Stunden nach der Veröffentlichung der ersten Open-Weight-Modelle seit Jahren mit dem Versprechen robuster Sicherheitsmaßnahmen wurde OpenAIs GPT-OSS vom berüchtigten KI-Jailbreaker Pliny the Liberator geknackt. Erfahre hier mehr zum Thema!
Das Wichtigste im Überblick:
Neue OpenAI Modelle am ersten Tag gehackt
Erst kürzlich sorgte OpenAI wieder für Schlagzeilen, nachdem das Fintech die Veröffentlichung seiner ersten „quelloffenen“ Open-Weight-Modelle (namens GPT-OSS-120b und GPT-OSS-20b) seit 2019 bekanntgab.
OpenAI warb damit, dass diese Modelle schnell, effizient und durch rigoroses Training gegen Jailbreaks geschützt seien. Allerdings hielt diese Behauptung ungefähr so lange wie ein Stück Zuckerwatte, das ins Wasser fällt.

„OpenAI: gehackt🤗 GPT-OSS: befreit“, postete er zusammen mit Screenshots, die zeigen, wie die Modelle Anleitungen zur Herstellung von Methamphetamin, Molotowcocktails, VX-Nervenkampfstoff und Malware ausspucken.
Für OpenAI kommt dieser Zeitpunkt besonders ungünstig, da das Unternehmen viel Wirbel um die Sicherheitstests für diese Modelle gemacht hat und kurz davor steht, sein mit Spannung erwartetes Upgrade GPT-5 auf den Markt zu bringen.
Sie seien „Standard-Ablehnungs- und Jailbreak-Resistenztests“ unterzogen worden und GPT-OSS habe bei Jailbreak-Resistenz-Benchmarks wie StrongReject die gleiche Leistung wie das Modell o4-mini erbracht.
Die Community feiert Plinys‘ „Errungenschaft“
Da Pliny sich dafür entschieden hat, seine Ergebnisse zu veröffentlichen, anstatt sie privat mit OpenAI zu teilen, wird er für das Preisgeld höchstwahrscheinlich nicht infrage kommen.
So hat Pliny die OpenAI-Modelle kompromittiert
Hacks und Sicherheitslücken sind im Internet allgegenwertig
Auch wenn der OpenAI-Vorfall keinen direkten Bezug auf Kryptowährungen hat, unterstreichen die jüngsten Hacks von OpenAI-Modellen die allgegenwärtige Bedrohung durch Cyberkriminalität im digitalen Raum.
Und obwohl Kryptowährungen durch Blockchain-Technologie extrem sicher sind, sind auch sie nicht immun gegen externe Angriffe, genauso wie Börsen oder Wallets.
Allein im Jahr 2024 wurden Schätzungen Kryptowährungen im Wert von 2,2 Milliarden US-Dollar durch Hacks und Exploits gestohlen, was einem Anstieg von 17 Prozent gegenüber 2023 entspricht.
Vorfälle wie diese betonen die Notwendigkeit robuster Sicherheitsmaßnahmen und kontinuierlicher Forschung, um digitale Assets vor sich potenziellen Bedrohungen zu schützen.
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