In den vergangenen 24 Stunden hat der Kryptomarkt neue Stärke gezeigt und damit ein deutlich bullischeres Signal gesendet als noch zu Wochenbeginn. Bitcoin legt um rund 4 Prozent zu und steigt zurück auf etwa 75.000 US-Dollar. Auch Ethereum präsentiert sich ausgesprochen dynamisch, gewinnt rund 8 Prozent und klettert wieder bis in den Bereich von 2.400 US-Dollar. Damit hellt sich das kurzfristige Chartbild bei den beiden größten Kryptowährungen spürbar auf.
Der Markt wirkt risikofreudiger, Kapital fließt zurück in große Assets und der jüngste Rebound nährt die Hoffnung auf einen neuen Aufwärtsimpuls. Gerade Ethereum zeigt dabei, dass Altcoins mit starker Marktstellung schnell überproportional profitieren können, sobald sich das Sentiment verbessert. XRP steigt zwar ebenfalls und notiert rund 3 Prozent im Plus, bleibt damit jedoch hinter Bitcoin und Ethereum zurück.
Genau das deutet auf eine relative Schwäche hin. Während andere große Coins bereits mit mehr Momentum anspringen, fehlt XRP bislang noch die gleiche Dynamik. Dennoch muss das nicht dauerhaft ein negatives Signal sein. Gerade in solchen Phasen richten sich viele Blicke auf charttechnische Formationen, die eine verzögerte, aber umso stärkere Bewegung andeuten könnten.
Das Wichtigste im Überblick:
- Explosive Chance bei XRP, Chart deutet bullischen Ausbruch an.
- Relative Schwäche bleibt offensichtlich, XRP hinter Bitcoin und Ethereum.
- Leichte Zuflüsse von XRP auf die Börsen, neue Korrektur droht.
Analyst sieht bekanntes XRP-Muster vor möglichem Ausbruch
So entsteht bei XRP womöglich ein Setup, das bereits vor der Aufwärtsbewegung im März zu beobachten war. Seine zentrale These lautet, dass XRP aktuell erneut eine abwärts gerichtete Trendlinie testet, die seit Mitte Februar als Widerstand fungiert. Genau diese Struktur habe schon vor dem letzten stärkeren Anstieg eine wichtige Rolle gespielt. Damals scheiterte XRP mehrfach an dieser fallenden Widerstandslinie, bevor schließlich der Ausbruch gelang und eine spürbare Aufwärtsbewegung einsetzte.
$XRP Repeating the Trendline Retest Pattern That Previously Led to the March Upsurge, Swarmik Highlights. #Ripple
XRP has collapsed more than 16% from the March 17 high of $1.60 amid the ongoing correction.
This builds on the downtrend that began in October 2025, with XRP… pic.twitter.com/KlkVCdyR2T
— TheCryptoBasic (@thecryptobasic) April 13, 2026
Nun erkennt der Analyst ein ähnliches Muster. XRP war nach dem Hoch bei 1,60 US-Dollar zunächst unter Druck geraten und befindet sich weiterhin in einer übergeordneten Korrektur. Dennoch sei entscheidend, dass der Kurs die bekannte Trendlinie wiederholt anläuft. Laut seiner Darstellung wurde diese Linie in der aktuellen Phase bereits zweimal getestet, während nun ein dritter Anlauf bevorstehen könnte.
Genau darin sieht er die Parallele zur früheren Bewegung. Die wiederholten Retests könnten demnach als Vorbereitung für einen späteren Bruch des Widerstands dienen.
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Die Aussage ist also nicht, dass XRP bereits eindeutig bullish gedreht habe. Vielmehr geht es um ein technisches Szenario, in dem sich ein früheres Verlaufsmuster erneut aufbaut. Sollte XRP diese Trendlinie überzeugend zurückerobern, könnte daraus ein stärkerer Impuls entstehen. Bis dahin bleibt der Wert zwar schwächer als Bitcoin und Ethereum, charttechnisch aber durchaus in einer spannenden Ausgangslage.
XRP ohne Momentum: Exchange-Zuflüsse deuten kurzfristig auf Verkaufsdruck hin
Kurzfristig fehlt XRP weiterhin das klare Momentum, was sich auch in On-Chain-Daten widerspiegelt. Ein zentraler Indikator ist dabei die Kennzahl „Exchange Net Position Change“. Dieser misst, ob mehr XRP auf Börsen transferiert wird (Zuflüsse) oder von Börsen abgezogen wird (Abflüsse). Zuflüsse gelten in der Regel als potenziell bearish, da Coins häufig mit der Absicht transferiert werden, sie zu verkaufen. Abflüsse hingegen deuten eher auf Akkumulation und langfristiges Halten hin.
In den letzten drei Tagen zeigt dieser Indikator bei XRP wieder leichte Nettozuflüsse auf Börsen. Das bedeutet, dass Marktteilnehmer aktuell eher Liquidität bereitstellen, anstatt Coins aus dem Umlauf zu nehmen. Auch wenn diese Zuflüsse auf vergleichsweise niedrigem Niveau stattfinden, senden sie dennoch ein vorsichtiges Signal. Kurzfristig könnte sich daraus zusätzlicher Verkaufsdruck ergeben, insbesondere wenn Trader die jüngste Markterholung für Gewinnmitnahmen nutzen. Damit bleibt XRP vorerst in einer Phase verhaltener Dynamik.
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