Zach Pandl von Grayscale glaubt in einem Interview mit CNBC an ein neues Bitcoin Allzeithoch in den nächsten 6 Monaten.
Der Sommer kann kommen, zumindest, wenn es nach der Meinung des Head of Research bei Grayscale geht. Er sieht ein neues ATH für Bitcoin bis zum Sommer dieses Jahres kommen.
Es gibt vier wesentliche Gründe für seine mutige Bitcoin Prognose 2026:
- Die Anleger suchen nach alternativen Vermögensklassen, um bekannte Wertspeicher wie Dollar, Rohstoffe oder Gold zu ergänzen. Ihre Nachfrage wächst stetig und wird in den nächsten Monaten zum Kurstreiber für Kryptowährungen.
- Der US-Dollar ist schwach und das soll sich nach Meinung von Pandl auch so schnell nicht ändern. Morgan Stanley hatte schon im Sommer 2025 berichtet, dass der Dollar gegenüber anderen Währungen allein im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres um über 11 Prozent nachgab und das der stärkste Rückgang seit über 50 Jahren war.
- Die Zinsentscheidungen der US-Notenbank Fed werden immer mit Spannung erwartet und führen im Vorfeld zu hitzigen Diskussionen. Mit der Ernennung eines neuen Fed Direktors wird sich wohl der US-Präsident Donald Trump durchsetzen können. Er forderte schon länger, dass die Notenbank die Zinsen stark senkt, um die Wirtschaft in Gang zu bringen.
- Regulatorische Fortschritte in den USA werden wegweisend von zahlreichen anderen Staaten und Behörden übernommen. Mit den strukturellen Rahmenbedingungen haben die USA den Kryptomarkt zwar strengen Regularien unterworfen, aber andererseits auch für die Sicherheit von Krypto Unternehmen und ihren Anlegern gesorgt.
CNBC Interview mit Zach Pandl von Grayscale
CNBC Crypto World wird oft von Talia Kaplan moderiert. In dem auf aktuelle Krypto Nachrichten und tägliche Trading News ausgelegten Bereich des Senders gibt es regelmäßig tolle Interviews, so wie zuletzt mit dem Head of Research von Grayscale Investments. Die größte auf digitale Vermögenswerte spezialisierte Investmentplattform gehört genauso zu Grayscale Products wie die öffentlich handelbaren BTC ETFs und andere Mainstream Innovationen.
Zach Pandl ist erfahrener Makroökonom und sagte in dem Interview unter anderem, dass der anhaltend schwache US-Dollar den Preis von Bitcoin zum neuen Allzeithoch führen könnte. Bei Morgan Stanley ist man ebenfalls der Meinung, dass die Leitwährung in den nächsten Monaten unter den von ausländischen Investoren offenen Absicherungsgeschäften leiden wird.
Das Ende des strukturellen Aufwärtstrends für den Dollar begann aber schon 2010 und führte 2024 zu Gewinnen von 40 %, ehe es in den Abwärtstrend ging.
Wir befinden uns wahrscheinlich eher in der Zwischenphase als am Ende. Der zweite Akt der Dollar-Schwäche dürfte in den nächsten zwölf Monaten erfolgen, wenn sich die US-Zinsen und das Wirtschaftswachstum an die der übrigen Welt angleichen.
Quelle: David Adams, Leiter der G10 Währungsstrategie bei Morgan Stanley
Der Leiter der Forschungsabteilung bei Grayscale sagt voraus, dass BTC bis spätestens in 6 Monaten, also im Sommer 2026, mit einem neuen ATH überraschen könnte. Auf X ist der Analyst unter @LowBeta_ aktiv und postet dort ebenfalls regelmäßige Analysen des Krypto Sektors.
Auch Gold- und Silberpreise haben Einfluss
Pandl weist in dem Interview nicht nur ausdrücklich darauf hin, dass US-Präsident Donald Trump unbedingt niedrigere Zinsen durch den neuen Fed Chair sehen will, sondern verweist auch auf die Situation von Gold und Silber an den Märkten. Physische Wertspeicher gewinnen erneut an Auftrieb, das belegen auch die neuesten Zahlen rund um den Globus, wo Zentralbanken statt in Bitcoin lieber in Gold investieren und ihre Goldreserven aufstocken.
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Bitcoin und Ether sind seiner Meinung nach, neben anderen Altcoins, die Gewinner dieser aktuellen Entwicklungen. Das makroökonomische Umfeld sei ideal, um die Preise dieser Kryptowährungen steigen zu lassen.
Auf der Webseite von Grayscale gibt es neben Hintergrundinformationen zu den gemachten Prognosen von Zandl auch die Top 10 Krypto Trends 2026. Diese sind:
- Abwertung des US-Dollars
- Regulatorische Rahmenwerke
- Stablecoins gewinnen an Bedeutung
- Tokenisierung von Assets
- Datenschutz bleibt Thema in Blockchains
- KI bringt Mehrwerte
- DeFi Coins und DeFi Markt wachsen stark
- Krypto Infrastrukturen werden aufgebaut
- Es gibt einen Fokus auf nachhaltige Erträge
- Krypto Staking bei Investoren gefragt
Das Ende des 4-Jahres-Zyklus steht in dem Forschungspapier von Grayscale ebenfalls im Fokus. Wir haben schon mehrfach über einen SaylorCycle berichtet, der Hinweise darauf liefert, dass es nicht mehr das Halving Event ist, das den Bitcoin Preis treibt. Aber dennoch ist es die Knappheit von digitalen wie klassischen Wertspeichern, die dafür spricht, dass die Preise der Vermögenswerte steigen.
Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) werden von den Analysten explizit erwähnt. Sie sind als knappe digitale Rohstoffe anzusehen und könnten genauso wie Gold und Silber als Gegengewicht zu Währungen, dem Forex Handel, in Portfolios dienen. Auf welchen Preis Bitcoin bis Sommer 2025 steigen könnte, lassen Zach Pandl und die anderen im Grayscale Team zu diesem Zeitpunkt allerdings offen.
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