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Bitcoin erlebte ein durchwachsenes Jahr 2025. Die wertvollste Kryptowährung der Welt notiert aktuell Year-to-Date rund 6 Prozent im Minus. Zuletzt wurden kurzzeitige Erholungen immer wieder abverkauft. Damit bleibt BTC in 2025 deutlich hinter Aktienmärkte, Gold oder auch Silber zurück. Die relative Schwäche war zuletzt offensichtlich, es mangelt an bullischen Impulsen für den Markt.
Doch natürlich bleibt Hoffnung für das Jahr 2026. Hier stehen sich zahlreiche Analysten kontrovers und mitunter sogar diametral gegenüber. Kommt der Bullenmarkt in 2026 oder erleben wir ein bärisches Jahr, das Bitcoin noch in deutlich tiefere Kursregionen drückt.
Die Bitcoin Prognose für 2026 – das dürfte wichtig werden:
Das Wichtigste im Überblick:
- Bitcoin schloss 2025 schwach ab und verlor deutlich gegenüber Aktien und Gold.
- Das klassische Post-Halving-Jahr enttäuschte erstmals und stellt den Vierjahreszyklus infrage.
- Einige Analysten erwarten einen verlängerten Zyklus mit verschobener Dynamik bis 2026.
- On-Chain-Daten wie MVRV Z-Score signalisieren keine Überbewertung, sondern weiteres Aufwärtspotenzial.
- Short-Term-Holder-NUPL deutet Ende 2025 auf Kapitulation statt Euphorie hin.
- Für 2026 erwarten Experten hohe Volatilität mit Korrektur und möglichen Zwischenrallyes.
- Neue Bitcoin-L2-Projekte könnten ab 2026 zusätzliche Nachfrage und Narrative schaffen.
Bitcoin 2026: Bullische Wende im kommenden Jahr?
Bitcoin hat sich 2025 bislang ungewöhnlich schwach entwickelt. Historisch gilt das Jahr nach dem Halving als klar bullisch, geprägt von steigenden Kursen und neuen Hochs. Erstmals deutet sich jedoch an, dass ein Post-Halving-Jahr nicht grün, sondern mit Verlusten enden könnte. Damit würde ein zentrales Marktgesetz infrage gestellt. Genau dieser mögliche Bruch des historischen Zyklus nährt jedoch Hoffnung auf eine zeitliche Verschiebung der Dynamik. Statt eines klassischen Vierjahresmusters könnte sich ein verlängerter Zyklus herausbilden, mit klar bullischen Implikationen für 2026.
The four-year cycle is dead. We're in a new era. https://t.co/Ls7fB7AKRe
— Matt Hougan (@Matt_Hougan) December 18, 2025
Der Bitwise-CIO Matt Hougan sieht Bitcoin an einem strukturellen Wendepunkt. Aus seiner Sicht ist der klassische Vierjahreszyklus nicht mehr maßgeblich, da das Halving mit jeder Wiederholung an Einfluss verliert. Bitcoin sei heute deutlich reifer, liquider und stärker institutionell geprägt als in früheren Zyklen. Zudem habe sich das Risikoprofil verändert: Durch regulierte Spot-ETFs und professionelle Verwahrstellen sei die Gefahr systemischer Zusammenbrüche deutlich geringer. Hougan spricht daher von einer neuen Ära für Bitcoin, in der Kursbewegungen weniger zyklisch, dafür nachhaltiger verlaufen. Diese Ära könnte 2026 starten.
Erst Bärenfalle, dann Bullenmarkt?
Der Krypto-Analyst James Bull skizziert für 2026 ein bullisches Szenario für Bitcoin. Im Zentrum steht die Annahme, dass die aktuell schwache Phase eher eine Bärenfalle als der Beginn eines neuen Abwärtstrends ist.
This is the bull case for Bitcoin for 2026.
1. Christmas setting a bear trap, which is being reversed in January like in the last 4 years.
2. Invalidation of the 4-year cycle by not having 3 green candles in a row.
3. Bitcoin Spot ETF outflows going towards 0.
4. Bitcoin just… pic.twitter.com/C68KnaSMDl— James Bull (@thejbullmarket) December 29, 2025
Erstens verweist Bull auf das saisonale Muster der vergangenen Jahre: Rund um Weihnachten habe sich mehrfach ein bearishes Setup gebildet, das im Januar konsequent aufgelöst wurde. Diese „Bear Trap“ sieht er auch diesmal am Werk. Zweitens hebt er hervor, dass der klassische Vierjahreszyklus an Aussagekraft verliert. Dass Bitcoin zuletzt nicht drei grüne Monatskerzen in Folge ausgebildet hat, wertet er als Invalidation eines überstrapazierten Narrativs. Ein dritter Baustein sind die Bitcoin-Spot-ETFs. Die zuvor dominierenden Abflüsse nähern sich laut Bull der Nulllinie, was auf ein Nachlassen des Verkaufsdrucks und eine Stabilisierung der Nachfrage hindeutet.
Besonders auffällig ist für Bull die relative Schwäche von Bitcoin, während Aktienmärkte und Gold neue Hochs markieren. Diese Entkopplung, gepaart mit extremem Angst-Sentiment, interpretiert er als klassischen Vorboten einer Trendwende Richtung 2026. Denn häufig folgte Bitcoin eben auf die traditionellen Assetklassen.
Bitcoins Onchain-Daten machen Hoffnung
Auch Onchain-Daten können diese Auffassung untermauern.
Der MVRV Z-Score stützt die These, dass Bitcoin in diesem Marktzyklus bislang kein finales Zyklus-Hoch erreicht hat. Die Kennzahl misst, wie stark der aktuelle Marktwert vom realisierten Wert abweicht und setzt diese Differenz ins Verhältnis zur historischen Volatilität. Typischerweise markieren sehr hohe Z-Score-Werte stark überkaufte Phasen nahe größerer Tops. Aktuell liegt der MVRV Z-Score jedoch deutlich unter diesen Extremzonen. Das spricht dafür, dass Bitcoin fundamental eher günstig bewertet ist und noch Spielraum nach oben besitzt.
Historisch folgten auf vergleichbare Niveaus häufig weitere Aufwärtsbewegungen. Aus Sicht dieser On-Chain-Metrik ist daher eine weitere Rallye innerhalb des laufenden Zyklus plausibel, bevor eine echte Überhitzung einsetzt.
Die BTC Short Term Holder NUPL-Metrik misst derweil, ob kurzfristige Bitcoin-Halter aktuell im Gewinn oder Verlust sind. Sie gilt als wichtiger Sentiment-Indikator, da Short-Term Holder besonders emotional reagieren. Diese entscheiden eben auch über die kurzfristige Richtung am Markt. Ende 2025 befindet sich diese Kennzahl klar im Bereich der Kapitulation: Viele kurzfristige Investoren halten unrealisierte Verluste, euphorische Marktphasen bleiben aus. Historisch markieren solche Niveaus eher lokale Tiefpunkte als Marktspitzen. Genau diese Konstellation deutet darauf hin, dass Verkaufsdruck bereits weitgehend abgearbeitet ist. In der Vergangenheit folgten auf vergleichbare NUPL-Zonen häufig Erholungsrallyes, was zumindest für die ersten Monate von Q1 2026 eine Gegenbewegung nach oben wahrscheinlicher macht.
Bitcoin-Experten erwarten hohe Volatilität: Erst Crash, dann Rallye?
Doch nicht alle Experten sind derart optimistisch. Denn insbesondere nachfrageseitig gab es zuletzt keine große Bewegung. Dies erklärt auch den aktuell schwachen Bitcoin-Markt. Der Analyst jussy entwirft für 2026 ein zyklisches Szenario für Bitcoin. Seiner Einschätzung nach dürfte es zunächst im ersten Quartal zu einer technischen Erholung kommen, bei der Bitcoin kurzzeitig in den Bereich um 104.000 US-Dollar steigt. Diese Bewegung interpretiert er jedoch nicht als Beginn eines neuen Bullenmarkts, sondern als Zwischenrallye innerhalb eines übergeordneten Abwärtstrends.
Predictions for 2026:
― Somewhere in Q1 BTC will bounce to $104K+-, and then continue going lower
― From May to end of summer BTC will find a low at around $50k – $60k
― Around same time Kevin Hassett (next Fed Chair that Trump picked) will start cutting rates and boosting…
— jussy (@jussy_world) December 29, 2025
In der Folge erwartet jussy eine längere Schwächephase: Zwischen Mai und dem Spätsommer 2026 soll Bitcoin demnach ein zyklisches Tief im Bereich von 50.000 bis 60.000 US-Dollar ausbilden. Zeitlich zusammenfallen könnte dies mit einem geldpolitischen Wendepunkt. Sobald Kevin Hassett, als neuer Fed-Chair, mit Zinssenkungen beginnt und Liquidität ins System zurückkehrt, dürfte sich die Wirkung zeitverzögert entfalten.
Für Q4 2026 rechnet jussy dann mit einer klar bullischen Trendwende, von der auch qualitativ starke Altcoins profitieren sollen. Doch für große Teile des kommenden Jahres wäre ein Bärenmarkt indiziert.
Der Analyst Benjamin Cowen geht für 2026 ebenfalls von einer klaren Korrekturphase bei Bitcoin aus und sieht den Bärenmarkt im Kern bereits als etabliert.
While I think Bitcoin will go to the 200W SMA ($60k-$70k) in 2026, there is a high probability it will have a bounce back to the 200D SMA before going that low.
All prior cycle bear markets were confirmed by a macro lower high at the 200D SMA. pic.twitter.com/1S477LVLhf
— Benjamin Cowen (@intocryptoverse) November 17, 2025
Seiner Einschätzung nach dürfte Bitcoin im Verlauf des Jahres in Richtung der 200-Wochen-Linie (200W SMA) im Bereich von 60.000 bis 70.000 US-Dollar fallen. Zuvor hält er jedoch eine Zwischenerholung bis zur 200-Tage-Linie (200D SMA) für wahrscheinlich. Historisch wurden frühere Bärenmärkte laut Cowen durch ein makroökonomisches tiefere Hoch am 200D SMA bestätigt.
Bitcoin: Finger weg oder Einstiegschance? Der Jahresauftakt entscheidet
Der Markt befindet sich aktuell in einer kontroversen und schwierigen Phase. Unterschiedliche Analysen deuten gleichzeitig auf Chancen und Risiken hin. Mehrere On-Chain- und Sentiment-Metriken sprechen dafür, dass Bitcoin eher unterbewertet ist und sich in Bereichen bewegt, die historisch Akkumulationszonen darstellen. Gleichzeitig bleibt die erhoffte kräftige Marktreaktion bislang aus. Genau diese fehlende Dynamik mahnt zur Vorsicht. Kurzfristig dominieren Unsicherheit, schwaches Momentum und zurückhaltende Nachfrage. Langfristig könnte sich diese Phase jedoch als strategische Gelegenheit erweisen, insbesondere für geduldige Anleger mit längerem Zeithorizont.
Historisch gelten die ersten Tage eines neuen Jahres als besonders richtungsweisend für den Kryptomarkt. Viele Anleger positionieren sich neu, gewichten Portfolios um und reagieren auf neue Trends und Narrative. Häufig kommt es dabei zu einem Wechsel der Marktfavoriten. Sollten in dieser Phase verstärkt Käufer zurückkehren, könnte dies ein frühes Signal für einen starken Jahresauftakt sein und das Sentiment deutlich verbessern.
Denn auch das Sentiment bleibt weiter angeschlagen. Der Fear-and-Greed-Index von CoinMarketCap zeigt aktuell einen Wert von 29, damit im Bereich der Angst. Historisch waren derartige Werte tendenziell Kaufchancen, wenn ein mittel- bis langfristiger Horizont besteht.
Werden Bitcoin-L2 zum Kurstreiber?
In der Vergangenheit haben zahlreiche Bitcoin-L2-Projekte versucht, zusätzliche Funktionalität auf Bitcoin aufzubauen. Sidechain oder frühe Smart-Contract-Ansätze sollten Skalierung und neue Use Cases ermöglichen, konnten sich jedoch kaum nachhaltig durchsetzen. Gründe dafür waren technische Komplexität, Sicherheitsbedenken und vor allem das dominante Narrativ von Bitcoin als Store of Value. Bitcoin blieb primär digitales Gold – sicher, knapp und wertstabil, aber funktional begrenzt. Ab 2026 soll sich dieses Bild jedoch ändern. Neue Bitcoin-L2 setzen gezielt auf programmierbare Anwendungen, bessere Nutzererfahrung und native Integration. Das Ziel ist es, das Ökosystem zu erweitern, ohne den Kern von Bitcoin zu kompromittieren, und damit neue Anwendungsfelder zu erschließen.
Bitcoin Hyper rückt dabei verstärkt in den Fokus vieler Marktteilnehmer, weil das Projekt ein zentrales Problem von Bitcoin adressiert, ohne dessen Grundprinzipien zu verändern. Obwohl Bitcoin als sicherstes und dezentralstes Netzwerk gilt, war seine Nutzung bislang stark auf die Rolle als Wertaufbewahrungsmittel beschränkt. Komplexe Anwendungen, schnelle Transaktionen oder moderne DeFi-Strukturen ließen sich dort kaum umsetzen. Genau hier setzt Bitcoin Hyper an.
Das Projekt entwickelt eine eigenständige Layer-2-Lösung, die auf Bitcoin aufbaut und dessen Sicherheit nutzt, während rechenintensive Prozesse ausgelagert werden. Dadurch entsteht Raum für skalierbare Anwendungen, ohne das Hauptnetz zu überlasten. Besonders spannend ist der technologische Ansatz: Bitcoin Hyper verwendet eine Ausführungsumgebung, die sich an der Solana Virtual Machine orientiert. Entwickler können dadurch bekannte Werkzeuge, Programmiersprachen und bestehende Anwendungen nahezu unverändert nutzen und in das Bitcoin-Ökosystem übertragen. Eigentlich werden hier die Vorteile von Bitcoin und Solana miteinander verbunden.
Ergänzt wird dieses Modell durch Rollups und kryptografische Verifikationsmechanismen, die Transaktionen bündeln und effizient absichern. Eine dezentrale Bridge ermöglicht es zudem, native Bitcoins temporär zu hinterlegen und in einer tokenisierten Form auf der Layer-2 zu verwenden. Das erlaubt schnelle Transaktionen, geringe Gebühren und flexible Nutzungsmöglichkeiten, ohne die Kontrolle über die ursprünglichen BTC dauerhaft aufzugeben.
HYPER günstig im Presale kaufen
Der laufende Presale unterstreicht das Interesse. Bereits rund 30 Millionen US-Dollar wurden eingesammelt, was auf hohes Vertrauen in das Konzept hindeutet. Bitcoin Hyper positioniert sich damit als Brücke zwischen der Stabilität von Bitcoin und der Funktionalität moderner Smart-Contract-Plattformen. Wer früh einsteigt, baut nicht nur Buchgewinne auf, sondern kann die HYPER Token auch für 39 Prozent APY staken.
Kryptowährungen sind volatil. Ihr Kapital ist in Gefahr.
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99Bitcoins wurde 2013 gegründet und verfügt über ein Team von Experten, deren Erfahrung bis in die Anfänge der Kryptozeit zurückreicht.
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