Analysen und Trendmuster geben Hinweise darauf, dass sich Bitcoin derzeit nur 2 Phasen vom nächsten Bullrun befindet.
Als wichtiges Signal für das Erreichen eines Tiefpunktes konnten verschiedene Analysten in den letzten Bitcoin-Zyklen das Death Cross ausmachen. Liegen mehr Punkte unter dem gleitenden Durchschnitt als über ihm, markiert das im Chartverlauf ein Kreuz. Daraus entstand der Begriff Death Cross. Traditionell wird mit ihm ein Tiefstand für Kurse verbunden, und historisch gesehen bedeutet er für Bitcoin nur Gutes.
Auf 9 von 12 dieser Death Cross folgte in der Vergangenheit immer die nächste Rallye für BTC und die war durchschnittlich mit 20 bis 40 % Rendite gekrönt.
Das Wichtigste in Kürze:
Die vier Phasen für Bitcoin
Es gibt keine Garantie auf die Folgen dieser Analysen. Doch in der Vergangenheit hat das Death Cross inmitten eines 200-Tage-Aufwärtstrends immer den Tiefpunkt markiert. Und dann folgte eine teils mehrmonatige heiße Phase für Bitcoin, aber auch für Altcoins.
Phase #1: Bitcoin ist überkauft. Die Kryptowährung konnte sich in den vergangenen Monaten vor Zuspruch kaum retten. Vielleicht waren es diese Ereignisse, die dazu führten, dass BTC überkauft sein könnte. Die Nachfrage war häufig von medialen Treasury-Investitionen geprägt. Auch die Liste der offenen Krypto-ETFs in den USA und die Angst vor dem lange andauernden Shutdown haben möglicherweise diese Phase ausgelöst.
Phase #2: Panik am Markt. Es gibt kein standardisiertes Maß für Panik. Doch mit dem Fear & Greed Index lassen sich Marktstimmungen der Händler in Kennzahlen ausdrücken. Der Bitcoin Angst & Gier Index steht derzeit auf extreme Angst. Und dieser Wert wird bereits seit mehr als 7 Tagen am Stück gehalten. Wenn das keine Panik ist!
Phase #3: Restrukturierung. Die Märkte sortieren sich neu. Angetrieben durch Ankündigungen aus den USA, die Bürger mit Dividenden aus den Zolleinnahmen zu belohnen, ändern Treasury-Unternehmen ihre Strategie. Die sinkenden Bitcoin-Kurse haben Schrecken und Angst verbreitet.
Michael Saylor hält weiterhin an seiner Bitcoin-All-in-Strategie fest, andere wechseln wieder zu traditionellen Vermögenswerten für ihre Unternehmensbilanzen. Amerika: Make or Break gibt wichtige Impulse zur Veränderung.
Phase #4: Bullrun. Die Analysten sehen den Boden für Bitcoin bei 80.000 $. Kurse um diesen wichtigen Wert hatten wir am 21. November 2025 mit einem Bitcoin-Preis von 80.767,67 $. Hier findet die Theorie ihren Ankerpunkt in der Realität und beweist: Es könnte Stunde Null vor dem Bullrun sein. Unklar bleibt lediglich, ob es eine erneute Bodenbildung gibt, oder ob es das schon war.
Wie könnte die Bitcoin-Erholung aussehen?
Es gibt erstaunliche Parallelen zu den Altcoins. Dort mehren sich Anzeichen für eine stärkere Dominanz der Altcoins. Sie könnte sogar über der von Bitcoin liegen, die ist ja angesichts der Marktstimmung stark gesunken.
Während Bitcoin im November um 24,15 % gefallen ist, ist das ALT/BTC-Verhältnis in diesem Monat sogar um 9,44 % gestiegen.
Laut dem Analysten Bull Theory auf X ist dieser Umstand nur sehr selten und tritt nur dann auf, wenn die Altcoins überverkauft sind. Das bedeutet, Anleger hören auf, sich von ihren Altcoin-Beständen in den Krypto-Wallets zu trennen. Die Handelsvolumina auf den Krypto-Börsen gehen zurück. Weiter heißt es in dem Beitrag: Wenn Altcoins kapitulieren, bevor Bitcoin seine Korrektur abgeschlossen hat, stabilisieren sie sich oft als Erstes im Markt.
Während der Bitcoin-Preis im Oktober weiter nach unten ging, erholten sich die Altcoins in kleinen Schritten nach einem totalen Ausverkauf. Wenn Bitcoin gemäß der Theorie über die 4 Phasen seinen Boden inzwischen erreicht hat und die Altcoins in die Erholungsphase gehen, könnte es tatsächlich zu einer Aufholjagd kommen.
Die Liquidität ist auf dem Weg in höherwertige Assets, und historisch gesehen reagiert der Altcoin-Markt nur dann so heftig, wie hier prognostiziert, wenn Bitcoin seinen vorläufigen Tiefpunkt erreicht hat. Auch wenn sich der BTC-Preis nur seitwärts bewegt, erholen sich die Altcoins schneller.
Welche Risiken gibt es?
2019 trat ein solch starkes Death Cross Ereignis am Ende eines Bullruns auf und markierte den Einstieg in den Bärenmarkt. Die Bullen kamen dann 2025 zurück, denn bisher war das ein sehr erfolgreiches Jahr für Kryptowährungen. Mit den vorliegenden Daten gehen wir von einer 75-prozentigen Wahrscheinlichkeit für eine Rally aus. Aber ob wir richtig liegen, wissen wir erst in ein paar Wochen!
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