Bei Kryptowährungen handelt es sich um eine innovative und zugleich volatile Anlageklasse, dessen Angebot täglich steigt. Laut CMC existieren marktweit bereits über 15 Millionen Projekte. Genau deshalb verlieren Ableger zunehmend den Überblick – und stellen sich die Frage, welche Altcoins im Falle einer Jahresendrallye wirklich profitieren könnten. Wir haben den beliebten Chatbot von OpenAI nach seiner professionellen Meinung gefragt. Erfahre hier, wie er geantwortet hat.
Das Wichtigste im Überblick:
Jahresendrallye voraus? Diese Altcoins haben laut ChatGPT Potenzial
Wir möchten wissen, welche Altcoins im Zuge einer Jahresendrallye besonders stark profitieren könnten und haben ChatGPT deshalb folgende Frage gestellt:
„Du bist erfahrener Krypto-Researcher mit einem IQ von 150. Analysiere, welche drei Kryptowährungen auf Basis fundamentaler Daten in einem Bullrun-Szenario besonders profitieren könnten. Bitte überlege sorgfältig, begründe deine Meinung unbedingt mit verlässlichen Daten und Fakten und nimm dir Zeit für die Bearbeitung.“
Darüber hinaus haben wir die KI gebeten, weder BTC noch ETH in die Liste aufzunehmen, da beide Kryptowährungen innerhalb des Sektors als „sichere“ Investments gelten und Käufe sich langfristig eigentlich immer lohnen. Nach 90 Sekunden war es dann soweit:
Arbitrum (ARB)
Die Layer-2-Lösung Arbitrum hat laut ChatGPT in den letzten Monaten beachtliche Fortschritte gemacht: So stieg der TVL, sprich der im Netzwerk gesperrte USD-Wert, allein seit Juni 2025 um über 60 Prozent auf rund 3,87 Milliarden USD. Warum das relevant ist?
Ein hoher TVL zeigt, dass Kapital in Form von Einlagen, Liquidität und Nutzern ins Netzwerk strömt. Im Falle einer Jahresendrallye, in der Nutzer schnelle, kostengünstige Produkte bevorzugen, profitieren Layer-2s besonders stark – wobei ARB zu den Vorreiten zählt.
Hinzu kommt, dass Arbitrum direkt von Ethereums Roadmap profitieren dürfte, da ETH-Entwickler in Layer-2-Lösungen die Zukunft der Skalierung sehen – eine Erkenntnis, die der Akzeptanz von Arbitrum weiter zugutekommt, da sie Ethereum-seitig „gewollt“ ist.
Kurzum: Arbitrum bietet eine starke Fundamentaldynamik – wenn ein Bullrun einsetzt, in dem Kapital in skalierbare L2-Netzwerke wandert, könnte ARB einer der Hauptprofiteure sein.
Solana (SOL)
Nach Arbitrum sieht der KI-Chatbot auch in Solana „ein vielversprechendes Projekt mit starken Fundamentaldaten“.
Trotz des jüngsten Flashcrashs konnte sich der Total Value Locked (TVL) auf hohen Niveaus halten – ein klares Zeichen für das anhaltende Vertrauen der Nutzer in das Netzwerk.
Mit über 40 Millionen täglichen Transaktionen und einer durchschnittlichen Netzwerkkapazität von rund 1.100 Transaktionen pro Sekunde (TPS) zählt Solana zu den leistungsstärksten Blockchains im Markt.
Tausende aktive Validatoren sorgen dabei für Dezentralität und Netzwerksicherheit.
Laut ChatGPT erlebt das Solana-Ökosystem derzeit ein massives Wachstum: Neben einer wachsenden Retail-Nutzerbasis ziehen auch Entwickler, DeFi-dApps und institutionelle Akteure zunehmend auf die Plattform.
Besonders dynamisch entwickelt sich die Tokenisierung realer Vermögenswerte, darunter Aktien und Stablecoins, was Solana, so schätzt es die KI, zu einer Schlüsselinfrastruktur für die nächste Generation digitaler Finanzmärkte machen könnte.
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Cosmos (ATOM)
Auf dem dritten Platz dieser Liste ist Cosmos. Ein Altcoin, der laut ChatGPT „nicht durch die Nutzung, sondern durch attraktive Staking-Erträge überzeugt.“
Daten von CoinGecko zeigen nämlich, dass Cosmos Staking-Yields in Höhe von bis zu 18,5 Prozent anbietet – ein im Vergleich zu anderen Chains immenser Betrag. Unterdessen liegt die Staking-Quote bei etwa 59 Prozent, was eine hohe Nutzerbindung verdeutlicht.
Cosmos beherbergt außerdem das Inter-Blockchain-Communication (IBC) Protokoll, eine Art Interoperabilitätsbrücke, die viele Blockchains mit dem Cosmos Hub verbindet. So bekommt der ATOM-Token einen strukturellen Nutzen über das Ökosystem hinaus.
Im Bullrun könnte Cosmos ein interessantes Projekt sein, da in jenen Phasen Kapital nicht nur in „Kurs-Assets“, sondern zunhehmend auch in attraktive DeFi-Modelle fließt – und genau hier liegt die Stärke von Cosmos.
Da ATOM jedoch als Utility-Token für Netzwerkaktivitäten sowie als Staking-Asset für Erträge fungiert, entsteht ein doppelter Hebeleffekt – Nutzung und Rendite verstärken sich gegenseitig.
Cosmos mag weniger spektakulär wirken als neue Layer-2-Projekte, bietet dafür aber solide Fundamentaldaten bei moderatem Risiko – eine Kombination, die in einem nachhaltigen Bullrun oft den entscheidenden Unterschied macht.
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