Es geht weiter bergab am Kryptomarkt. Wer nach den letzten zwei bearishen Monaten dachte, dass die Kurse von hier aus nicht mehr viel weiter fallen können, wurde erneut eines besseren belehrt. Der Bitcoin-Kurs ist erneut von 90.000 Dollar auf 85.000 Dollar gefallen und auch Altcoins wie XRP geraten einmal mehr unter Druck. Ein Bild, das Anleger inzwischen häufig zu sehen bekommen. Allerdings gibt es auch Hoffnung. Vor allem bei XRP deuten die Entwicklungen im Hintergrund darauf hin, dass der Kurs schon bald wieder steigen könnte.

Das Wichtigste im Überblick:

  • XRP hat erneut unter den Top Coins die schwächste Kursentwicklung hingelegt.
  • Letzte Woche wurde angekündigt, dass XRP ins Solana-Ökosystem integriert wird.
  • Dadurch enstehen einige Anwendungsfälle, bei denen XRP im DeFi-Markt zusätzliche Renditen erzielen könnte.
  • Außerdem dürfte die neue Banklizenz dazu beitragen, dass das Vertrauen institutioneller Investoren steigt.
  • Auch der breite Kryptomarkt dürfte sich ab der kommenden Woche erholen.
  • Erholt sich der Markt, könnte XRP stärker als andere Coins profitieren.

Neue Möglichkeiten

Es ist noch nicht lange her, dass die Meldung die Runde gemacht hat, dass XRP ins Solana-Ökosystem kommt. Wer seine Coins per Bridge auf Solana überträgt, profitiert dort in Zukunft von zahlreichen neuen Möglichkeiten. Darunter vor allem die Möglichkeit, Zinsen durch verschiedene DeFi-Anwendungen zu verdienen. Gerade bei XRP mussten Investoren bisher extrem geduldig sein, da der Coin für seine jahrelangen Seitwärtsbewegungen bekannt ist.

Inzwischen wird über Anwendungsfälle diskutiert, bei denen XRP im DeFi-Bereich aktiv eingesetzt werden und 8 – 12 % Rendite generieren könnte. Das wäre durchaus ein Argument, um XRP zu kaufen. Dadurch könnten auch die bullishen Ripple-Prognosen doch noch Realität werden. Und das ist erst der Anfang.

Banklizenz

Die guten Nachrichten überschlagen sich derzeit für Ripple, auch wenn der Gesamtmarkt unter Druck steht und die Auswirkungen auf den Kurs bisher noch nicht spürbar sind. Erst letzte Woche wurde bekannt, dass Ripple eine Banklizenz erhalten hat.

Als National Trust Bank soll das Unternehmen zwar keine Kredite vergeben können, dafür aber Stablecoin-Reserven verwahren, Transaktionen im Auftrag von Kunden durchführen und Zahlungsströme abwickeln.

Auch wenn die Banklizenz in erster Linie dem Stablecoin von Ripple zugutekommen dürfte, stärkt es das Vertrauen in das Unternehmen, was letztlich auch Investitionen in $XRP führen kann.

Allgemeine Marktbedingungen

Aktuell sind die Bedingungen am Markt denkbar schlecht und die Krypto-Prognosen der Analysten werden immer bearisher. Das dürfte sich aber schon bald ändern. Derzeit wird noch der Zinsentscheid der Bank of Japan abgewartet, da angenommen wird, dass es hier nochmal zu einem Kursrutsch kommt.

Anschließend könnte sich der Markt aber schnell wieder erholen. Schon jetzt sind die Kurse günstig, um Kryptowährungen zu kaufen und wenn es hier nochmal zu einem Rücksetzer kommen sollte, dürften zahlreiche Investoren und auch Wale einspringen, die die Gelegenheit nutzen und die Kurse wieder antreiben.

Die Frage, ob der Zinsentscheid nun schon eingepreist ist, lässt viele Anleger noch vorsichtig agieren. Die Chancen stehen aber gut, dass es spätestens in der kommenden Woche zu einer Erholung kommt, von der XRP stärker als andere Coins profitieren könnte.

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Manuel Lippitz

Nach 10 Jahren als leitender Angestellter hat sich Manuel 2019 mit einer eigenen Immobilienfirma in die Selbstständigkeit gewagt. Bis heute hat er vier Unternehmen gegründet oder mit aufgebaut und mit dem Bau des ersten eigenen Mining Rigs wurde neben der... Mehr lesen

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