Die Kurse steigen am Kryptomarkt langsam wieder. Das ist auch dringend nötig, nachdem es in den letzten 2 Monaten steil bergab ging. Noch am 6. Oktober hat Bitcoin ein neues Allzeithoch von 126.000 Dollar erreicht, danach ging es steil bergab. Bis auf 80.000 Dollar ist der Kurs der digitalen Leitwährung gefallen und das hat nicht nur Kleinanleger, sondern auch viele Wale nervös gemacht. Auch eines von Elon Musks Unternehmen hat nun seine Coins verschoben. Erwartet Musk etwa einen weiteren Kurssturz?

Das Wichtigste im Überblick:

  • Eine Wallet, die SpaceX zugeordnet wird, hat Bitcoin an eine unbekannte Adresse transferiert.
  • 1.163 Bitcoin im Wert von 105 Millionen Dollar wurden verschoben.
  • Insgesamt hält das Unternehmen 6.095 Bitcoin im Wert von 553 Millionen Dollar.
  • Immer wieder wird spekuliert, dass Musk über Insiderinformationen verfügen könnte.

1.163 Bitcoin verschoben

Elon Musk ist bekannt dafür, dass er ein großer Krypto-Befürworter ist. Nicht nur in Bitcoin hat der Unternehmer schon im letzten Zyklus mit seinem Unternehmen Tesla investiert, sondern auch immer wieder die Werbetrommel für den Meme Coin Dogecoin ($DOGE) gerührt. Musk war mit dafür verantwortlich, dass Dogecoin im Jahr 2021 so durch die Decke ging.

Diesmal ist es aber nicht Tesla, das mit Bitcoin-Transaktionen für Aufsehen sorgt, sondern Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX. Wie On-Chain-Daten zeigen, wurden aus einer Wallet, die dem Unternehmen zugeordnet wird, 1.163 Bitcoin im Wert von 105 Millionen Dollar verschoben.

Das Unternehmen hält insgesamt 6.095 Bitcoin im Wert von über 553 Millionen Dollar. Nun stellt sich die Frage, ob Musk seine Bitcoin verkaufen möchte, wobei der Zeitpunkt für Außenstehende denkbar ungünstig wird. Immerhin ist der Bitcoin-Kurs in den letzten knapp zwei Monaten stark gefallen.

Verfügt er über Insiderwissen?

Wenn Großinvestoren Bitcoin oder andere Kryptowährungen im Wert von hunderten Millionen Dollar verschieben, stellt sich natürlich immer die Frage, ob sie etwas wissen, das andere noch nicht wissen. Gerade bei Musk ist diese Idee auch nicht weit hergeholt. Immerhin war er noch Anfang des Jahres der beste Freund des US-Präsidenten Trump.

Allerdings wird eher vermutet, dass die Coins an Wallets transferiert wurden, die zu Coinbase Prime gehören könnten. Das würde wohl eher bedeuten, dass sie dort sicher verwahrt werden sollen.

Es wäre allerdings nicht das erste Mal, dass Musk Bitcoin verkauft. Auch Tesla hat schon Coins verkauft, um die Liquidität des Unternehmens sicherzustellen. Grundsätzlich ändert sich an den positiven Bitcoin-Prognosen allerdings nichts und auch Musk gehört nach wie vor zu den Befürwortern, wie er immer wieder auf seiner Social Media Plattform X betont hat.

Insiderwissen braucht es auch nicht unbedingt, um auf bullishe Krypto-Prognosen zu hoffen. Immerhin setzt Trump alles daran, die USA als Krypto-Zentrum der Welt zu festigen und auch Bitcoin-Staatsreserven sind im Gespräch. Damit wird schnell deutlich, dass die aktuellen Kurse eine gute Gelegenheit sein könnten, um Bitcoin zu kaufen. Auch neue Kryptowährungen haben in diesem Umfeld wieder gute Chancen auf hohe Renditen. Vor allem, wenn die Erholung der letzten Tage anhält.

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Manuel Lippitz

Nach 10 Jahren als leitender Angestellter hat sich Manuel 2019 mit einer eigenen Immobilienfirma in die Selbstständigkeit gewagt. Bis heute hat er vier Unternehmen gegründet oder mit aufgebaut und mit dem Bau des ersten eigenen Mining Rigs wurde neben der... Mehr lesen

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