In diesem Beitrag
- Chinas Vorwurf: Ein staatlich orchestrierter Bitcoin-Diebstahl?
- Das verschwundene Bitcoin-Vermögen von Chen Zhi
- Bewegungen auf der Blockchain und die US-Verbindung
- Insider-Job oder staatlicher Zugriff?
- Ein geopolitischer Kampf um digitale Macht
- Die Reaktionen der Krypto-Community
- Was dieser Fall für die Zukunft von Bitcoin bedeutet
- Warum Bitcoin das überlegene Investment ist
- Bitcoin-Kurs unter Druck – Investoren zeigen Interesse an Bitcoin Hyper
Ein neuer Krypto-Skandal erschüttert das Vertrauen in staatliche Integrität. Chinas Cybersicherheitsbehörde wirft den USA vor, über 127.000 Bitcoin aus einem Mining-Pool-Hack im Jahr 2020 gestohlen zu haben. Während Washington von einer rechtmäßigen Beschlagnahmung spricht, vermutet Peking einen gezielten Hackerangriff auf höchster Ebene. Was steckt hinter dieser Anschuldigung – und was bedeutet sie für den globalen Kryptomarkt?
Das Wichtigste im Überblick:
- China beschuldigt die USA, 127.000 Bitcoin aus einem Hack im Jahr 2020 unrechtmäßig übernommen zu haben.
- Die Coins sollen ursprünglich einem kambodschanischen Unternehmer gehören, der in Krypto-Betrugsfälle verwickelt ist.
- Unabhängige Blockchain-Analysen zeigen, dass die Bitcoin inzwischen unter Kontrolle der US-Regierung stehen.
Chinas Vorwurf: Ein staatlich orchestrierter Bitcoin-Diebstahl?
Die chinesische Cybersicherheitsbehörde CVERC beschuldigt die USA, im Jahr 2020 insgesamt 127.271 Bitcoin im Wert von damals 3,5 Milliarden US-Dollar gestohlen zu haben. Heute wäre diese Summe über 13,2 Milliarden wert. Laut dem Bericht handelt es sich um eine koordinierte Aktion eines staatlichen Hacker-Teams, das angeblich vorgab, kriminelle Gelder zu beschlagnahmen. Stattdessen, so Peking, seien die Coins von einem Mining-Pool namens LuBian entwendet worden. Der Vorfall soll eine verdeckte „Black-eats-Black“-Operation gewesen sein – also ein Fall, bei dem ein Staat selbst zum Hacker wird, um digitale Vermögenswerte zu sichern.
Das verschwundene Bitcoin-Vermögen von Chen Zhi
Im Zentrum des Skandals steht der kambodschanische Unternehmer Chen Zhi, Vorsitzender der Prince Group. Ihm wird von US-Behörden vorgeworfen, gigantische „Pig-Butchering“-Betrugsnetzwerke betrieben zu haben – Systeme, bei denen Opfer durch falsche Investmentversprechen in Krypto gelockt werden. Laut CVERC hatte Chen Zhi jedoch nichts mit dem LuBian-Hack zu tun. Die gestohlenen Bitcoins seien Teil seines Mining-Vermögens gewesen. Nach der Attacke 2020 blieb das Geld über vier Jahre lang unangetastet. Zwischen 2021 und 2022 versuchte Chens Team sogar, über die Blockchain eine Rückzahlung oder ein Lösegeld auszuhandeln – ohne Erfolg.
JUST IN: 🇨🇳 China accuses the U.S. of stealing $13 BILLION bitcoin tied to the 2020 LuBian mining-pool hack, per a new report
China's CVERC says a state-level group did the 2020 hack, and the U.S. seizure was part of the same operation
U.S. officials dispute the claim, calling… pic.twitter.com/qnlBvqXxUO
— Bitcoin Archive (@BitcoinArchive) November 11, 2025
Bewegungen auf der Blockchain und die US-Verbindung
Im Sommer 2024 wurden die fraglichen Bitcoin plötzlich aktiv. On-Chain-Analysen von Elliptic und Arkham Intelligence zeigten, dass große Mengen in Wallets transferiert wurden, die mit der US-Regierung in Verbindung stehen sollen. Ein Bericht der CVERC behauptet, die Adressen in der Anklageschrift des US-Justizministeriums deckten sich mit jenen, die 2020 beim LuBian-Hack kompromittiert wurden. Kurz nach der offiziellen Ankündigung des DOJ Mitte Oktober 2024 bewegten sich weitere 2 Milliarden US-Dollar in Bitcoin – ein Vorgang, der in der Krypto-Community große Aufmerksamkeit erregte.
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Insider-Job oder staatlicher Zugriff?
Die Blockchain-Intelligence-Firma TRM Labs liefert eine alternative Erklärung. Laut ihren Recherchen stammten die Coins tatsächlich aus 25 Wallets, die 2020 unter Chens Kontrolle standen. Doch wie sie in den Besitz der US-Regierung gelangten, ist unklar. Angela Ang von TRM Labs deutet an, dass ein Insider innerhalb des Prince Group Netzwerks die Schlüssel weitergegeben haben könnte. Zwischen Juni und Juli 2024 seien dann massive Bewegungen erfolgt, die mit der Übertragung der Vermögenswerte an US-Behörden übereinstimmen könnten. Doch endgültige Beweise fehlen bislang.
Ein geopolitischer Kampf um digitale Macht
Der Vorfall zeigt, wie sehr Kryptowährungen zum politischen Werkzeug geworden sind. Für China ist der angebliche Diebstahl ein Angriff auf seine digitale Souveränität – und ein Beweis dafür, dass die USA Blockchain-Technologie auch als geopolitische Waffe einsetzen. Für die USA hingegen ist es ein Fall von internationaler Strafverfolgung gegen Krypto-Betrug. Der Streit verschärft den technologischen Wettlauf zwischen beiden Supermächten. Bitcoin, ursprünglich als dezentrales Finanzsystem gedacht, wird so zum Symbol globaler Machtpolitik.
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Die Reaktionen der Krypto-Community
In der Krypto-Szene sorgten die chinesischen Anschuldigungen für heftige Diskussionen. Während einige Analysten Pekings Darstellung als Propaganda im digitalen Wettlauf sehen, halten andere den Bericht für durchaus plausibel. Auffällig sei, dass die betroffenen Wallets lange inaktiv blieben, bevor sie plötzlich in staatlich markierte Adressen verschoben wurden. Auf Plattformen wie X (ehemals Twitter) und Reddit fordern Nutzer unabhängige Blockchain-Audits, um Klarheit zu schaffen. Das Vertrauen in die Unabhängigkeit staatlicher Ermittlungen gerät damit erneut unter Druck – besonders in einem Markt, der ohnehin von Misstrauen geprägt ist.
🇨🇳 China’s cybersecurity agency (CVERC) says the US seized 127,000 BTC (about $13 billion) that were stolen in a 2020 hack of the LuBian mining pool.
The coins were linked to Chen Zhi, now under US indictment for crypto fraud, and sat untouched for years before moving to… pic.twitter.com/aiKJN36yFg
— Inspired Analyst (@inspirdanalyst) November 11, 2025
Was dieser Fall für die Zukunft von Bitcoin bedeutet
Die Debatte zeigt, dass Bitcoin längst mehr als nur ein digitales Asset ist. Staaten nutzen Kryptowährungen zunehmend als strategisches Instrument – sei es zur Sanktionen-Umgehung, zur Spionage oder zur Sicherung geopolitischer Interessen. Der angebliche Bitcoin-Diebstahl könnte so ein Wendepunkt sein: weg von der dezentralen Idealvorstellung hin zu einem digitalisierten Machtkampf zwischen Nationen. Für Anleger und Miner bleibt entscheidend, wie sicher ihre Bestände in einem Umfeld sind, in dem selbst Regierungen als potenzielle Hacker auftreten könnten.
Warum Bitcoin das überlegene Investment ist
Bitcoin gilt als die schlauste und einfachste Methode, langfristig echtes Vermögen aufzubauen. Wer regelmäßig und unabhängig vom aktuellen Preis Bitcoin kauft – bekannt als Durchschnittskosteneffekt (Dollar-Cost Averaging) – akkumuliert über die Jahre stetig BTC und profitiert vom langfristigen Wachstum. Bitcoin ist nicht nur das erste, sondern auch das sicherste Computernetzwerk der Welt. Seine jährliche Rendite lag zwischen 2015 und 2025 bei beeindruckenden 72 % bis 95 % – ein Ergebnis, das keine Aktie, kein Altcoin und kein Memecoin erreichen konnte.
Während Altcoins und Memecoins kurzfristig spekulative Gewinne versprechen, verlieren über 90 % der Trader mit diesen hochriskanten Assets ihr Geld. Die meisten alternativen Coins sind kurzlebig, oft ohne echten technologischen Nutzen, und dienen in erster Linie den Gründern selbst. Bitcoin hingegen steht für Dezentralität, Sicherheit und den nachhaltigen Aufbau von Wohlstand.
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Bitcoin-Kurs unter Druck – Investoren zeigen Interesse an Bitcoin Hyper
Nach einem rückläufigen Oktober zeigt Bitcoin (BTC) auch im November Anzeichen für eine Fortsetzung des Abwärtstrends. Einige Marktbeobachter spekulieren jedoch auf eine mögliche Erholung gegen Jahresende.
Während die Vorsicht bei Bitcoin-Investitionen zunimmt, wenden sich Anleger zunehmend Bitcoin Hyper zu, einer Layer-2-Lösung für das Bitcoin-Netzwerk. Der laufende Presale hat bereits fast 27 Millionen US-Dollar eingesammelt, unterstützt durch jüngste größere Investitionen. Analysten gehen davon aus, dass das Projekt die Nachfrage nach Bitcoin steigern könnte, indem es neue Anwendungsmöglichkeiten schafft – über die reine Wertaufbewahrung hinaus.
Aktuell können Investoren HYPER-Tokens zum Preis von 0,013255 US-Dollar erwerben, allerdings nur noch für die nächsten 30 Stunden, bevor der Preis in der nächsten Phase angehoben wird.
Der Bitcoin-Kurs selbst ist nach einem Rückgang unter 100.000 US-Dollar derzeit bei etwa 105.247 US-Dollar (ein Rückgang von 7,8 % in den letzten zwei Wochen). Optimistische Prognosen von 250.000 US-Dollar erscheinen ohne konkrete Impulse unwahrscheinlich. Stattdessen hoffen einige auf eine mögliche Rallye im Dezember, ähnlich wie nach früheren wirtschaftlichen Stimulusmaßnahmen. Derzeit zeigt der Markt eine Konsolidierung, die an die Phase von 2023 bis 2024 erinnert.
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