Wo steht Bitcoin 2040? Ausgehend vom Bitcoin-Kurs von vor 15 Jahren sind 1 Milliarde USD pro BTC nicht so unrealistisch. 

Die Frage nach Bitcoin und der Kursentwicklung von BTC beschäftigt die Menschen im Internet und in den Suchmaschinen. Bei den Bitcoin-Prognosen finden sich auch solche mit extrem hohen Vorhersagen. Viele Anleger suchen nach den langfristigen BTC-Kursprognosen, denn sie sind wahrscheinlich am Halten von Bitcoins in einer Krypto-Wallet interessiert. 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Oliver Baron von stock3 verweist auf das Mooresche Gesetz.
  • Dabei geht man von exponentiellem Wachstum bei der Computerleistung aus.
  • Der Anlageberater verweist auf den Analysten und Ökonomen Dennis Porto.
  • Doch dieser ist gar kein Experte für Krypto-Prognosen oder Bitcoin.
  • Bei Reddit finden sich viele gute Posts zur Prognose von 1 Milliarde pro BTC.

Kann Bitcoin wirklich in 15 Jahren 1 Milliarde USD kosten?

Ein sehr interessanter Beitrag eines Reddit-Users aus dem Sommer 2025 nennt als Hauptgrund für eine solch gewagte Bitcoin-Prognose die hyperbeschleunigte, globale Geldentwertung und Hyperinflation. Klären wir zunächst, worum es sich bei diesen beiden Begriffen handelt.

Quelle: Stock3.com

Was ist die beschleunigte Geldentwertung?

Wenn der Geldwert innerhalb kürzester Zeit sinkt und die Preise sehr schnell steigen, dann spricht man von einer beschleunigten Geldentwertung. Sie gilt als Phase vor der Hyperinflation. Zu den Ursachen gehören vorrangig gesellschaftliche Umbrüche, Kriege, aber auch unkontrollierte Staatsausgaben.

Was ist Hyperinflation?

Regierungen drucken Geld, in Europa übernimmt das die Europäische Zentralbank EZB. Um ihre Ausgaben zu reduzieren, wird häufig der Prozess des Gelddruckens gestartet, was zu einer dramatischen Beschleunigung der Inflation führt. Dann spricht man von einer Hyperinflation

Welche Zusammenhänge gibt es zwischen Bitcoin und Geldentwertung?

Die Europäische Zentralbank ist kein überzeugter Krypto-Fan, das ist ein offenes Geheimnis. Ob es darum geht, dass Bitcoin keinen echten Wert besitzt oder Kryptowerte von regulierten Anbietern verwahrt werden müssen – in Europa sind die Zusammenhänge zwischen Bitcoin und Geldpolitik nicht so deutlich spürbar wie in den USA. 

Für Anhänger digitaler Währungen ist Bitcoin ein Wertspeicher, der gegen Inflation schützen kann. Ein Hebel gegen Inflation, Geldpolitik der Staaten und ein spekulativer Vermögenswert in einem soll ihrer Ansicht nach Bitcoin genau wie andere Kryptowährungen sein. 

Bild von Barta IV auf Pixabay

Zurück zur Bitcoin-Prognose von 1 Milliarde USD in 15 Jahren. Wo steht Bitcoin 2040? Für Enthusiasten und Krypto-Experten ist klar: Bei 1 Milliarde USD. Denn die beschleunigte Geldentwertung, die rund um den Globus stattfindet, und die Hyperinflation führen zu exponentiellem Wachstum – das könnte auch auf Bitcoin zutreffen. Hier sind 5 Gründe, warum möglicherweise der Bitcoin-Preis tatsächlich auf 1 Milliarde USD steigen könnte!

5 Gründe, warum Bitcoin auf 1 Milliarde USD steigen könnte

Manche Hobby-Analysten halten es für unvermeidlich, dass Bitcoin auf 1 Million USD bis zum Jahr 2026 steigen könnte. Doch es gibt viele Stimmen, die weit mehr von Bitcoin erwarten. Das könnte daran liegen, dass:

  1. Bitcoin für finanzielle Unabhängigkeit und dezentrale Finanzprodukte steht, wie kein zweites Asset. 
  2. es keinen traditionellen Preisfindungsmechanismus gibt, wie bei Aktien, da BTC nur begrenzt und damit endlich verfügbar sind. 
  3. Bitcoin nicht nur als Wertspeicher wahrgenommen wird, sondern auch für tägliche Transaktionen eingesetzt werden kann.
  4. mit dem Aufkommen von Kryptowährungen und natürlich primär durch Bitcoin das Vertrauen in traditionelle Finanzinstrumente sinkt. 
  5. die globalen Geldmengen, als M2 bezeichnet, in Form von Bitcoin eine Art Gegengewicht erhalten. Staatsschulden explodieren und die Kaufkraft verliert an Wert. 

Dies sind nur 5 von vielen Gründen, die dafür sorgen könnten, dass sich der BTC-Preis tatsächlich bis auf 1 Milliarde USD hochschrauben könnte. Möglich ist auch, dass durch die Hyperinflation ein kleiner Teil, sagen wir 1 %, der globalen Geldmenge in Bitcoin investiert wird und damit die Marktkapitalisierung der erfolgreichsten Kryptowährung weiter steigt. Der Preis für Bitcoin dürfte dann ebenfalls weiter stark ansteigen. 

Nicht zu vergessen, dass der US-Präsident Donald Trump eine kryptofreundliche Regierung aufbaut und dabei auch 5 Altcoins, darunter natürlich Bitcoin, für die US-Staatsreserven verwenden wird. Der digitale Dollar kann beispielsweise 1:1 gegen US-Staatsanleihen getauscht werden. Dieser Mechanismus bringt der US-Regierung billige Kredite in den Haushalt, was die Geldentwertung und die Hyperinflation weiter beschleunigen dürfte. 

Mit einem Preis von 1 Milliarde pro BTC ist durchaus in der Zukunft zu rechnen!

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Paul Schröder
Paul Schröder

Paul ist hauptberuflicher Content-Writer mit einem Schwerpunkt auf Kryptowährungen und Finanzthemen. Seine Leidenschaft für Krypto begann 2016, als er seinen ersten Bitcoin für rund 900 Dollar kaufte. Seitdem hat er sich immer wieder intensiv mit dem Markt beschäftigt. 2024 machte er... Mehr lesen

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