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Wer am Kryptomarkt investiert ist, hat zur Zeit nicht viel Grund zur Freude. Die Kurse von Bitcoin, Ethereum und Co. befinden sich seit Monaten im freien Fall und derzeit sieht es nicht danach aus, als würde sich das so bald wieder ändern. Die aktuelle Entwicklung übt nicht nur auf Kleinanleger Druck aus, auch Wale kommen damit in eine schwierige Lage. On-Chain-Daten zeigen, dass sich vor allem bei EThereum eine interessante Konstellation ergibt, die massive Auswirkungen auf den Kurs haben könnte.
Das Wichtigste im Überblick:
- Die schwache Kursentwicklung von Bitcoin wirkt sich auch auf Ethereum negativ aus.
- On-Chain-Daten zeigen, dass Wale fast keine unrealisierten Gewinne mehr haben.
- Dadurch wird auch das Risiko von neuem Verkaufsdruck stark reduziert.
- Außerdem zeigt sich, dass immer mehr Wale die aktuellen Kurse als ideale Einstiegsgelegenheit sehen.
- Nach dem morgigen Zinsentscheid der Bank of Japan könnte sich der Markt wieder erholen.
Kaufpreis erreicht
Kleinanleger bringen in Summe zwar auch viel Kapital in den Markt, am Kryptomarkt werden aber vor allem die Aktivitäten von Walen, also von Großinvestoren, genau verfolgt. So erhofft man sich, einen besseren Überblick über das aktuelle Marktgeschehen und zukünftige Entwicklungen zu bekommen. Aktuell zeigt sich, dass Wale die jüngsten Kursrücksetzer immer noch nutzen, um Ethereum zu kaufen.
Interessant ist außerdem, dass diese Großinvestoren einen durchschnittlichen Kaufpreis erreicht haben, der in etwa dem aktuellen Kurs entspricht. Es gibt also keine Gewinne, die diese Wale nun mitnehmen könnten. Das hat natürlich einen positiven Effekt auf den Kurs.
The unrealized profit of Ethereum whales is almost zero.
Despite the sharp decline in $ETH, whales continued to accumulate. Currently, their realized price is similar to the current price.
As a result, the unrealized profit of $ETH whales is almost non-existent.
They did not… pic.twitter.com/WWVyZBLRcx
— CW (@CW8900) December 17, 2025
Wenn es keine Gewinne gibt, die man realisieren könnte, führt das auch zu weniger potenziellem Verkaufsdruck. In der Regel sind es Großinvestoren, die Millionen von Dollar investieren, die nicht beim ersten Rücksetzer nervös werden und im Verlust verkaufen.
Die Tatsache, dass Wale immer noch kaufen, deutet darauf hin, dass ihre Ethereum-Prognosen trotz der aktuellen Korrektur bullish bleiben. Viele dieser Investoren spielen auf Zeit und kaufen ihre $ETH nicht für die nächsten Wochen oder Monate, sondern Jahre.
Wetten auf steigende Kurse nehmen zu
Eigentlich gibt es mit dem Zinsentscheid der Bank of Japan, der morgen bevorsteht, ein weiteres Ereignis, das als bearish eingestuft wird. Analysten nehmen an, dass durch eine Zinserhöhung weitere Liquidität aus dem Markt gezogen wird. Allerdings scheinen einige Trader mit sehr viel Kapital dieser Idee zu widersprechen. Wie sich zeigt, hat allein auf Hyperliquid ein einziger Nutzer Long-Positionen für Ethereum im großen Stil eröffnet.
The #Bitcoin OG (10/11) has further increased the $ETH (5x) long position. Currently, all positions are valued at $696M:
– 203,341 $ETH valued at $578M
– 1,000 $BTC valued at $87M
– 250,000 $SOL valued at $30.7MCurrently having a floating profit of $70M.… pic.twitter.com/PK7QGdta6k
— Onchain Lens (@OnchainLens) December 18, 2025
Seine gesamten Long-Positionen belaufen sich auf fast 700 Millionen Dollar, wobei er allein bei Ethereum mit 578 Millionen Dollar auf steigende Kurse setzt. Auch seine restlichen Krypto-Prognosen dürften bullish ausfallen, da er sich auch bei Bitcoin und Solana Long positioniert hat und damit auf steigende Kurse setzt.
Der Wal ist mit dieser Einstellung nicht allein. Auch Wall Street Legende Tom Lee lässt sich offenbar nicht durch die fallenden Kurse verunsichern. Er nutzt weiterhin jeden verfügbaren Dollar, um Ethereum zu kaufen.
Alles in allem sieht es stark danach aus, als könnte das Schlimmste tatsächlich schon bald überstanden sein, auch wenn die Zinserhöhung aus Japan nochmal für Verkaufsdruck sorgen könnte. Im kommenden Jahr stehen einige Entwicklungen an, die für mehr Liquidität im Markt sorgen dürften.
Zinssenkungen der US-Notenbank Federal Reserve, Steuersenkungen und Zoll-Dividenden könnten dafür sorgen, dass aus den USA wieder enorme Summen in die Finanzmärkte fließen, wovon auch der Kryptomarkt wieder profitieren dürfte. Ethereum dürfte dabei neben Bitcoin zu den größten Gewinnern gehören.
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