Im Jahr 2026 ist die Auswahl an Altcoins größer und unübersichtlicher denn je. Für Anleger wird es zunehmend entscheidend, nicht einfach dem Hype zu folgen, sondern gezielt nach Projekten mit Substanz, klarer Vision und echter Resonanz im Markt zu suchen. In einem Umfeld, in dem viele Token seitwärts laufen, stechen einige wenige durch relative Stärke, innovative Konzepte und überzeugende Fundamentaldaten hervor.
Genau zwei solcher Kandidaten verdienen aktuell besondere Aufmerksamkeit.
Das Wichtigste im Überblick:
- Hyperliquid steigt 50 Prozent wöchentlich und über 20 Prozent binnen 24 Stunden.
- Open Interest der Builder-Perpetuals erreicht Rekordhoch von rund 790 Millionen US-Dollar.
- Rohstoff-Perpetuals auf Gold und Silber treiben Wachstum über klassischen Kryptohandel hinaus.
- LiquidChain bündelt Liquidität von Bitcoin, Ethereum und Solana in einer Layer-3-Architektur.
- Cross-Chain-Transaktionen erfolgen atomar, ohne Bridges, Wraps oder komplexe Zwischenschritte für Nutzer.
- Presale sammelt rund 500.000 US-Dollar und signalisiert frühes Vertrauen in Infrastruktur-These.
Hyperliquid zeigt Stärke: Bullisch für HYPE
Hyperliquid rückt derzeit mit Stärke in den Fokus des Kryptomarktes. Während viele große Coins noch mit einer richtungslosen Seitwärtsbewegung kämpfen, demonstriert das Projekt eindrucksvoll relative Stärke. Innerhalb einer Woche legte der Kurs rund 50 Prozent zu, allein in den vergangenen 24 Stunden kamen weitere über 20 Prozent hinzu. Damit kletterte der Preis wieder über die Marke von 30 US-Dollar. Trotz dieser Rallye notiert Hyperliquid noch deutlich unter seinem Rekordhoch von rund 59 US-Dollar, das vor wenigen Monaten erreicht wurde. Das Aufholpotenzial könnte hier fundamental untermauert werden.
HIP-3 open interest reached an all-time high of $790M, driven recently by a surge in commodities trading.
HIP-3 OI has been hitting new ATHs each week. A month ago, HIP-3 OI was $260M.
— Hyperliquid (@HyperliquidX) January 26, 2026
Denn Onchain-Daten zeigen, dass die Aktivität auf der Plattform förmlich explodiert. Das Open Interest der sogenannten „Builder-Deployed Perpetuals“ ist jüngst auf ein neues Allzeithoch von rund 790 Millionen US-Dollar gestiegen. Noch vor wenigen Wochen lag dieser Wert bei etwa 260 Millionen. Dieser rasante Anstieg unterstreicht, wie schnell sich neue Märkte auf Hyperliquid etablieren, maßgeblich ermöglicht durch das HIP-3-Framework, das die permissionless Erstellung neuer Handelsmärkte erlaubt.
Besonders spannend ist, dass das Wachstum längst nicht mehr nur aus dem klassischen Krypto-Segment kommt. Der Boom bei Rohstoffen wie Gold und Silber, die zuletzt neue Allzeithochs markierten, hat auch den Handel mit entsprechenden Perpetuals auf Hyperliquid stark befeuert. Damit entwickelt sich die Plattform zunehmend zu einem zentralen Ort für die On-Chain-Preisfindung verschiedenster Assetklassen.
Technisch betrachtet markiert die jüngste Bewegung ebenfalls einen klaren Stimmungsumschwung. Nach einem ausgeprägten Abwärtstrend sorgten zuletzt bullische Tageskerzen für den Bruch wichtiger gleitender Durchschnitte und der Abwärtstrendlinie. Begleitet von deutlich steigendem Volumen deutet vieles darauf hin, dass hier nicht nur ein kurzfristiger Bounce, sondern der Beginn einer neuen Aufwärtsphase entstanden sein könnte.
LIQUID baut moderne Layer-3-Umgebung
Während Hyperliquid aktuell eindrucksvoll zeigt, wie leistungsfähig moderne Krypto-Infrastruktur für den Derivatehandel sein kann, wird zugleich deutlich, wohin sich der nächste große Entwicklungsschritt bewegt: weg von isolierten Ökosystemen, hin zu übergreifender Koordination von Liquidität. Genau an diesem Punkt setzt LiquidChain an – mit dem Anspruch, nicht nur eine weitere Blockchain zu bauen, sondern eine neue verbindende Ebene für den gesamten DeFi-Sektor zu schaffen.
Das Kernproblem, das LiquidChain adressiert, ist struktureller Natur. Das heutige DeFi-Ökosystem ist in voneinander getrennte Silos aufgespalten. Bitcoin, Ethereum und Solana verfügen jeweils über enorme Liquidität, doch diese ist in getrennten Systemen gefangen. Das Resultat sind flache Pools, höherer Slippage und Ineffizienzen bei größeren Kapitalbewegungen. LiquidChain will dieses Defizit nicht durch eine weitere konkurrierende Chain lösen, sondern durch eine übergeordnete Koordinationsschicht – eine sogenannte Layer-3, die Liquidität auf Protokollebene zusammenführt.
Dabei positioniert sich LiquidChain bewusst als neutraler Vermittler. Bitcoin bleibt die sichere Wertbasis, Ethereum das programmierbare Rückgrat für DeFi und Solana die Hochgeschwindigkeits-Infrastruktur. LiquidChain verbindet diese Welten zu einem gemeinsamen Ausführungs- und Abrechnungslayer, auf dem Cross-Chain-Transaktionen in einem einzigen, atomaren Schritt abgewickelt werden können. Nutzer müssen sich nicht mehr durch Bridges, Wraps und komplexe Zwischenschritte kämpfen, während Entwickler Anwendungen nur noch einmal deployen und trotzdem alle Ökosysteme erreichen.
Technisch setzt das Projekt auf eine leistungsfähige virtuelle Maschine, vereinheitlichte Liquiditätspools und verifizierbare Cross-Chain-Proofs, um Sicherheitsrisiken klassischer Bridges zu vermeiden. Damit entsteht nicht „noch eine Blockchain“, sondern eine Art DeFi-Meta-Layer, der Kapitalströme effizient bündelt und Märkte deutlich tiefer und liquider macht.
Auch die frühe Marktdynamik unterstreicht das Interesse an diesem Ansatz. Der Presale konnte bislang rund 500.000 US-Dollar einsammeln. Zusätzliche Aufmerksamkeit erhält LiquidChain durch einen einzelnen, auffälligen Großkauf im Presale. Ein Investor investierte zuletzt über 19.000 US-Dollar in einer einzigen Transaktion, was als klares Vertrauenssignal gewertet werden kann. Solche gezielten Einstiege deuten oft darauf hin, dass sich kapitalkräftige Akteure frühzeitig strategisch positionieren.
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