In diesem Beitrag
- Bricht Ethereum bei hoher Nutzung ein? Shark Tank-Legende O'Leary sieht fundamentale Probleme
- Der GENIUS Act sei "ein treibender Faktor bei der Adoption digitaler Vermögenswerte", doch technologische Hürden bleiben bestehen
- ETH-Entwickler kontert: "Layer 1 ist nicht für hohen Datenverkehr gedacht"
- Bitcoin Hyper: Layer 2-Lösung mit gewaltigem Kurspotenzial?
Starinvestor und Shark-Tank-Legende Kevin O’Leary hat Ethereum in einem aktuellen Interview scharf kritisiert. Er schilderte massive Überlastungen des Netzwerks, die zu Transaktionsgebühren von über 1.000 USD geführt hätten – „ein Zusammenbruch bei realer Nutzung“, so O’Leary. Während er fundamentale Schwächen im System sieht, verteidigen Ethereum-Entwickler das Design der Blockchain. Erfahre in diesem Artikel mehr zum Thema!
Das Wichtigste im Überblick:
Bricht Ethereum bei hoher Nutzung ein? Shark Tank-Legende O’Leary sieht fundamentale Probleme
Der kanadische Geschäftsmann und Shark Tank-Fernsehstar Kevin O’Leary erklärte in einem kürzlich auf X veröffentlichten Interview, er habe bei Ethereum eine Systemüberlastung erlebt, die dazu führte, dass Nutzer extrem hohe Gebühren zahlen mussten, nur um kleine Transaktionen abzuwickeln.
„Am vergangenen Wochenende wurde ich Zeuge von etwas, das jeder Krypto-Investor auf dem Zettel haben sollte. ETH, die größte Blockchain der Welt, war überlastet, und die Gebühren für die Abwicklung kleiner Transaktionen stiegen auf über 1.000 USD“.
Diese Entwicklung beweist laut dem Millionär, dass Ethereum unter Druck „zusammenbricht“, wenn echter Datenverkehr und Nutzer auf das Netzwerk treffen.
„Über ein Jahrzehnt haben wir über die Einführung von On-Chain-Technologien gesprochen, und jetzt, wo sie endlich in der realen Welt eingesetzt werden, zeigen sich die ersten Risse. Bei Innovation geht es darum, eine Infrastruktur aufzubauen, die tatsächlich mit der Skalierung umgehen kann.“, erklärte der Geschäftsmann.
Der GENIUS Act sei „ein treibender Faktor bei der Adoption digitaler Vermögenswerte“, doch technologische Hürden bleiben bestehen
In dem kürzlich veröffentlichten X-Interview verknüpfte Kevin O’Leary das Skalierbarkeitsproblem mit dem, was er als „zunehmende On-Chain-Akzeptanz, die durch die jüngste Gesetzgebung vorangetrieben wird“ bezeichnete.
„Ich gehe davon aus, dass Kryptowährungen die Wall Street zum Einsturz bringen wird. Wir reden seit 12 Jahren über On-Chain, nie ist etwas passiert. Mit dem kürzlich eingeführten GENIUS Act beginnen Leute nun tatsächlich, Blockchain-Infrastruktur zu nutzen“.
Laut O’Leary stehen Blockchain-basierte Zahlungen jedoch vor einem strukturellen Problem: Transaktionen müssen „On-Chain“ über Netzwerke wie Ethereum oder Solana abgewickelt werden – und genau dort zeige sich die aktuelle Schwachstelle.
„Ethereum war am Wochenende komplett überlastet“, erklärte der kanadische Starinvestor. „Man kann sich das vorstellen wie eine einspurige Mautstraße, auf der jedes Auto eine Transaktion ist. Wenn das Verkehrsaufkommen steigt, staut sich alles – und wer zuerst durch die Mautstelle will, muss extra zahlen.“
Diese Situation habe sich am vergangenen Samstag besonders deutlich gezeigt, als die Gasgebühren in die Höhe schnellten. Nutzer hätten teils das Sechsfache des Transaktionswerts zahlen müssen, nur um überhaupt ins Netzwerk zu kommen.
Für O’Leary ist das ein fundamentales Problem von Ethereum: „Man kann sich den Weg an die Spitze der Autoschlange erkaufen – aber stellen Sie sich vor, Sie kaufen etwas für 150 Dollar und zahlen 1.000 Dollar nur dafür, dass es durchgeht. Das ist absurd.“
ETH-Entwickler kontert: „Layer 1 ist nicht für hohen Datenverkehr gedacht“
Natürlich blieben die Worte des Shark Tank-Moguls nicht umgehört. Mehrere Mitglieder der Ethereum-Community reagierten auf O’Learys Aussage und verteidigten die langfristigen Skalierbarkeitspläne der Blockchain.
Der Entwickler Adriano Feria erklärte zum Beispiel, dass die Basisschicht von Ethereum nicht für alltägliche Einzelhandelstransaktionen ausgelegt sei:
„Ethereums L1 ist nicht für den „Retailk-Traffic“ gedacht. Es ist die letzte Abwicklungsebene für die On-Chain-Ökonomie, die sich auf Sicherheit, Neutralität und Überprüfbarkeit konzentriert. Die Skalierbarkeit erfolgt auf L2s, die bereits heute fast 300 Transaktionen pro Sekunde über Rollups hinweg verarbeiten“, bemerkte Feria in seinem Beitrag auf X.
Er erwähnte auch, dass das breitere Ökosystem von Ethereum mehrere Layer-2-Rollups umfasst, die die meisten Einzelhandels- und Hochfrequenztransaktionen abwickeln, bevor die endgültigen Ergebnisse auf der Ethereum-Mainchain abgerechnet werden.
Darüber hinaus kritisierte Feria die Idee, dass Skalierbarkeit die oberste Priorität von Ethereum sein sollte, da große Institutionen Zuverlässigkeit und Sicherheit über den reinen Datendurchsatz stellten:
„Skalierbarkeit ist nicht für alle Use-Cases und Nutzer oberste Priorität“, sagte er. „Institutionelle Abwicklung erfordert maximale Sicherheit, Lebendigkeit und Beständigkeit, weshalb Ethereums L1 immer noch das Standardnetzwerk für ihre Operationen ist.“
Zum Zeitpunkt der Verfassung dieses Artikels notiert der Ethereum-Kurs bei 3.875 US-Dollar, was einem Anstieg von immerhin 2,6 Prozent in den letzten 24 Stunden entspricht.
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Bitcoin Hyper: Layer 2-Lösung mit gewaltigem Kurspotenzial?
Während die Frage der Skalierung Nutzer und Entwickler gleichermaßen beschäftigt, steht mit Bitcoin Hyper ein vielversprechendes Layer 2-Projekt in den Startlöchern, das möglicherweise über massives Potenzial verfügt.
Das liegt daran, dass Anleger bei Bitcoin Hyper noch die Möglichkeit haben, von Anfang an dabei zu sein, da HYPER-Token derzeit im Vorverkauf angeboten werden. Lies hier unsere HYPER Prognose!
Mit Bitcoin Hyper kommt ein Projekt auf, das eine eigene Layer 2-Lösung entwickelt, um Bitcoin DeFi-fähig zu machen. Das bedeutet, dass man auch auf Bitcoin bald Zinsen durch Lending, Staking oder andere Anwendungen verdienen könnte.
Der starke Anwendungsfall und die Möglichkeit, von Anfang an dabei zu sein, verleiten auch ChatGPT zur Annahme, dass hier deutlich mehr Potenzial herrscht.
(ChatGPT über Bitcoin Hyper – Quelle: ChatGPT)
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