Das Jahr 2025 ging mit einer Rallye bei Gold und KI-Aktien zu Ende, während Bitcoin deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb. Viele Anleger setzten zuletzt auf Sicherheit und auf den Boom rund um künstliche Intelligenz. Doch mit dem Start ins neue Jahr richtet sich der Blick nach vorne. Genau hier setzt Cathie Wood mit ihrem aktuellen Ausblick an. Die ARK-Invest-Gründerin hat neue Zahlen ausgewertet und teilt spannende Einschätzungen für das Jahr 2026. Feiert Bitcoin womöglich das Mega-Comeback gegen Gold und KI Aktien?
Das Wichtigste im Überblick:
- Cathie Wood sieht 2026 einen strukturellen Umbruch der globalen Finanzmärkte.
- Gold ist historisch extrem bewertet, während Bitcoin 2025 deutlich hinterherhinkte.
- Nach solchen Gold-Extremen folgten in der Vergangenheit oft starke Aktienmärkte.
- Bitcoin weist seit 2020 eine außergewöhnlich niedrige Korrelation zu anderen Anlageklassen auf.
- ARK Invest sieht Bitcoin als eigenständige Assetklasse mit starkem Diversifikationspotenzial.
- Bitcoin Hyper will Bitcoin durch ein neues Layer-2 erstmals breit nutzbar machen.
- Über 30 Millionen Dollar Presale zeigen starkes Interesse an diesem Skalierungsansatz.
Cathie Wood wagt Ausblick auf 2026: Das ist wichtig
Cathie Wood und ARK Invest haben in ihrem neuen Ausblick für 2026 eine klare Botschaft: Die globalen Finanzmärkte stehen vor einem strukturellen Umbruch, der weit über kurzfristige Zins- oder Konjunkturzyklen hinausgeht. Das folgt für Gold, Bitcoin und Co.
Gold ist gegen Bitcoin zu teuer
Im Zentrum der Analyse steht der auffällige Gegensatz zwischen Gold und Bitcoin im Jahr 2025. Während Gold stark zulegen konnte, blieb Bitcoin zurück. ARK Invest interpretiert diese Entwicklung jedoch nicht als klassisches Inflationssignal, sondern als Ausdruck eines tieferen Trends. Weltweit wächst Vermögen schneller als das Angebot vieler knapper Güter. Gold profitiert davon kurzfristig, doch genau hier sieht Cathie Wood ein historisch extremes Bewertungsniveau erreicht.
Gemessen am Verhältnis von Marktkapitalisierung zur Geldmenge ist Gold heute teurer bewertet als in fast allen Phasen der vergangenen 125 Jahre. Vergleichbare Niveaus gab es nur in Ausnahmesituationen wie der Großen Depression oder der Hochinflation um 1980. In beiden Fällen folgten danach lange, sehr starke Phasen an den Aktienmärkten. Für ARK Invest ist das ein wichtiges Signal: Ein Großteil der Flucht in vermeintliche Sicherheit könnte sich in den kommenden Jahren wieder umkehren.
Cathie Wood empfiehlt Bitcoin für Portfolios
Bitcoin spielt in diesem Bild eine besondere Rolle. Cathie Wood betont, dass sich das Angebot von Bitcoin mathematisch immer weiter verlangsamt, während Goldförderer auf steigende Preise mit höherer Produktion reagieren können. Gleichzeitig zeigen die Daten, dass Bitcoin seit 2020 eine extrem niedrige Korrelation zu anderen Anlageklassen aufweist, sogar niedriger als die zwischen Aktien und Anleihen. Für ARK Invest ist das ein starkes Argument, Bitcoin weniger als reines „digitales Gold“ zu sehen, sondern als eigenständige Anlageklasse mit echtem Diversifikationsnutzen für Portfolios.
Insoweit ist die Empfehlung von Ark Invest und Cathie Wood klar:
„Interessanterweise ist die Korrelation zwischen Bitcoin und Gold geringer als die zwischen dem S&P 500 und Anleihen. Mit anderen Worten: Bitcoin dürfte eine gute Diversifizierungsmöglichkeit für Anleger sein, die in den kommenden Jahren höhere Renditen pro Risikoeinheit erzielen möchten.“
Dollar-Comeback in 2026?
Ein weiterer Baustein im Ausblick von Ark Invest ist der US-Dollar. Trotz der Schwäche im vergangenen Jahr erwartet Cathie Wood mittelfristig eine neue Phase der Stärke. Die Begründung: Eine Kombination aus fiskalischen Impulsen, Deregulierung und vor allem technologischer Führungsrolle könnte die Kapitalrenditen in den USA erhöhen. Cathie Wood zieht Parallelen zu den 1980er-Jahren, als ein ähnliches Umfeld zu einer massiven Dollar-Aufwertung führte.
„Die Politik der Trump-Regierung erinnert an die Anfänge der Reaganomics in den 1980er Jahren, als sich der Dollar fast verdoppelte, wie unten dargestellt.“
KI-Aktien bleiben Treiber, trotz hoher Bewertungen
Der größte strukturelle Treiber bleibt jedoch künstliche Intelligenz. Die Investitionen in Rechenzentren, Chips und Infrastruktur erreichen Dimensionen, die man zuletzt zur Zeit des Dotcom-Booms gesehen hat. Diesmal jedoch mit realen Umsätzen und schnell wachsender Nutzung. Ark Invest verweist auf die explosionsartige Entwicklung von KI-Unternehmen und darauf, dass sich diese Technologie schneller verbreitet als einst das Internet. 2026 könnte das Jahr werden, in dem KI flächendeckend in Unternehmen produktiv eingesetzt wird.
„In Unternehmen befinden sich viele KI-Implementierungen noch in den Anfängen und werden durch Bürokratie, Trägheit und/oder die Notwendigkeit, die für den Einsatz von KI erforderlichen Datenfundamente neu zu organisieren und aufzubauen, verzögert. (…) KI-gestützte Anwendungsfälle sollten einen sofortigen und außergewöhnlichen Kundenservice, schnellere Produktveröffentlichungen und Start-ups ermöglichen, die mit weniger Aufwand mehr erreichen.“
Trotz hoher Bewertungen bleibt ARK Invest deshalb optimistisch. Selbst wenn die Bewertungsmultiplikatoren sinken, könnten steigende Unternehmensgewinne diesen Effekt mehr als ausgleichen. Cathie Woods Kernthese lautet: Die Märkte stehen nicht vor dem Ende eines Zyklus, sondern am Beginn einer tiefgreifenden Umschichtung. Der Bullenmarkt geht also weiter, bei Aktien und Bitcoin.
Krypto-Tipp: Explodiert Bitcoin dank L2? Bitcoin Hyper setzt neuen Trend
Bitcoin gilt vielen noch immer als digitaler Wertspeicher, doch sein eigentliches Wachstumspotenzial liegt in neuen Nutzungsschichten. Layer-2-Lösungen könnten Transaktionen drastisch beschleunigen, Kosten senken und erstmals komplexe Anwendungen auf Bitcoin ermöglichen. Bislang blieb diese Technologie Nische. Doch neue Projekte arbeiten daran, Skalierung, Smart Contracts und DeFi-Funktionen auf Bitcoin zu bringen. Gelingt das, würde Bitcoin nicht nur als „digitales Gold“ wahrgenommen, sondern als produktive Plattform.
Bitcoin Hyper positioniert sich als eine der spannendsten neuen Ideen im Bitcoin-Ökosystem, weil das Projekt nicht nur Skalierung verspricht, sondern echte Nutzung ermöglichen will. Mehr als 30,5 Millionen US-Dollar im Presale zeigen, dass viele Anleger hier nicht nur auf einen kurzfristigen Trend setzen, sondern auf eine strukturelle Erweiterung von Bitcoin. Im Kern entsteht ein eigenständiges Layer-2-Netzwerk, das auf der Solana Virtual Machine aufbaut und damit eine moderne, leistungsfähige Ausführungsschicht für Anwendungen bietet.
Der technische Ansatz ist klar: Bitcoin bleibt das sichere Fundament, während rechenintensive Anwendungen, schnelle Zahlungen und komplexe Smart Contracts auf die zweite Ebene ausgelagert werden. Über eine Bridge werden echte Bitcoins auf der L1 gesperrt und in eine kompatible Darstellung innerhalb des Layer-2 überführt. Diese „abgeleiteten“ BTC lassen sich dann nahezu in Echtzeit und zu sehr niedrigen Kosten zwischen Anwendungen bewegen.
Genau hier liegt der strategische Hebel. Wenn auf dieser Ebene ein lebendiges Ökosystem aus DeFi-Anwendungen, Services und neuen Geschäftsmodellen entsteht, wächst die Nachfrage nach Bitcoin nicht nur als Wertaufbewahrung, sondern als produktiv genutztes Kapital. Mehr reale Nutzung bedeutet mehr Transaktionen, mehr Bindung und potenziell mehr Stabilität im Netzwerk.
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