Angesichts der aktuellen Marktbewegungen liefert VanEck-CEO Jan van Eck eine fundierte Bitcoin Prognose, die den Fokus auf den historischen Vierjahreszyklus und die laufende Bodenbildung richtet. Während Privatanleger verunsichert sind, signalisieren massive institutionelle Zuflüsse in Milliardenhöhe, dass die Phase der Erholung bereits eingeleitet sein könnte.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Die institutionelle Nachfrage ist sprunghaft angestiegen, wobei trotz der Angst der Privatanleger in einer einzigen Woche über 1,1 Milliarden USD an Bitcoin-ETF-Zuflüssen verzeichnet wurden.
  • Anleger sollten die Unterstützung bei 58.000 USD als kritische Grenze im Auge behalten, während sie eine Rückeroberung von 72.000 USD anstreben, um den Aufwärtstrend zu bestätigen.

Am Montag, dem 2. März 2026, sagte VanEck-CEO Jan van Eck: „Es gab einen Investitionszyklus, in dem Bitcoin drei Jahre in Folge steigt und in diesem vierten Jahr ziemlich massiv fällt. 2026 ist dieses vierte Jahr. Deshalb befinden wir uns in einem Bitcoin-Bärenmarkt. Ich denke, wir können es zu kompliziert machen. Jetzt glaube ich, dass wir einen Boden bilden.“

„Unsere Ansicht zu Beginn des Jahres 2026 ist, dass Bitcoin durch ein begrenztes Angebot von 21 Millionen und den Halving-Zyklus bestimmt wird, bei dem die Bitcoin-Miner, die das Netzwerk betreiben, alle vier Jahre die halbe Anzahl an Bitcoin erhalten“, fügte er hinzu.

Mit Blick auf das Auslaufen des Vierjahreszyklus erklärte van Eck, dass sein Unternehmen erwartet, dass Bitcoin (BTC) in diesem Jahr allmählich wieder anziehen wird. Er argumentierte, dass der vierjährige Halving-Zyklus in den letzten Monaten der primäre Preistreiber war und nicht etwaige Fundamentaldaten von BTC.

Das 1,1-Mrd.-USD-Signal: Wie sich institutionelles Krypto bewegt

Wenn sich der Bitcoin-Boden tatsächlich im Bereich von 60.000–64.000 USD bildet, ist das unmittelbare Ziel für die Bullen, das Niveau von 68.400 USD zurückzuerobern und fest zu halten. Ein nachhaltiger Ausbruch über 72.000 USD würde wahrscheinlich bestätigen, dass die Korrektur beendet ist und die Rallye nach dem Halving wieder aufgenommen wurde.

Market Cap

Während sich die Schlagzeilen auf die Volatilität konzentrieren, machen die institutionellen Giganten im Stillen ihren Zug. Wir haben in der vergangenen Woche Nettozuflüsse in Bitcoin-ETFs von über 1,1 Milliarden USD verzeichnet. Dies ist eine staggering Menge an Kapital, die uns eines sagt: Die weltweit größten Vermögensverwalter glauben, dass Bitcoin derzeit mit einem Abschlag gehandelt wird.

Dieses Verhalten ist typisch für institutionelles Krypto. Wenn die Preise fallen und die Stimmung im Einzelhandel umschlägt, beschleunigen Unternehmen wie BlackRock und Fidelity oft ihre Akkumulation. Sie betreiben kein Daytrading für einen schnellen Gewinn von 5 %; sie positionieren sich für den nächsten Aufwärtsschub.

Es sind auch nicht nur die US-Giganten. Wir sehen eine globale Bestätigung dieses Trends, wie etwa die jüngste Investition von Intesa Sanpaolo in Bitcoin-ETFs, die weiter bestätigt, dass das „Smart Money“ diese Niveaus als Einstiegspunkt und nicht als Ausstieg betrachtet.

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Was ist der 4-Jahres-Zyklus von Bitcoin?

Es gibt derzeit eine wachsende Kluft im Markt. Wenn man sich den Fear and Greed Index ansieht, ist die Stimmung instabil. Privatanleger sind erschöpft von der Seitwärtsbewegung und den jüngsten Rücksetzern in den unteren 60.000er Bereich.

Laut VanEck-CEO Jan van Eck liegt die Antwort in der Vorhersehbarkeit der Geschichte von Bitcoin. Er argumentiert, dass Analysten den Markt oft verkomplizieren und die Tatsache ignorieren, dass der 4-Jahres-Zyklus weiterhin die dominante Kraft hinter der Preisentwicklung bleibt.

Der 4-Jahres-Zyklus basiert auf dem Bitcoin Halving, einem im Code von Bitcoin programmierten Ereignis, das die Zufuhr neuer Coins alle vier Jahre halbiert. Historisch gesehen erzeugt dieser Angebotsschock einen vorhersehbaren Rhythmus: einen parabolischen Anstieg, ein Korrekturjahr und eine Erholungsphase.

Van Eck suggeriert, dass das aktuelle Hin und Her des Preises lediglich dem Markt folgt, der dieses Skript abarbeitet. Anstatt eines kaputten Marktes sehen wir wahrscheinlich die natürliche Bildung eines Bodens, bevor der Angebotsengpass richtig einsetzt. Diese These wird durch On-Chain-Daten gestützt, die darauf hindeuten, dass die Kapitulation der Bitcoin-Miner kurz vor ihrem Ende steht – ein technisches Signal, das historisch gesehen den Tiefpunkt großer Korrekturen markiert hat.

Weitergehende Informationen: Unsere Bitcoin-Prognose 2026

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Christoph Peterson
Christoph Peterson
Krypto Redakteur

Vor einigen Jahren hat Christoph das Thema Kryptowährungen für sich entdeckt und ist seither leidenschaftlich als Autor und Enthusiast in diesem Bereich aktiv. Sein Interesse gilt vor allem den Themen Kryptowährungen, Blockchain-Technologie und Security Token Offerings (STOs). Als regelmäßiger Autor... Mehr lesen

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