Am Sonntag zeigt sich der Kryptomarkt erneut schwach. Bitcoin rutscht zurück auf rund 68.000 US-Dollar, während Ethereum wieder unter die Marke von 2.100 US-Dollar fällt. Der Verkaufsdruck bleibt hoch: Geopolitische Spannungen rund um den Iran-Konflikt, steigende Energiepreise und neue Aussagen von Donald Trump belasten das Sentiment spürbar. Anleger reduzieren aktuell gezielt Risiko-Exposure – der Markt befindet sich klar im Risk-off-Modus.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Iran-Konflikt im Fokus der Märkte, Konjunkturdaten und SEC-Sitzung bestimmen Stimmung.
  • Starknet testet STRK20 im Testet, Toncoin vor Unlock.
  • Neue Krypto-Upgrades bei Mantle und Celestia.

Iran-Konflikt als zentraler Makro-Treiber der Woche

Der eskalierende Konflikt rund um den Iran bleibt der wichtigste externe Faktor für die Kryptomärkte in den kommenden Tagen. Drohungen rund um die Straße von Hormus – eine der wichtigsten Ölhandelsrouten weltweit – sorgen für Unsicherheit an den globalen Märkten. Steigende Ölpreise könnten Inflationsängste neu entfachen und damit den Druck auf Risk Assets wie Bitcoin und Altcoins weiter erhöhen.

Gleichzeitig gilt: Jede diplomatische Entspannung hätte sofort das Potenzial, einen Risk-on-Impuls auszulösen. Für Trader bedeutet das eine klare Lage – geopolitische Schlagzeilen werden kurzfristig wichtiger sein als On-Chain-Daten oder Projekt-News.

Toncoin: Token-Unlock am 24. März erhöht Verkaufsrisiko

Am 24. März steht bei Toncoin ein relevanter Token-Unlock an. Insgesamt werden rund 0,72 % des gesamten Angebots freigeschaltet, was etwa 45 Millionen US-Dollar entspricht. Besonders wichtig: Die Tokens stammen aus dem sogenannten „Believers Fund“. Solche Unlocks erhöhen kurzfristig das verfügbare Angebot im Markt und können zu zusätzlichem Verkaufsdruck führen, insbesondere wenn Investoren Gewinne realisieren.

Historisch sind solche Events häufig mit erhöhter Volatilität verbunden. Auch wenn nicht jeder Unlock automatisch zu Kursverlusten führt, bleibt das Risiko kurzfristiger Abgaben erhöht.

Mantle: Arsia-Upgrade bringt technische Fortschritte

Am 25. März plant Mantle ein wichtiges Upgrade auf dem Sepolia-Testnet. Mit dem sogenannten „Arsia-Upgrade“ soll vor allem die technische Infrastruktur verbessert werden. Dazu gehört ein neues Gebührenmodell sowie eine stärkere Standardisierung innerhalb des OP-Stacks.

Ziel ist es, die Skalierbarkeit zu verbessern und Kosten transparenter zu machen. Auch wenn es sich „nur“ um ein Testnet-Upgrade handelt, ist es für Investoren relevant: Es zeigt, dass Mantle aktiv an der Weiterentwicklung arbeitet und sich technologisch weiter professionalisiert.


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Starknet: STRK20-Testnet könnte kurzfristig Aufmerksamkeit erzeugen

Starknet bereitet aktuell den nächsten Entwicklungsschritt vor: das STRK20-Testnet. Dabei handelt es sich um eine neue Token-Standard-Erweiterung, die erstmals private Transaktionen für ERC-20-ähnliche Assets ermöglichen soll. Privacy wird im Krypto-Sektor zunehmend wichtiger, insbesondere für institutionelle Anwendungen.

Der Testnet-Start wird für die kommende Woche erwartet, ein exaktes Datum steht jedoch noch nicht final fest. Dennoch könnte das Thema kurzfristig Aufmerksamkeit generieren, da neue technologische Narrative häufig Kapital anziehen und für kurzfristige Kursbewegungen sorgen.

Celestia: Hibiscus V7 als wichtiger Schritt für modulare Blockchains

Celestia arbeitet weiterhin an seinem Hibiscus V7 Upgrade. Dieses war ursprünglich für Mitte März angekündigt. Auch wenn der genaue Zeitpunkt aktuell nicht final bestätigt ist, bleibt das Upgrade relevant. Es bringt Verbesserungen im Bereich Cross-Chain-Kommunikation sowie neue Sicherheitsmechanismen durch Zero-Knowledge-Technologie. Besonders im Bereich modularer Blockchains ist Celestia ein zentraler Player. Fortschritte auf dieser Ebene könnten langfristig das gesamte Ökosystem stärken. Kurzfristig dürfte das Event jedoch nur dann marktrelevant werden, wenn konkrete Launch-Daten kommuniziert werden.

Makro-Fokus: US-Konjunkturdaten könnten Markt drehen

Neben Krypto-spezifischen Events rückt am 24. März auch die Veröffentlichung der US-Flash-PMIs in den Fokus. Diese gelten als Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung und könnten Hinweise liefern, wie stark geopolitische Spannungen bereits auf die Wirtschaft durchschlagen. Schwache Daten könnten den Risk-off-Modus verstärken, während positive Überraschungen den Märkten Stabilität geben könnten. In der aktuellen Marktphase sind solche makroökonomischen Daten oft entscheidender als viele einzelne Krypto-News.

Ebenfalls am 24. März startet der Digital Asset Summit in New York – ein wichtiges Event für den institutionellen Kryptomarkt. Besonders relevant ist eine geplante Rede eines hochrangigen SEC-Vertreters. Aussagen zur Regulierung, Marktstruktur oder institutionellen Integration könnten schnell für neue Dynamik sorgen.


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Christoph Peterson
Christoph Peterson
Krypto Redakteur

Vor einigen Jahren hat Christoph das Thema Kryptowährungen für sich entdeckt und ist seither leidenschaftlich als Autor und Enthusiast in diesem Bereich aktiv. Sein Interesse gilt vor allem den Themen Kryptowährungen, Blockchain-Technologie und Security Token Offerings (STOs). Als regelmäßiger Autor... Mehr lesen

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