In diesem Beitrag
- Ethereum bei 2.650 Dollar: Glamsterdam trifft auf gemischte Signale
- MACD-Histogramm kippt ins Negative
- Analysten- und Upgrade-Einordnung
- Bull Case: 2.800 Dollar und der Glamsterdam-Katalysator
- Bear Case und technische Risiken
- Presale-Alternative: Pepeto im Finanzierungsstadium
- Ausblick: 2.800 Dollar als kurzfristiger Prüfstein
Ethereum notiert bei 2.650 Dollar, während das MACD-Histogramm mit minus 4,59 nachlassende Dynamik anzeigt – ausgerechnet an dem Tag, an dem das grösste Protokoll-Upgrade des Jahres seinen ersten öffentlichen Test besteht. Am Sonntag, 28. September, wurde Glamsterdam um 14:44 UTC auf dem Sepolia-Testnetz aktiviert, während CoinDCX für den September ein Kursziel von 2.800 Dollar ausgibt.
Das Wichtigste im Überblick:
- ETH handelt bei 2.650 Dollar, über den 20-, 50- und 200-Tage-EMAs
- MACD-Histogramm liegt bei -4,59 und signalisiert nachlassende Dynamik
- Glamsterdam wurde am 28. September um 14:44 UTC auf Sepolia mit einem Gaslimit von 200 Millionen aktiviert
- CoinDCX-Septemberziel: 2.800 Dollar, Spanne 2.561 bis 2.950 Dollar
- Glamsterdam-Mainnet für Q4 2026 vorgesehen, fester Termin steht noch aus
Ethereum bei 2.650 Dollar: Glamsterdam trifft auf gemischte Signale
Der ETH-Kurs hält sich über allen drei wichtigen gleitenden Durchschnitten – dem 20-, 50- und 200-Tage-EMA. Das ist technisch ein solides Zeichen, denn ein Kurs über allen drei Linien gilt gemeinhin als Bestätigung eines intakten Aufwärtstrends.

Gleichzeitig fiel die gesamte Krypto-Marktkapitalisierung um 4,34 Prozent auf 2,84 Billionen Dollar. Ethereum hielt sich in diesem Rückgang besser als der Marktdurchschnitt, was angesichts des laufenden Sepolia-Tests von Glamsterdam nicht überrascht. Der Fear-and-Greed-Index steht derzeit bei 74 und bestätigt damit Gier im Markt, während CoinDCX das September-Ziel bei 2.800 Dollar verankert, mit einer Spanne von 2.561 bis 2.950 Dollar.
MACD-Histogramm kippt ins Negative
Während der Kurs über den EMAs bleibt, zeigt das MACD-Histogramm mit minus 4,59 ein anderes Bild. Dieser Indikator misst den Abstand zwischen zwei gleitenden Durchschnitten und wird negativ, wenn der kurzfristige Schwung gegenüber dem längerfristigen Trend nachlässt – ein klassisches Frühwarnsignal, auch wenn es allein noch keine Trendwende bedeutet.
Der zeitliche Zusammenfall ist bemerkenswert: Genau während dieses Dynamikverlusts läuft mit dem erprobten Gaslimit von 200 Millionen auf Sepolia der erste öffentliche Belastungstest von Glamsterdam. Ein technischer Fortschritt und ein schwächeres Momentum-Signal stehen damit unmittelbar nebeneinander, ohne dass sich daraus bereits ein klarer Ausbruch oder eine Invalidierung ablesen lässt.
Analysten- und Upgrade-Einordnung
Toni Wahrstätter von der Ethereum Foundation ordnet Glamsterdam als eines der grössten und wichtigsten Upgrades in der Geschichte des Netzwerks ein. Diese Einschätzung stammt von einem Vertreter der Foundation selbst und unterstreicht, wie hoch die technische Erwartung an dieses Update gehängt wird.
Tom Lee von Fundstrat wiederum blickt über den September hinaus: Er hält langfristig einen ETH-Kurs von 6.000 Dollar für möglich, allerdings unter der Bedingung, dass Bitcoin zuvor die Marke von 150.000 Dollar erreicht. Beide Einschätzungen sind an klare Voraussetzungen gebunden und keine unabhängigen Kursziele für sich allein.
Bull Case: 2.800 Dollar und der Glamsterdam-Katalysator
Für die bullische Seite spricht zunächst die technische Struktur: ETH notiert über allen drei relevanten EMAs, und institutionelles Geld fliesst laut den vorliegenden Angaben weiterhin über ETF-Produkte in den Markt. Das CoinDCX-Ziel von 2.800 Dollar liegt nur moderat über dem aktuellen Kurs von 2.650 Dollar, mit Raum bis 2.950 Dollar am oberen Ende der Spanne.
Der erfolgreiche Sepolia-Test mit dem erprobten Gaslimit von 200 Millionen liefert zudem einen konkreten Fortschritt auf dem Weg zum Mainnet, das für das vierte Quartal 2026 vorgesehen ist. Ein fester Termin steht zwar noch aus, doch jeder bestandene Testlauf verkürzt die Unsicherheit auf dem Weg dorthin – ein Muster, das sich auch bei der Frage nach einer möglichen langfristigen Ethereum-Prognose jenseits von 8.600 Dollar wiederfindet.
Bear Case und technische Risiken
Die Gegenposition stützt sich auf das MACD-Histogramm von minus 4,59, das nachlassende Dynamik anzeigt, während die gesamte Krypto-Marktkapitalisierung um 4,34 Prozent auf 2,84 Billionen Dollar zurückging. Sollte sich dieser Abwärtsdruck fortsetzen, wäre die untere Grenze der CoinDCX-Spanne bei 2.561 Dollar der nächste relevante Referenzpunkt.
Hinzu kommt die fehlende Terminsicherheit beim Mainnet-Start von Glamsterdam: Solange kein fester Termin für Q4 2026 vorliegt, bleibt der Upgrade-Katalysator ein mittelfristiges statt ein unmittelbares Kursargument. Wer die aktuelle Ethereum-Prognose rund um die 2.600-Dollar-Marke verfolgt, sollte diesen Unterschied zwischen technischem Fortschritt und fehlendem Fahrplan im Blick behalten.
Presale-Alternative: Pepeto im Finanzierungsstadium
Neben der ETH-Prognose richten manche Anleger den Blick auf frühe Presale-Projekte mit potenziell höherem prozentualem Spielraum als ein Large Cap mit rund 328 Milliarden Dollar Marktkapitalisierung. Ein Beispiel ist der Meme-Token Pepeto, der sich laut Angaben seiner offiziellen Website derzeit im Presale zu einem Preis von 0,000000188 Dollar befindet und dort bislang mehr als 10,38 Millionen Dollar eingesammelt haben soll.
Das Projekt kündigt drei Werkzeuge an – eine Tauschplattform namens PepetoSwap, eine Cross-Chain-Bridge und einen Vertragsrisiko-Scanner. Angaben zu einer Code-Prüfung durch SolidProof, zur Entwicklung durch einen Mitgründer des ursprünglichen Pepe-Coin sowie zu einem erwarteten Binance-Listing stammen ausschliesslich vom Projekt selbst und sind nicht unabhängig bestätigt. Anleger sollten solche Presale-Angaben entsprechend vorsichtig einordnen, bevor sie Kapital einsetzen.
Ausblick: 2.800 Dollar als kurzfristiger Prüfstein
Kurzfristig steht die 2.800-Dollar-Prognose von CoinDCX dem negativen MACD-Signal gegenüber – zwei Datenpunkte, die in entgegengesetzte Richtungen zeigen. Für die bullische Seite spricht, dass ETH weiterhin über allen drei relevanten EMAs notiert und sich im aktuellen Rückgang besser hält als der breitere Kryptomarkt.
Bis dahin bleiben 2.800 Dollar als Zielmarke und 2.561 Dollar als untere Absicherung die beiden Punkte, an denen sich zeigen wird, welches Signal – der Aufwärtstrend über den EMAs oder das schwächelnde MACD – die Oberhand gewinnt.
Warum Sie 99Bitcoins vertrauen können
99Bitcoins wurde 2013 gegründet und verfügt über ein Team von Experten, deren Erfahrung bis in die Anfänge der Kryptozeit zurückreicht.
Wöchentliche Recherche
100k+Monatliche Leser
Experten
2000+Krypto-Projekte unter die Lupe genommen
