In diesem Beitrag
- Open Interest erreicht 15 Mrd. US-Dollar, bullische Entwicklung
- Großes Update erweitert Funktionen und senkt Gebühren
- Eigenständiger Stablecoin als strategischer Wendepunkt
- Paxos-Angebot bringt Regulierungsvorteile und Buybacks
- FalconX stärkt Infrastruktur mit Custody und Staking
- HYPEs einzigartiges Gebührenmodell und massive Buybacks
- Wormhole-Integration erweitert Interoperabilität und Liquidität
Am Kryptomarkt zeigt sich heute eine deutliche Erholungsbewegung, auch wenn die übergeordnete Entwicklung zuletzt eher seitwärts verlief. Unter den größten Gewinnern sticht Hyperliquid hervor: In der Top 20 ist der Coin mit einem Wochenplus von über 20 Prozent der klare Spitzenreiter. Auf Jahressicht summiert sich die Performance auf beeindruckende 130 Prozent – ein Wert, den kein anderer Top-20-Coin erreicht hat.
Mit einer aktuellen Marktbewertung von rund 18 Milliarden US-Dollar hat das Projekt seit seinem Marktstart enorme Dynamik entfaltet. Inzwischen erscheint sogar ein Aufstieg in die Top 10 realistisch. Denn es gibt durchaus Argumente, warum HYPE noch weiteres Potenzial haben könnte und ein Kursanstieg auch fundamental untermauert wird.
Das Wichtigste im Überblick:
- Hyperliquid senkt Taker Fees um 80 %, stärkt Staking und Token-Ökonomie.
- Einführung von USDH ersetzt externe Stablecoins und bringt zusätzliche Einnahmequellen.
- Paxos bietet GENIUS-konforme USDH-Emission mit 95 % Zinsen für Buybacks.
- FalconX unterstützt HYPE mit Custody, Staking-Lösungen und kHYPE/iHYPE-Zugang.
- 100 % der Fees fließen ins Ökosystem, 13 % Supply jährlich absorbiert.
- Wormhole verbindet HyperEVM mit über 40 Blockchains, steigert Interoperabilität deutlich.
Open Interest erreicht 15 Mrd. US-Dollar, bullische Entwicklung
Hyperliquid hat sich 2025 endgültig als führende Plattform für dezentrale Perpetuals etabliert. Die Wachstumszahlen sprechen eine klare Sprache: Das Open Interest stieg von 7,5 Milliarden US-Dollar Ende des ersten Halbjahres auf 15 Milliarden US-Dollar im Juli. Gleichzeitig lagen die wöchentlichen Handelsvolumina im Schnitt bei 47 Milliarden US-Dollar, mit einem Rekordwert von 78 Milliarden US-Dollar im Mai.
Besonders eindrucksvoll ist die Marktstellung: Hyperliquid kontrolliert inzwischen rund 73 Prozent des DEX-Perps-Marktes, ein Plus von 17 Prozent seit Jahresbeginn. Damit übertrifft das Protokoll im Open Interest bereits zentrale Anbieter wie OKX und Bitget, während die Volumina etwa 12 Prozent von Binance erreichen – ein starker Wert angesichts der Dominanz zentralisierter Börsen. Diese Kennzahlen unterstreichen nicht nur die hohe Liquidität, sondern auch das Vertrauen der Trader.
2️⃣ Volumes & Open Interest
Hyperliquid has cemented its status as the #1 DEX perps platform:
▫️ Open Interest: $7.5B at end of H1 → $15B in July.
▫️ Weekly volumes: $47B on average in H1, with a record $78B in May.
▫️ Market share: 73% of DEX perps (+17 pts YTD).
For… pic.twitter.com/LxhJMp3hXP
— OAK Research (@OAK_Res_EN) August 18, 2025
Großes Update erweitert Funktionen und senkt Gebühren
Die nächste große Aktualisierung von Hyperliquid markiert einen entscheidenden Schritt in der Weiterentwicklung des Protokolls. Im Zentrum steht eine drastische Reduzierung der Taker Fees um 80 Prozent, wodurch Hyperliquid im Wettbewerb mit zentralisierten Börsen noch attraktiver wird.
Hyperliquid Redefines DeFi: 80% Fee Slash & $USDH Stablecoin Vote
Hyperliquid is shaking up the game with three massive updates:
80% Fee Cut: Taker fees, maker rebates, and volume contributions drop 80% for spot pairs. Near-zero costs will unleash arbitrageurs and HFTs, boosting… pic.twitter.com/gece5tqiGw— @Sosmart🌅 (@DCinclej) September 6, 2025
Ergänzt wird dies durch ein neues Token-Issuance-Modell, das HYPE-Staking und Penalty-Mechanismen integriert. Damit entsteht ein stärkerer Anreiz zur langfristigen Bindung von Token-Inhabern, während gleichzeitig eine stabile Tokenomics gefördert wird. Parallel zur Einführung des nativen Stablecoins USDH verschiebt sich die Positionierung der Plattform: Hyperliquid entwickelt sich vom reinen Perps-DEX hin zu einer umfassenden Finanzinfrastruktur mit eigenem Stablecoin, attraktiven Gebühren und ausgefeilten Governance-Strukturen. Diese Kombination eröffnet neue Einnahmequellen, stärkt die Nutzerbindung und erweitert das Einsatzspektrum von HYPE deutlich.
Eigenständiger Stablecoin als strategischer Wendepunkt
Mit der Ankündigung des hauseigenen Stablecoins USDH setzt Hyperliquid einen entscheidenden Schritt in Richtung Unabhängigkeit. Geplant ist ein Hyperliquid-first-Ansatz, der sich klar von der bisherigen Nutzung externer Stablecoins wie USDC abgrenzt. Das Projekt soll vollständig durch Validatoren gesteuert werden und dabei regulatorische Standards einhalten, was die Akzeptanz sowohl bei institutionellen als auch privaten Marktteilnehmern erhöhen dürfte.
🚨 LATEST: Ethena becomes the 6th contender for Hyperliquid's USDH stablecoin bid, pledging to return 95% of reserve revenue to the community, cover migration costs from USDC to USDH and committed at least $75M in ecosystem incentives. pic.twitter.com/AwEL9l14hK
— Cointelegraph (@Cointelegraph) September 10, 2025
Besonders spannend wirkt das Ziel, die enormen Erträge aus dem globalen Treasury-Markt in das eigene Ökosystem zu ziehen. Während andere Stablecoins auf externe Strukturen angewiesen bleiben, könnte USDH zu einer direkten Einnahmequelle für Hyperliquid werden. Für die bullische Prognose im September 2025 ist dieser Schritt ein klarer Katalysator, da er Marktvertrauen und Kapitalflüsse nachhaltig erhöhen kann. Dies zeigt sich auch an der aktuell starken Nachfrage bei USDH.
Paxos-Angebot bringt Regulierungsvorteile und Buybacks
Ein besonders starkes Signal für die künftige Entwicklung von Hyperliquid ist das Angebot von Paxos, den geplanten Stablecoin USDH herauszugeben. Paxos verfügt über umfangreiche Erfahrung im Bereich regulierter Stablecoins und will eine globale, GENIUS-konforme Emission sicherstellen. Damit würde USDH nicht nur die nötige rechtliche Stabilität erhalten, sondern auch Zugang zu bestehenden Bankeninfrastrukturen gewinnen. Ein zentrales Element des Vorschlags ist die Verwendung von 95 Prozent der Zinserträge aus den hinterlegten Reserven für HYPE-Buybacks. Dieses Modell schafft einen direkten Mechanismus, um den nativen Token langfristig zu verknappen und die Kursdynamik positiv zu beeinflussen.
Damit positioniert sich Paxos als potenziell starker Partner, der Hyperliquid sowohl regulatorisch als auch ökonomisch auf die nächste Stufe heben könnte. Auch hier zeigt sich das wachsende Interesse führender Krypto-Unternehmen an USDH und damit Hyperliquid.
paxos proposing to spend 95% of interest earned in HYPE buybacks
using the current bond/cash ratio of USDC, if USDH replaces USDC in hyperliquid, that'd be an extra 191m/yr in buybacks https://t.co/BavB15qmlA pic.twitter.com/AZjqFNj4Hy
— 0xngmi (@0xngmi) September 6, 2025
FalconX stärkt Infrastruktur mit Custody und Staking
Die Ausweitung der Partnerschaft durch FalconXGlobal markiert einen wichtigen Schritt für das Hyperliquid-Ökosystem. Das Unternehmen bietet nun maßgeschneiderte Custody- und Staking-Lösungen für HYPE, wodurch institutionelle wie auch professionelle Marktteilnehmer sichere Verwahr- und Renditeoptionen erhalten.
Besonders relevant ist die Möglichkeit, direkt an den FalconX-Validator zu delegieren sowie über Kinetiq auf derivative Produkte wie kHYPE und iHYPE zuzugreifen. Diese Instrumente eröffnen zusätzliche Flexibilität im Portfoliomanagement und machen HYPE für ein breiteres Spektrum an Investoren attraktiv.
Excited to share that @FalconXGlobal has joined the active set of validators on @HyperliquidX
We're honored to work closely with teams like @ChorusOne @kinetiq_xyz @looping_col and many more as we bring our brand, institutional distribution rails, and services to the ecosystem.… pic.twitter.com/HSbQPJTqjG
— Brandon Cigri (@0xNFTy) September 5, 2025
Perspektivisch plant FalconX zudem, HYPE in die eigenen Market-Making-Strukturen einzubinden. Damit könnte sich die Liquidität auf Handelsplätzen weiter verbessern, was für Preisstabilität und wachsendes Vertrauen im Markt sorgt. Institutionelle Services dieser Art sind ein klares Signal für die Reifung des Projekts.
HYPEs einzigartiges Gebührenmodell und massive Buybacks
Das ökonomische Modell von Hyperliquid gilt mittlerweile als eines der stärksten Argumente für eine bullische Prognose. Sämtliche Gebühreneinnahmen werden vollständig zurück in das Ökosystem geleitet: 8 Prozent gehen an die HLP, während 92 Prozent in den Assistance Fund fließen. Dieser Mechanismus sorgt für eine systematische Rückkopplung zwischen Handelsvolumen und Token-Nachfrage. So äußern sich hier Analysten extrem bullisch.
I still think Hyperliquid is still insanely undervalued.
Perp volumes have trended upwards consistently, meaning buybacks are now 99m per month.
This means there will be 1.2b worth of annual buybacks into a 3.87b marketcap token.
Demand greatly exceeds supply here. pic.twitter.com/Nblv1LPYy6
— arthur.hl (@ArthuronHL) August 11, 2025
Die Zahlen verdeutlichen die Dimension: Im ersten Halbjahr 2025 erzielte Hyperliquid 406 Millionen US-Dollar an Gebühren, was auf Jahresbasis rund 810 Millionen US-Dollar entspricht. Bereits mehr als 400 Millionen US-Dollar wurden über den Assistance Fund in HYPE-Buybacks investiert, deren aktueller Wert sich auf rund 1,22 Milliarden US-Dollar beläuft. Das entspricht einem Rückkauftempo von etwa 13 Prozent der Umlaufmenge pro Jahr. Damit gehört Hyperliquid zu den profitabelsten Protokollen der gesamten Branche und schafft durch sein Buyback-Modell einen kontinuierlichen Aufwärtsdruck auf den Token.
4️⃣ Revenues & Buybacks
Hyperliquid’s economic model is unique: 100% of fees are distributed between the HLP (8%) and the Assistance Fund (92%).
▫️ H1 revenues: $406M ($810M annualized).
▫️ Assistance Fund: >$400M in HYPE repurchased (now worth $1.22B).
▫️ Buyback pace = ~13%… pic.twitter.com/5TLTlI77xQ
— OAK Research (@OAK_Res_EN) August 18, 2025
Wormhole-Integration erweitert Interoperabilität und Liquidität
Mit der jüngsten Anbindung an Wormhole erreicht Hyperliquid einen weiteren Meilenstein in seiner technologischen Entwicklung. Konkret unterstützt Wormhole nun die HyperEVM, wodurch nahtlose Transfers zwischen Hyperliquid und mehr als 40 Blockchain-Netzwerken möglich werden.
Hyperliquid
— Wormhole (@wormhole) August 25, 2025
Dieser Schritt stärkt nicht nur die Interoperabilität, sondern erhöht auch den Zugang zu Liquidität erheblich. Nutzer können Vermögenswerte einfacher und kostengünstiger in das Hyperliquid-Ökosystem einbringen, ohne auf zentrale Börsen angewiesen zu sein. Gerade für institutionelle Akteure bedeutet dies eine Reduktion von Friktionen und ein effizienteres Kapitalmanagement. Zugleich verbessert die Integration die Attraktivität von Hyperliquid als Handelsplattform, da breitere Asset-Verfügbarkeit die Grundlage für mehr Volumen und tiefere Orderbücher schafft.
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