaubt hat, sondern sich nur von der Kurssteigerung blenden lassen hat.

Dabei zeigt die Vergangenheit immer wieder, dass es sich genau andersrum an den Börsen verhält. Wenn die Gier am größten ist, ist der Höhepunkt meist bald erreicht und eine Korrektur lässt nicht lange auf sich warten. Wenn die Stimmung dagegen am Tiefpunkt ist und viele Anleger weiter fallende Kurse erwarten, kommt es oft zu einer Rallye. Genau das ist bei XRP aktuell der Fall.

Wie sich zeigt, macht sich unter Investoren Panik breit, weil der Kurs vom Hoch, das vor rund zwei Wochen erreicht wurde, innerhalb kurzer Zeit um knapp 20 % gefallen ist. Wieder einmal haben sich viele Anleger durch den steilen Anstieg anstecken lassen und werden schon Tage später nervös, weil der Kurs korrigiert hat.

Der Fear and Greed Index gilt als treffsicherer Kontraindikator, sodass es sich in der Vergangenheit meistens gelohnt hat, XRP zu kaufen, wenn die Angst am größten ist und zu verkaufen, wenn die Gier übernimmt. Die Chancen stehen gut, dass es auch diesmal wieder so sein wird.


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Stimmung bessert sich

Auch wenn Ripple eine Sonderstellung am Kryptomarkt einnimmt, entwickelt sich der XRP-Kurs meistens in dieselbe Richtung wie der Bitcoin-Kurs. Das trifft auf die meisten Altcoins zu und ist auch bei XRP nicht anders. Es braucht also ein insgesamt bullisheres Krypto-Umfeld, um den Kurs in die Höhe zu treiben. Positive Entwicklungen bei Ripple reichen alleine nicht aus. Und genau dieses freundlichere Umfeld wird aktuell geschaffen.

Trump hat erst gestern angekündigt, dass die Zölle auf Importe einiger EU-Länder doch nicht kommen werden, da es im Streit um Grönland eine Einigung geben könnte. Die Unsicherheit, die mit den angekündigten Handelszöllen aufgekommen ist, hat auch dazu geführt, dass Risk-On-Assets wie Kryptowährungen für institutionelle Investoren wieder interessant werden.

Anfang des Jahres haben Bitcoin, XRP und Co. bereits gezeigt, dass das Interesse der Investoren groß ist und die Kurse neue Höchststände erreichen können, bis die Zollmeldungen die Euphorie gebremst haben. Da diese nun hinfällig sind, stehen die Chancen gut, dass Bitcoin die 100.000 Dollar Marke im ersten Quartal des Jahres zurückerobert, was auch XRP wieder in Richtung 3 Dollar treiben könnte.


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Manuel Lippitz

Nach 10 Jahren als leitender Angestellter hat sich Manuel 2019 mit einer eigenen Immobilienfirma in die Selbstständigkeit gewagt. Bis heute hat er vier Unternehmen gegründet oder mit aufgebaut und mit dem Bau des ersten eigenen Mining Rigs wurde neben der... Mehr lesen

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