Es ist ein Auf und Ab am Kryptomarkt. Während am Sonntag in der Regel nicht viel Bewegung herrscht, zeigt sich heute ein ganz anderes Bild. Die Kurse von Bitcoin, Ethereum und Co. sind in den letzten Stunden erst massiv eingebrochen und haben sich anschließend wieder schnell erholt. Das macht deutlich, dass Anleger extrem verunsichert sind und sich nicht einig darüber werden, ob die Bären oder die Bullen übernehmen sollen. Allerdings zeigt sich vor allem bei Ethereum aktuell ein extrem bullishes Signal.

Das Wichtigste im Überblick:

  • An den zentralisierten Kryptobörsen befinden sich nur noch 8,7 % aller $ETH.
  • Niedrige Bestände an den Börsen deuten darauf hin, dass nicht viele Investoren vor haben, ihre Coins zu verkaufen.
  • Noch nie waren so wenig $ETH wie heute an den Börsen verfügbar.
  • Gleichzeitig steigt die institutionelle Nachfrage.
  • Auch die makroökonomischen Entwicklungen deuten auf steigende Kurse hin.

Bestände an den Börsen immer knapper

Auf der Blockchain ist jede Transaktion öffentlich einsehbar. Auf die Analyse der On-Chain-Daten haben sich viele Plattformen spezialisiert und viele Investoren versuchen, anhand dieser Daten die mögliche Kursentwicklung abzuleiten. Bei Ethereum zeigen sich dabei gleich mehrere interessante Entwicklungen, die darauf hindeuten, dass die bullishen Krypto-Prognosen doch noch Realität werden könnten.

Wie sich zeigt, befinden sich aktuell nur noch 8,7 % aller $ETH auf zentralisierten Kryptobörsen wie Binance oder Coinbase. Das Abziehen der Coins von den Börsen legt die Vermutung nahe, dass Investoren nicht vorhaben, ihre Coins in nächster Zeit zu verkaufen. Auch die Angst eines Börsen-Crashs wäre ein möglicher Grund, warum Anleger ihre $ETH abziehen könnten.

Ein knappes Angebot an den Börsen führt zwangsläufig dazu, dass der Kurs bei steigender Nachfrage stark ansteigt. Diese steigende Nachfrage dürfte auch nicht mehr lange auf sich warten lassen, da viele Fundamentaldaten darauf hindeuten, dass jetzt ein guter Zeitpunkt sein könnte, um Ethereum zu kaufen.

Institutionelle Nachfrage steigt

Auch wenn die Stimmung in Bezug auf den Kryptomarkt bei Privatanlegern im Keller ist, sind es am Ende die institutionellen Investoren, die die Kurse bewegen. Sie bringen Milliarden in den Markt und genau das geschieht aktuell bei Ethereum. Wall Street Legende Tom Lee hört beispielsweise nicht auf, Ethereum zu kaufen.

Woche für Woche steckt Lee mit seinem Unternehmen BitMine hunderte Millionen Dollar in Ethereum. Dabei verfolgt er das Ziel, 5 % aller $ETH zu kaufen. Und er ist nicht der Einzige. Berichten zufolge soll nun auch die Bank of America ihren Kunden Zugang zu Ethereum ermöglichen. Die Anlageberater der Bank sollen ihren Kunden ab Januar 2026 auch einen kleinen Krypto-Anteil im Portfolio empfehlen, was schnell weitere Milliardenzuflüsse bedeuten kann.

Makroökonomische Entwicklungen

Es sind nicht nur die Fortschritte, die sich bei der Krypto-Adaption in den USA abzeichnen, die für weiter steigende Kurse sprechen. Auch die makroökonomischen Bedingungen deuten darauf hin, dass neue Höchststände bei Bitcoin und Ethereum nur eine Frage der Zeit sind. So gilt es beispielsweise als fast sicher, dass die Fed die Zinsen in der kommenden Woche senken wird. Gleichzeitig zeigt sich, dass die M2 Geldmenge in den USA bereits neue Höchststände erreicht hat.

Immer mehr Liquidität, die nun von allen Seiten auch teilweise in den Kryptomarkt fließt, dürfte früher oder später für steigende Kurse sorgen. Ob Tom Lees bullishe Ethereum-Prognose von 60.000 Dollar eintreten wird, bleibt fraglich, allerdings scheint ein Kurs im niedrigen fünfstelligen Bereich durchaus denkbar zu sein.

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Manuel Lippitz

Nach 10 Jahren als leitender Angestellter hat sich Manuel 2019 mit einer eigenen Immobilienfirma in die Selbstständigkeit gewagt. Bis heute hat er vier Unternehmen gegründet oder mit aufgebaut und mit dem Bau des ersten eigenen Mining Rigs wurde neben der... Mehr lesen

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