Strategy hat sich längst als unangefochtener Marktführer unter den börsennotierten Bitcoin-Treasuries etabliert. Mit rund 780.897 BTC im Bestand und einem Gegenwert von etwa 60,3 Milliarden US-Dollar kontrolliert das Unternehmen einen erheblichen Teil des globalen Angebots.
Das Wichtigste im Überblick:
- Strategy hält mittlerweile 3,7 Prozent aller Bitcoins, Tendenz schnell steigend.
- STRC bezahlt den Anlegern aktuell 11,5 Prozent Rendite.
- In Zukunft möchte Saylor mit STRC sogar zweimal pro Monat eine Dividende auszahlen.
Strategy hält 3,7 % aller Bitcoins
Rund 3,7 % aller jemals existierenden Bitcoin liegen damit in einer einzigen Unternehmensbilanz. Diese Dimension ist selbst im Kryptomarkt außergewöhnlich – und verdeutlicht, wie aggressiv und konsequent Strategy seine Bitcoin-Strategie verfolgt. Denn die langfristige Bitcoin Prognose bleibt bullisch.
Zum Vergleich: Andere große börsennotierte Unternehmen spielen in einer völlig anderen Liga. Marathon Digital hält knapp 38.689 BTC, Twenty One Capital rund 37.229 BTC. Selbst etablierte Player wie Metaplanet oder Galaxy Digital bewegen sich mit Beständen zwischen 17.000 und 35.000 BTC deutlich darunter. Strategy besitzt damit ein Vielfaches der Reserven seiner nächsten Verfolger und dominiert diesen Bereich klar. Diese extreme Konzentration macht das Unternehmen nicht nur zu einem zentralen Akteur im Markt, sondern auch zu einem strukturellen Treiber für Nachfrage und Liquidität rund um Bitcoin.
STRC im Fokus: Zweimal pro Monat Dividenden
Doch genau diese aggressive Akkumulation erfordert kontinuierlich neue Kapitalströme. Und hier kommt ein Instrument ins Spiel, das zuletzt immer stärker in den Fokus rückt: STRC. Das bevorzugte Wertpapier hat sich zu einem wichtigen Baustein entwickelt, um die Finanzierung der Bitcoin-Strategie langfristig sicherzustellen und gleichzeitig Investoren attraktive Renditen zu bieten.
Strategy is proposing to pay semi-monthly dividends on $STRC, instead of monthly. No change to the annual dividend obligations or dividend rate. These proposed changes are intended to stabilize price, dampen cyclicality, drive liquidity, and grow demand. pic.twitter.com/jHFRaDz6oP
— Michael Saylor (@saylor) April 17, 2026
Eine der jüngsten Entwicklungen zeigt, wie ernst Strategy dieses Produkt nimmt. Das Unternehmen plant, die Dividendenstruktur von STRC grundlegend anzupassen. Statt wie bisher monatlicher Ausschüttungen sollen Investoren künftig zweimal pro Monat eine Dividende erhalten – konkret zum 15. und zum Monatsende. Wichtig dabei: Die jährliche Gesamtdividende bleibt unverändert. Die gleiche Summe wird lediglich in kleinere, häufigere Zahlungen aufgeteilt.
Dieser Schritt ist alles andere als zufällig. Strategy verfolgt damit mehrere Ziele gleichzeitig. Zum einen sollen häufigere Ausschüttungen die Attraktivität für einkommensorientierte Investoren erhöhen. Gerade im aktuellen Marktumfeld, in dem stabile Cashflows gefragt sind, kann ein solcher Rhythmus ein klarer Wettbewerbsvorteil sein. Zum anderen dürfte die höhere Frequenz die Liquidität im Handel verbessern. Kleinere, regelmäßige Cashflows können dazu beitragen, Reinvestitionen zu beschleunigen und damit die Nachfrage nach dem Papier zu stabilisieren.
Darüber hinaus spielt auch die Preisstabilität eine zentrale Rolle. STRC wurde von Anfang an so konzipiert, dass sich der Kurs möglichst nahe am Nennwert bewegt. Durch häufigere Ausschüttungen könnte dieser Effekt weiter verstärkt werden, da Kapitalströme gleichmäßiger verteilt werden. Strategy selbst argumentiert, dass genau dieser Mechanismus dazu beiträgt, Volatilität zu reduzieren und das Produkt für institutionelle Investoren noch interessanter zu machen.
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STRC bietet aktuell starke 11,5 Prozent Rendite
Ein Blick auf die aktuellen Kennzahlen unterstreicht, warum STRC zunehmend an Bedeutung gewinnt. Der Kurs liegt aktuell bei etwa 99,21 US-Dollar, also sehr nah am Zielwert von 100 Dollar. Gleichzeitig bietet das Papier eine Dividendenrendite von rund 11,50 %, mit einer effektiven Rendite von etwa 11,59 %. Für viele Investoren ist das eine Kombination, die im traditionellen Finanzmarkt nur schwer zu finden ist: hoher laufender Ertrag bei gleichzeitig relativ stabiler Preisentwicklung.
Auch die Marktstruktur zeigt Wachstum. Das Gesamtvolumen liegt bei über 6,3 Milliarden US-Dollar, während das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen auf rund 368 Millionen US-Dollar kommt. Gleichzeitig bleibt die kurzfristige Volatilität mit etwa 3 % vergleichsweise niedrig. Diese Kennzahlen deuten darauf hin, dass STRC nicht nur als Nischenprodukt existiert, sondern sich zunehmend als liquides und ernstzunehmendes Instrument etabliert.
Interessant ist zudem die strategische Einordnung. Während viele Unternehmen Bitcoin lediglich als Reserve halten, baut Strategy ein ganzes Finanzökosystem rund um den Vermögenswert auf. STRC ist dabei ein zentraler Baustein, um Kapital aus dem traditionellen Markt anzuziehen und gleichzeitig die eigene Bitcoin-Position weiter auszubauen.
Genau hier entsteht ein spannender Kreislauf: Investoren erhalten attraktive Renditen über STRC, Strategy nutzt das Kapital für weitere Bitcoin-Käufe, und die wachsende Position stärkt wiederum die Marktstellung des Unternehmens. Mit der geplanten Umstellung auf halbmonatliche Dividenden könnte dieser Mechanismus noch effizienter werden.
Unterm Strich zeigt sich: Strategy ist längst mehr als nur ein Unternehmen mit großer Bitcoin-Position. Es entwickelt sich zunehmend zu einem hybriden Finanzvehikel, das klassische Kapitalmarktinstrumente mit der Dynamik des Kryptomarktes verbindet. STRC spielt dabei eine Schlüsselrolle – und könnte in Zukunft noch deutlich wichtiger werden.
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