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Im Gegensatz zu anderen Altcoins baut Stacks auf die grundsolide Struktur der Bitcoin-Blockchain und erweitert sie um Smart-Contracts und DeFi-Funktionalitäten. Doch handelt es sich bei dem Altcoin wirklich um einen Geheimtipp? Erfahre hier mehr zum Thema!
Das Wichtigste im Überblick:
Der STX-Chart im Überblick
Ein Blick auf den STX-Kurs offenbart enorme Volatilität. So ist der Preis laut Daten von TradingView seit Dezember 2024 von 3,04 US-Dollar auf 0,49 USD im April gefallen, was einem Rückgang von satten 84 Prozent in 120 Tagen entspricht.
Allerdings konnte sich der Kurs der Layer 2-Lösung für Bitcoin seitdem erholen. Zum Zeitpunkt der Verfassung dieses Artikels notiert STX bei 0,78 US-Dollar, was einer Korrektur von 8,9 Prozent in 24 Stunden und 15,9 Prozent in 7 Tagen entspricht.
Dieser Rückgang steht im Einklang mit der Korrektur des breiten Krypto-Marktes. Auch die Leitwährung Bitcoin wird zum Zeitpunkt der Verfassung bei 105.400 US-Dollar, was einem Rückgang von 2,9 Prozent in 24 Stunden entspricht.
Seit der Bodenbildung im April konnte Stacks eine aufwärts gewichtete Struktur mit höheren Hochs uns höheren Tief bilden. Doch mit der breiten Markt-Korrektur der letzten Woche hat der STX-Preis nicht nur jene Struktur gebrochen, sondern ist auch unter den gleitenden 21-Tage-Durchschnitt gefallen, welcher allgemein als Bullenmarkt-Indikator bekannt ist.
Im Grunde lanciert der Kurs von Stacks in einem seitwärts gerichteten Trendkanal zwischen 0,60 und 1,20 US-Dollar. Solange der Altcoin nicht über oder unter dieses Niveau bricht, bleibt die Zukunft aus charttechnischer Sicht ungewiss.
Fakt ist jedoch, dass der Momentum-Indikator MACD zur Zeit eine abflachende Käuferdynamik aufweist und weitere Rücksetzer somit tendenziell wahrscheinlicher sind. Im Zuge eines breiten Marktaufschwungs könnte Stacks allerdings auch profitieren.
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Wie funktioniert STX?
Bei Stacks handelt es sich um eine Layer 1-Blockchain, die gleichzeitig als Layer 2-Lösung für Bitcoin fungiert und es ermöglicht, Smart Contracts und dezentrale Anwendungen (dApps) auf der Bitcoin-Blockchain zu erstellen. Ein zentrales Element des 2017 gestarteten Projektes stellt der PoX-Mechanismus dar, bei dem Miner Bitcoin an Stacks-Adressen übertragen, um am Konsensprozess teilzunehmen.
Im Gegenzug erhalten sie Belohnungen in Form von Bitcoin. Dieser Mechanismus ermöglicht es, die Sicherheit und Dezentralisierung von Bitcoin zu nutzen, ohne dabei auf die zugrunde liegende Struktur der Bitcoin-Blockchain verzichten zu müssen.
Außerdem nutzt Stacks die eigene Programmiersprache Clarity, welche in Zusammenarbeit mit Algorand entwickelt wurde und speziell auf Smart Contracts ausgelegt ist. Im Unterschied zu anderen Programmiersprachen lassen sich bei Clarity alle möglichen Ergebnisse eines Vertrags im Voraus berechnen und überprüfen, was maximale Transparenz schafft und das Risiko von Sicherheitslücken minimiert.
Ein weiteres technisches Merkmal von Stacks ist das „Bitcoin-Anchoring“. Hierbei wird jeder auf der Stacks-Blockchain entstehende Block mit einem bestimmten Bitcoin-Block verknüpft. Diese Verbindung erfolgt kryptografisch und stellt sicher, dass Daten auf Stacks durch die Bitcoin-Blockchain abgesichert sind. Selbst bei Angriffen auf Stacks lassen sich so Transaktionen über die Bitcoin-Verankerung eindeutig prüfen und verifizieren.
Stacks hebt sich dahingehend von anderen Altcoins ab, als dass es Bitcoin um Smart-Contracts und DeFi-Funktionalitäten erweitert und dessen Sicherheit sowie Stabilität nutzt. Dieser Umstand, und der Fakt, dass man durch das Staking von STX-Token echte Bitcoin-Rewards verdienen kann, macht Stacks trotz fraglicher Preisentwicklung zu einem interessanten Vermögenswert.
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