Wer langfristig Vermögen aufbauen möchte, steht früher oder später vor einer entscheidenden Frage: Sollte man lieber investieren oder aktiv traden? Genau darüber hat ein deutschsprachiger Krypto-Experte nun ausführlich gesprochen und dabei offen seine eigenen Erfahrungen mit beiden Ansätzen geteilt.

Besonders spannend: Der Analyst hat in den vergangenen Jahren sowohl durch langfristige Investments als auch durch aktives News-Trading hohe Gewinne erzielt – musste dabei aber auch psychische Belastungen, Stress und starke Kursschwankungen erleben.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Der Krypto-Experte hält langfristiges Investieren für deutlich sicherer als aktives Trading.
  • Mit seiner aktuellen Trading-Challenge steigerte er 500 Euro innerhalb weniger Wochen auf über 3.600 Dollar.
  • Heute setzt er auf einen Mittelweg aus Trading-Gewinnen und langfristigem ETF- sowie Dividenden-Investing.

Schneller Vermögensaufbau brachte psychischen Druck

Der Analyst von Rundumbitcoin erklärt, dass er zunächst über aktives Trading ein kleines Portfolio von etwa 5.000 Euro innerhalb von rund zwei Jahren auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag steigern konnte.

Gerade dieser schnelle Vermögensaufbau habe jedoch enorme Auswirkungen auf seine Psyche gehabt. Während langfristige Anleger häufig über viele Jahre langsam Vermögen aufbauen, sei das Kapital beim Trading innerhalb kurzer Zeit stark gewachsen.

Dadurch entstand laut eigener Aussage ein enormer emotionaler Druck. Der Experte betont, dass große Summen plötzlich deutlich belastender wirken können, wenn das persönliche Mindset nicht langsam mit dem Vermögen mitwächst.

Deshalb wechselte er stärker ins langfristige Investieren

Nach diesen Erfahrungen zog sich der Analyst zunächst weitgehend aus dem aktiven Trading zurück und begann verstärkt langfristig zu investieren.
Unter anderem kaufte er einen ganzen Bitcoin und baute zusätzlich ein Aktien- und Dividendenportfolio auf. Ziel war es, das Vermögen breiter zu diversifizieren und sich nicht ausschließlich vom Kryptomarkt abhängig zu machen.

Doch auch langfristige Investments in Kryptowährungen seien emotional nicht immer einfach gewesen. Besonders der starke Bitcoin-Crash belastete ihn nach eigener Aussage teilweise so sehr, dass er schlechter schlafen konnte. Genau daran habe er erkannt, dass noch immer zu viel Kapital im Kryptomarkt konzentriert war.


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Langfristiges Investieren bleibt für die meisten die bessere Wahl

Trotz seiner Trading-Erfolge sieht der Krypto-Experte langfristiges Investieren insgesamt klar im Vorteil.
Vor allem breit gestreute ETFs wie der MSCI World oder der S&P 500 hätten historisch gezeigt, dass langfristiger Vermögensaufbau mit regelmäßigen Sparplänen sehr hohe Erfolgschancen bietet.

Gerade weil das Vermögen langsam wächst und Anleger auch in schwachen Marktphasen automatisch weiter investieren, sei die Wahrscheinlichkeit langfristiger Gewinne deutlich höher als beim Trading.

Außerdem koste Investieren deutlich weniger Zeit. Ein ETF-Sparplan könne automatisiert laufen, ohne dass Anleger täglich die Märkte beobachten müssen.

Trading bietet höhere Chancen, aber auch deutlich höhere Risiken

Beim aktiven Trading sieht der Analyst dagegen enorme Gewinnmöglichkeiten, aber auch massive Risiken.
Er betont mehrfach, dass langfristig über 90 Prozent aller Trader Geld verlieren. Wer erfolgreich sein wolle, müsse daher deutlich mehr Zeit investieren als die meisten Menschen glauben.

Besonders wichtig sei es, Nachrichten permanent zu verfolgen und schnell auf Marktbewegungen reagieren zu können. Genau darauf basiert auch seine aktuelle Strategie. Mit seiner öffentlich dokumentierten Trading-Challenge konnte er ein Startkapital von 500 Euro innerhalb von rund acht Wochen auf über 3.600 Dollar steigern.

Dabei setzt er hauptsächlich auf sogenanntes News-Trading, also das gezielte Handeln rund um Listings, Hypes oder wichtige Marktnews und teilt diese Trades auch in Echtzeit in seiner kostenpflichtigen Skool-Community.

Der Mittelweg funktioniert für ihn am besten

Inzwischen verfolgt der Krypto-Experte deshalb einen kombinierten Ansatz. Gewinne aus dem Trading zieht er regelmäßig aus dem Markt ab und investiert sie langfristig in ETFs, Dividendenaktien und andere stabilere Anlageformen.

Dadurch könne er die hohen Renditechancen des Kryptomarkts nutzen, ohne dauerhaft dem psychischen Druck extremer Volatilität ausgesetzt zu sein.
Für ihn ist genau dieser Mittelweg inzwischen die optimale Lösung: Trading für den schnellen Kapitalaufbau – und langfristiges Investieren für Stabilität, Ruhe und nachhaltigen Vermögensaufbau.


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Christoph Peterson
Christoph Peterson
Krypto Redakteur

Vor einigen Jahren hat Christoph das Thema Kryptowährungen für sich entdeckt und ist seither leidenschaftlich als Autor und Enthusiast in diesem Bereich aktiv. Sein Interesse gilt vor allem den Themen Kryptowährungen, Blockchain-Technologie und Security Token Offerings (STOs). Als regelmäßiger Autor... Mehr lesen

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