Der Kryptomarkt zeigt sich heute erneut schwächer, und auch XRP kann sich dem Abverkauf nicht entziehen. Der Kurs verliert rund 3 Prozent und fällt damit zurück in Richtung 1,30 US-Dollar. Damit gehört XRP aktuell zu den schwächsten Coins unter den Top 10.
Auf Wochensicht bleibt das Bild weiterhin unspektakulär: Seitwärtsbewegung ohne klare Impulse dominiert das Marktgeschehen. Es fehlt schlicht an Momentum, um eine nachhaltige Trendwende einzuleiten. Während Bitcoin zumindest Stabilität zeigt, wirkt XRP weiterhin angeschlagen – sowohl technisch als auch im Hinblick auf die Marktstimmung der Ripple Prognose.
Das Wichtigste im Überblick:
- Neuer Rücksetzer, XRP fällt um 3 Prozent auf 1,30 US-Dollar zurück.
- RSI gibt Signal, XRP überverkauft, Einstieg könnte sich langsam lohnen.
- Onchain-Daten könnten eine finale Kapitulation wahrscheinlich machen.
XRP mit seltenem Crash-Signal – Chance oder Warnung?
Eine neue Analyse zeigt ein spannendes Bild: XRP steht möglicherweise vor dem siebten monatlichen Verlust in Folge – ein Ereignis, das zuletzt im Zyklus 2013/2014 beobachtet wurde. Seit dem Hoch im Juli 2025 bei rund 3,60 US-Dollar hat XRP bereits über 63 Prozent an Wert verloren. Allein seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf knapp 30 Prozent. Diese anhaltende Schwächephase spiegelt sich auch in der Chartstruktur wider: Seit Oktober 2025 reiht sich eine rote Monatskerze an die nächste.
Historisch betrachtet ist eine solche Serie extrem selten – und zugleich ambivalent. Einerseits signalisiert sie eine massive strukturelle Schwäche und fehlendes Käuferinteresse. Andererseits zeigen Daten aus dem letzten vergleichbaren Zyklus, dass genau nach einer solchen Phase ein explosiver Rebound folgte. Damals stieg XRP in der Folge um rund 900 Prozent, nachdem der Markt den Token als stark unterbewertet einstufte.
$XRP Risks Recording 7 Straight Monthly Losses for First Time Since 2014.
XRP has declined 63.6% from its July 2025 peak of $3.6 and 28.4% since the start of this year.
The ongoing downturn has led to six consecutive monthly losing candlesticks since October 2025, with XRP on… pic.twitter.com/XeamH2aABY
— TheCryptoBasic (@thecryptobasic) April 7, 2026
Ein weiterer zentraler Faktor ist der Relative Strength Index (RSI) auf Monatsbasis. Dieser ist inzwischen auf das niedrigste Niveau seit dem FTX-Crash 2022 gefallen. Ein so niedriger RSI deutet auf eine stark überverkaufte Marktsituation hin. In der Vergangenheit waren solche Zonen häufig Wendepunkte – zumindest mittelfristig.
Doch Vorsicht bleibt angebracht: Ein niedriger RSI allein ist kein Garant für eine Trendwende. Entscheidend wird sein, ob frisches Kapital in den Markt zurückkehrt und XRP wieder Nachfrage generieren kann. Ohne neue Impulse – etwa durch regulatorische Klarheit oder steigendes Interesse institutioneller Investoren – könnte sich die Schwächephase auch weiter fortsetzen.
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On-Chain-Daten warnen: Noch keine finale Kapitulation bei XRP
Die On-Chain-Metrik „Percent of Addresses in Profit“ zeigt derweil, welcher Anteil aller XRP-Wallets aktuell im Gewinn liegt. Sinkt dieser Wert, bedeutet das, dass immer mehr Marktteilnehmer ihre Coins unter dem Einstandspreis halten – ein klares Zeichen für zunehmenden Verkaufsdruck und schwache Marktstruktur. Genau das ist aktuell zu beobachten: Der Anteil profitabler Adressen ist zuletzt deutlich gefallen, was die anhaltende Schwäche im XRP-Kurs widerspiegelt.
Historisch betrachtet wird es jedoch erst dann wirklich interessant, wenn diese Kennzahl noch tiefer fällt. In früheren Marktzyklen bildeten sich nachhaltige Böden häufig erst dann, wenn ein Großteil der Investoren deutlich im Verlust war – also in Phasen maximaler Kapitulation. Das aktuelle Niveau deutet zwar bereits auf Stress im Markt hin, liegt jedoch noch über den Extremzonen vergangener Tiefpunkte.
Daraus lässt sich ableiten: Kurzfristig könnte weiterer Druck entstehen, bevor eine echte Bodenbildung einsetzt. Erst wenn die Mehrheit der Marktteilnehmer kapituliert hat, steigt die Wahrscheinlichkeit für eine nachhaltige Erholung.
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