Solana hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der gefragtesten Kryptowährungen entwickelt. In der letzten Woche legte der Coin um rund vier Prozent zu, während er in den letzten drei Monaten sogar um etwa 30 Prozent gestiegen ist. Mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von rund 112 Milliarden US-Dollar belegt Solana Rang sechs unter den größten Kryptos.

Spannend ist dabei auch die konsequente Ausrichtung auf mobile Endgeräte, die unter anderem mit eigenen Smartphones forciert wird. Nun legt der bekannte Krypto-Experte Raoul Pal seine Einschätzung zur geheimen Strategie hinter Solana dar.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Solana verfolgt eine klare Web3-Mobilstrategie mit selbstfinanzierenden Endgeräten.
  • Nutzer erhalten Belohnungen durch Airdrops und exklusive Inhalte für Aufmerksamkeit.
  • Raoul Pal vergleicht Solanas Ansatz mit PayPals früher Nutzerwachstumsstrategie.
  • Solana kehrt klassische Werbemodelle um, Einnahmen fließen direkt an Nutzer.
  • „Seeker Season“ bringt wöchentliche Incentives und exklusive mobile Features.
  • Entwickler erreichen Nutzer direkt ohne Intermediäre, fördern loyale Community-Bindungen.
  • Snorter integriert Handel in Telegram, analysiert On-Chain-Daten in Echtzeit auf Solana.

Solana setzt auf Web3-Mobilstrategie mit Seeker

Die Ausrichtung von Solana auf den mobilen Sektor ist mehr als ein Experiment mit Hardware – sie ist Teil einer klaren Web3-Strategie, so der Krypto-Experte Raoul Pal. Im Zentrum steht die Idee, Smartphones in „selbstfinanzierende Geräte“ zu verwandeln. Nutzer sollen durch Tokens, Airdrops und exklusive Belohnungen direkten Gegenwert für ihre Aufmerksamkeit erhalten. Dieses Konzept wurde erstmals mit dem Saga-Phone erprobt, das sich vor allem deshalb ausverkaufte, weil die ausgelieferten Airdrops für viele Käufer bereits hohen finanziellen Nutzen brachten.

Raoul Pal beschreibt diesen Ansatz als eine Art moderne Variante der PayPal-Strategie. Während PayPal einst Wachstum durch direkte Zahlungen an neue Nutzer beschleunigte, übernimmt im Solana-Ökosystem die Community diese Rolle: Projekte finanzieren die Verbreitung, indem sie Belohnungen und Zugänge an die Gerätebesitzer vergeben. Damit verschiebt sich die Machtbalance zwischen Plattform und Nutzer. Aufmerksamkeit wird nicht mehr zentral vermarktet, sondern unmittelbar an den Besitzer rückvergütet.

Ein weiterer Baustein ist die Monetarisierung von Aufmerksamkeit im Sinne von „read, write, own“. Solana Mobile erlaubt es, dass Nutzer ihre Daten- und Werbeinteraktionen selbst kontrollieren und direkt profitieren. Klassische Plattformen wie Google ziehen bislang den Großteil der Werbeeinnahmen – Solana kehrt diese Logik um. Nutzer spüren den Wert ihrer Teilnahme sofort in Form von Belohnungen, exklusiven Inhalten oder finanziellen Vorteilen.

Seeker Season startet auf Solana

Ein zentrales Element für die nächsten Monate ist die angekündigte „Seeker Season“.

Diese Kampagne bringt wöchentliche exklusive Angebote, die nur über Solana Mobile verfügbar sind. Neben finanziellen Incentives sind exklusive Apps, Features und Boosts vorgesehen, die das Gefühl verstärken sollen, Teil eines geschlossenen Kreises zu sein.

Hinzu kommt die direkte Verbindung zwischen Entwicklern und Endnutzern. Solana reduziert bewusst Intermediäre und ermöglicht, dass Entwickler ihre Anwendungen unmittelbar an eine kaufbereite, loyale Community bringen können. Diese Symbiose schafft ein dynamisches Ökosystem, in dem Gerätebesitzer, Entwickler und Projekte gleichermaßen profitieren – und der Wert des Smartphones weit über die Hardware hinausgeht. Das ist die geheime Mobile-Strategie von Solana, so Raoul Pal.

Trading auf Solana – Telegram-Bot Snorter macht den Unterschied

Solana hat sich in den vergangenen Monaten nicht nur als schnelle und skalierbare Blockchain etabliert, sondern auch als Hotspot für Memecoins. Viele dieser Projekte finden auf Solana ihren Ursprung, was die Plattform zu einem Zentrum für spekulatives Trading macht. Besonders für Retail-Anleger bietet Solana dadurch hohe Chancen, wenngleich das Risiko ebenso ausgeprägt bleibt. Die hohe Transaktionsgeschwindigkeit und niedrigen Gebühren machen den täglichen Handel besonders attraktiv. Ergänzend setzen private Trader zunehmend auf automatisierte Trading-Bots, die Strategien effizient umsetzen und in volatilen Marktphasen einen entscheidenden Vorteil verschaffen können.

Snorter bringt Profi-Tools zu Retail-Tradern

Während institutionelle Akteure diese Tools bereits seit Jahren nutzen, öffnet Snorter nun auch privaten Marktteilnehmern den Zugang zu vergleichbaren Mechanismen und hebt damit den Standard im Retail-Segment.

Der Ansatz von Snorter unterscheidet sich durch die vollständige Integration in den Telegram-Messenger. Sämtliche Abläufe – von der Erstellung einer Wallet über die Platzierung von Orders bis hin zum Copy-Trading – werden direkt innerhalb der App umgesetzt. Die technische Grundlage liefert Solana als Blockchain, die durch minimale Transaktionskosten und extrem kurze Blockzeiten überzeugt. Gerade in Phasen erhöhter Volatilität ermöglicht dies eine reibungslose Orderabwicklung.

Snorter Bot

Besonders innovativ ist die Auswertung von On-Chain-Daten in Echtzeit. Snorter beobachtet Wallet-Aktivitäten großer Investoren, Liquiditätsbewegungen sowie die Einführung neuer Smart Contracts sowohl auf Solana als auch auf Ethereum. So entsteht ein Frühwarnsystem, das Entwicklungen erkennt, bevor sie breite Marktbewegungen auslösen.

Darüber hinaus verfolgt Snorter eine Multichain-Strategie. Geplant ist die Einbindung weiterer Netzwerke wie Ethereum und die BNB Chain, um die Funktionalität deutlich zu erweitern. Neben klassischen Limit Orders bietet das System flexible Stop-Loss-Modelle, Sniping-Optionen und Schutzmaßnahmen gegen Front-Running. Ergänzend werden Smart Contracts automatisch überprüft, wodurch das Risiko betrügerischer Tokens reduziert wird.

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Der Erwerb der nativen SNORT Token erfolgt direkt über die Projektseite. Unterstützt werden unter anderem SOL, ETH, USDT, USDC und BNB, zusätzlich ist die Zahlung per Kreditkarte verfügbar. Neben Buchgewinnen durch fixe Preiserhöhungen können Anleger auch die SNORT Token für aktuell 124 Prozent APY staken.

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Christoph Peterson
Christoph Peterson
Krypto Redakteur

Vor einigen Jahren hat Christoph das Thema Kryptowährungen für sich entdeckt und ist seither leidenschaftlich als Autor und Enthusiast in diesem Bereich aktiv. Sein Interesse gilt vor allem den Themen Kryptowährungen, Blockchain-Technologie und Security Token Offerings (STOs). Als regelmäßiger Autor... Mehr lesen

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