Auch dieses Jahr hatte der Kryptomarkt alles zu bieten. Das sind die größten Verlierer des Jahres 2025 am Kryptomarkt.
GameFi, TradFi, NFT, Metaverse, DePIN oder Layer-2. Viele Sektoren haben inzwischen eigene Begriffe und lassen sich so einfach kategorisieren. Innerhalb des Kryptomarktes gab es in diesem Jahr nicht nur neue Nischen und Entwicklungen. Im Fokus dieser aktualisierten Liste stehen die größten Krypto-Verlierer 2025.
Das Wichtigste in Kürze:
Das sind die Verlierer des Jahres 2025 im Krypto-Sektor
Wer sich mit den Verlierern aus dem Krypto-Sektor beschäftigt, kommt früher oder später zu zahlreichen neuen Kategorien, die das laufende Jahr als Trends erkannten. Leider konnten sich aber nicht alle Teilnehmer in jeder Kategorie durchsetzen, und daher stellen wir beispielhaft einige Krypto-Verlierer 2025 pro Markt vor.
DeFAI – dezentrale Künstliche Intelligenz
Unter DeFAI versteht man das Zusammenspiel von DeFi und AI, also Künstlicher Intelligenz. Durch die Integration von KI-getriebenen Tools und Smart Contracts konnte zwar der gesamte DeFi-Sektor profitieren, doch nicht alle AI-Token werden sich durchsetzen.
LMT ist das Coin-Kürzel von Limitus, einem Projekt, das Web2 mit Web3 verbinden will. Im Kern sind es fortschrittliche KI-Modelle zur Integration von Multi-Chain Krypto-Wallets. Doch die KI-gestützte Plattform Limitus verliert seit Januar dieses Jahres fast ihren vollständigen Wert.
$LMT kostet aktuell 0,00007696 $, mit einem Minus seit Jahresbeginn von 99,89 %.
DESci – wissenschaftliche Krypto-Token
Auch für die Kategorie DeSci, also dezentralisierte Wissenschaft, läuft es nicht rund. Trotz großartiger Ideen, hier stammen beispielsweise DAO und die Tokenisierung her, kommen nicht alle Teilnehmer auf einen grünen Zweig. $LAKE ist auf dem Polygon-Netzwerk aufgebaut und widmet sich dem Spenden medizinischer Daten.
Ähnlich wie bei einer Blutspende stellen Nutzer ihre Daten der Wissenschaft zur Verfügung. Das Konzept kommt nicht so gut an, wie es zunächst scheint. Offenbar sind die Datenschutzbedenken zu groß. Der Datenspende-Token $LAKE verliert seit Januar 96,57 % seines Wertes und kostet aktuell 0,0002255 $.
LRT – Liquid Restaking Token
Bekannte Projekte sind Ether.fi oder eETH. Sie können auf der EigenLayer-Plattform zur Generierung von Renditen eingesetzt werden, obwohl ihre Original-Token im Staking eines Ethereum Smart Contracts oder eines Staking-Pools gesperrt sind.
Der EIGEN-Token ist der native Vermögenswert der Plattform, doch es sieht nicht gut aus für den Kurs. Die aktuelle Nummer 159 im globalen Krypto-Ranking nach Marktkapitalisierung muss über 89,69 % Wertverlust in diesem Jahr verkraften.
Heute kostet 1 EIGEN nur 0,3855 $ und die Marktkapitalisierung beträgt rund 189 Millionen USD.
Um den Abwärtstrend aufzuhalten, will die Eigen-Foundation die Belohnungen für Kunden erhöhen.
Der am 19. Dezember 2025 angekündigte Vorschlag zielt darauf ab, Belohnungen von passivem Verhalten hin zu dem zu verlagern, was die Stiftung als „produktive“ Netzwerkteilnahme bezeichnet.
Auch für $ALT und $REZ endet das Jahr wohl mit einer herben Abwärtsspirale. Altlayer verliert über 90,34 % und auch der Renzo Coin verabschiedet sich mit über 87,46 % als einer der Verlierer des Jahres von seinen Anlegern. Die Marktkapitalisierung liegt nur noch bei 23,3 Millionen USD und gab im selben Zeitraum über 5,79 % nach.
L2s – Layer-2 Projekte
Layer-2 sind eigentlich täglich in den Krypto-News rund um den Globus. Sie stellen skalierbare Lösungen dar, die ursprünglichen Blockchain-Netzwerken helfen, große Mengen Daten und Transaktionen abzuwickeln, ohne dass es zu einer Überlastung kommt. Es ist auf den ersten Blick verwunderlich, dass auch in dieser Kategorie Verlierer des Jahres zu finden sind.
Beim zweiten Blick wird klar, dass es vielen dieser Projekte an Mehrwerten fehlt. Es reicht nicht aus, nur eine technologische Brücke zu entwickeln, um an andere Blockchain-Ökosysteme anzudocken. Zudem sind Ethereum Skalierungslösungen deutlich unrentabel geworden, sodass ihre Netzwerkeinnahmen merklich hinter ihrer Marktkapitalisierung zurückbleiben. Außerdem ist eine Marktsättigung festzustellen, die kaum auf eine Erholung vieler L2-Token hoffen lässt.
- $Manta: – 91,65 %
- $MOVE: – 96,69 %
- $LINEA: – 79,88 %
- $STRK: – 83,15 %
- $ARB: – 75,13 %
- $ZK: – 84,32 %
Was bedeutet das für Linea?
Dass unter den Verlierern der Linea-Token ist, dürfte viele überraschen. Doch bei der Analyse zeigt sich ein kontroverses Bild zahlreicher Ursachen:
Derzeit gibt es eine geringe ETH-Liquidität, was typischerweise Druck auf L2-Token ausübt. Da Ethereum mit Verlusten zu kämpfen hat, fließt das Kapital von risikoreichen Layer-2-Token wie Linea ab.
Verschiedene Indikatoren zeigen ein überkauftes Stimmungsbild im Sektor an. Es gibt keine bullische Divergenz, was sich auch in geringem Kaufvolumen zeigt. Die schwache Kaufbereitschaft reißt viele der bekannten Layer-2-Projekte und ihre nativen Vermögenswerte nach unten.
Viele weitere Marktsektoren zeigen keinerlei Anzeichen einer Erholung, auch AI Cryptos, Meme-Coins auf Solana sowie umweltfreundliche Kryptowährungen müssen Kursverluste hinnehmen.
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