Kann der BTC/USD-Kurs diese Woche die Marke von 80.000 USD durchbrechen? Gestern wählte Präsident Trump Kevin Warsh als Nachfolger von Jerome Powell für den Fed-Vorsitz aus. Wie wir wissen, sah sich Powell einer Befragung im Senat gegenüber, die Risikoanlagen auf breiter Front erschütterte. Warsh gilt weithin als Krypto-Bulle und ist zudem als Befürworter einer strafferen Geldpolitik bekannt – etwa höhere Realzinsen, eine schlankere Fed-Bilanz und weniger Notfall-Liquiditätsspritzen.

Diese Kombination löste unmittelbar danach einen Bitcoin-Lauf auf 78.000 USD aus, da Händler die Erwartungen für Zinssenkungen deutlich nach unten korrigierten. Max Kahn, CEO von Digital Wealth Partners, hatte die Marke von 80.000 USD bereits vor der FOMC-Sitzung der Fed am 29. April als kritische Zone markiert, „in der Widerstand oder Gewinnmitnahmen auftreten könnten“.

Die Entscheidung am 29. könnte der unmittelbare Katalysator sein. Das makroökonomische Setup hat sich verschoben, aber das technische Bild hat ebenfalls noch eine Geschichte zu erzählen.

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Kann der BTC/USD-Preis diese Woche die 80.000 USD zurückerobern?

Bitcoin mag heute über 78.000 USD notieren, doch es besteht das Potenzial für einen Rutsch in Richtung 72.000 USD. Der 50-Tage-EMA liegt bei etwa 72.300 USD und bot kurzzeitig ein Polster – ein fragiler Boden unter anhaltendem Verkaufsdruck. Wichtige technische Niveaus häufen sich weiterhin um die 80.000-USD-Zone, was sie derzeit zur entscheidenden Linie für die Bullen macht.

Das Widerstandsbild darüber ist gleichermaßen umkämpft. Die 80.000 USD tragen eine dreifache Last: eine offene CME-Futures-Lücke aus dem Februar und ein ungewöhnlich hohes Open Interest bei Optionen auf diesem Strike-Preis. Citigroup senkte kürzlich ihr 12-Monats-Ziel für Bitcoin von 143.000 USD auf 112.000 USD unter Hinweis auf die stagnierende Krypto-Gesetzgebung in den USA, identifizierte jedoch 80.000 USD als nächste bedeutende technische Hürde und 70.000 USD als den tieferen Boden, den es zu beobachten gilt.

Market Cap

Sollte Kevin Warsh jedoch den Vorsitz der Fed übernehmen und auch nur eine weitere Zinssenkung signalisieren, oder sollte Powell bleiben und Flexibilität bei der Bilanzsumme andeuten, könnte Bitcoin die 80.000 USD zurückerobern, die CME-Lücke schließen und den Ausbruch aus dem symmetrischen Dreieck validieren.

Doch bei einer restriktiven Überraschung oder einem Tagesschlusskurs von 75.000 USD könnte sich das Abwärtspotenzial bestätigen, insbesondere da es BTC/USD vor 3-4 Tagen nicht gelang, die Marke von 79.000 USD zu durchbrechen.

Bemerkenswert ist, dass Zuflüsse in US-Spot-Bitcoin-ETFs in Höhe von 1,7 Milliarden USD seit Ende Februar für eine stabilisierende Grundströmung gesorgt haben; die institutionelle Nachfrage ist nicht verschwunden, sondern lediglich vorübergehend von makroökonomischen Sorgen überlagert.

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Bitcoin Hyper könnte durchstarten

Hier ist die unbequeme Wahrheit über Bitcoin heute: Selbst eine klare Rückeroberung der 80.000 USD würde ein kleines Portfolio kaum bewegen. Eine frühzeitige Wette auf die Infrastruktur innerhalb des Bitcoin-Ökosystems ist dagegen im Vergleich zum angebotenen Aufwärtspotenzial ein Rundungsfehler – genau deshalb schichtet ein Teil des Kapitals derzeit um.

Bitcoin Hyper ($HYPER) positioniert sich als Infrastruktur-Play für die nächste Phase von Bitcoin. Das Projekt behauptet, das erste Bitcoin-Layer-2 überhaupt mit Solana Virtual Machine (SVM)-Integration zu sein – eine Kombination, die eine schnellere Performance als Solana liefern und gleichzeitig das Sicherheitsmodell von Bitcoin bewahren soll.

Das Konzept ist simpel: Bitcoin genießt das Vertrauen, ist aber langsam, teuer und im Wesentlichen nicht programmierbar. Bitcoin Hyper bringt schnelle, kostengünstige Smart Contracts in das Bitcoin-Ökosystem, ohne das aufzugeben, was BTC primär wertvoll macht.

Der Presale hat bereits mehr als 32 Millionen USD bei einem aktuellen Token-Preis von 0,0136 USD eingebracht, wobei frühen Teilnehmern Staking-Belohnungen von 36 % APY zur Verfügung stehen. Zu den Hauptmerkmalen gehören eine dezentrale kanonische Bridge für BTC-Transfers und eine extrem latenzarme Transaktionsausführung.

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Patrick Krauss
Patrick Krauss
Krypto-Analyst & Review-Faktenchecker

Patrick Krauss ist Krypto-Analyst und Autor bei 99Bitcoins und verantwortlich für das Faktenchecking von Krypto-Börsen- und Broker-Reviews. Er prüft sämtliche Inhalte auf fachliche Richtigkeit, Aktualität und Nachvollziehbarkeit und stellt sicher, dass Angaben zu Gebühren, Handelsbedingungen, Regulierung, Sicherheitsstandards und Risikohinweisen korrekt... Mehr lesen

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