Am Kryptomarkt herrscht purer Optimismus. Der Bitcoin-Kurs hat erst am Sonntag ein neues Allzeithoch von 125.000 Dollar erreicht und die Prognosen für das letzte Quartal des Jahres sind extrem bullish. Das hat auch bei einigen Altcoins zu Euphorie und massiven Kurssteigerungen geführt. Eine der großen Erfolgsgeschichten war Aster, die dezentrale Börse, die von Binance-Gründer CZ untersützt wird. Allerdings kommen nun immer mehr Zweifel an der Erfolgsstory auf.

Schwere Vorwürfe gegen Aster

Aster ist eine dezentrale Börse, die gehebelte Perpetual Trades auf Kryptowährungen ermöglicht. Die DEX gibt es schon lange, der Launch des dazugehörigen $ASTER-Tokens hat nun für viel Aufsehen gesorgt. Wer hier früh investiert oder sich für den Airdrop qualifiziert hat, konnte extrem hohe Renditen von tausenden Prozent erzielen. Spätestens als bekannt wurde, dass Binance-Gründer CZ Aster unterstützt, war die Euphorie nicht mehr zu bremsen. Nun bröckelt die Fassade aber.

Auf X sind zahlreiche Krypto-Analysten und Finfluencer unterwegs, die eine enorme Reichweite haben und den Markt bis zu einem gewissen Punkt mitbeeinflussen können. Vor allem neue Projekte können natürlich stark davon profitieren, wenn Influencer positiv darüber sprechen. Genau das ist bei Aster auch in besonderem Ausmaß passiert. Allerdings offenbar nicht nur aus Überzeugung.

Wie einige Influencer auf X melden, wurden ihnen teilweise sechsstellige Beträge angeboten, um sich positiv über das Projekt zu äußern und ihre Community dazu animieren, $ASTER zu kaufen. Das wirft mehrere Fragen auf. Natürlich ist es bis zu einem gewissen Ausmaß legitim, Influencer dafür zu bezahlen, ein Produkt oder in dem Fall einen Coin zu bewerben.

Problematisch ist das Vorgehen allerdings aus mehreren Gründen, wenn es sich hier um keine falschen Anschuldigungen halten sollte. Zum einen wäre es wünschenswert, dass bezahlte Werbung auch als solche gekennzeichnet wird und man seinen Followern nicht vermittelt, dass man selbst so überzeugt ist, ohne die Summen zu erwähnen, die man dafür bekommt.

Ein weiteres Problem ist, dass die Summen scheinbar größtenteils in $ASTER-Token angeboten wurden. Auch das ist nicht neu, dass Influencer die jeweiligen Token eines Projekts erhalten. Allerdings bringt das das Problem mit sich, dass die Influencer, die die Projekte bewerben, die Coins dann auf Kosten der Community verkaufen und den Kurs unter Druck setzen, kurz nachdem sie so von einem Coin geschwärmt haben. Außerdem gibt es noch weitere Vorwürfe, die Aster nicht unbedingt in einem guten Licht erscheinen lassen.

Washtrading im großen Stil

Nicht nur von Influencern kommen Vorwürfe. Auch von Datenseiten wie Defillama wird der Verdacht geäußert, dass Aster im großen Stil Washtrading betreibt. Das bedeutet, dass ein erheblicher Teil des auf der Website angegebenen Handelsvolumens nicht echt sein dürfte. Wenn diese Zahlen künstlich in die Höhe getrieben werden, weckt das das Interesse der Investoren, da man davon ausgeht, dass die Börse entsprechend hohe Nutzerzahlen vorzuweisen hat. Das ist allerdings nicht der Fall, wenn die Trades nicht von echten Nutzern stammen.

Wie der Entwickler von DeFiLlama angibt, wird das Handelsvolumen von Aster von der DeFiLlama-Website genommen. Dabei handelt es sich um eine der wichtigsten Websites, die On-Chain-Daten auswertet und für Nutzer zur Verfügung stellt. Als Grund gibt der Entwickler an, dass sich die Daten fast 1 zu 1 mit dem Volumen von Binance decken, was natürlich kein Zufall sein kann.

Grundsätzlich ist es auch nicht unbedingt neu, dass Projekte, in die Binance-Gründer Changpeng Zhao involviert ist, nicht nach den Regeln spielen. Immerhin musste CZ selbst eine Haftstrafe antreten und als CEO von Binance zurücktreten, da es auch dort Vorwürfe der Marktmanipulation und viele weitere Verstöße gab.

Der $ASTER-Kurs ist durch die Vorwürfe auch unter Druck geraten. Allerdings hat das heutige Binance-Listing dafür gesorgt, dass die Verluste wieder kompensiert wurden. Alles in allem scheinen sich Anleger noch nicht stark genug an den Vorwürfen zu stören, wobei das ein riskantes Spiel ist, welches ein böses Ende nehmen kann. Früher oder später könnte der $ASTER-Kurs in sich zusammenbrechen, auch wenn es bis dahin noch weit bergauf gehen kann. Viele Anleger weichen daher bereits auf Alternativen aus, wobei aktuell vor allem Bitcoin Hyper ($HYPER) extrem gefragt ist.

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Bitcoin Hyper explodiert auf 22 Millionen Dollar

Während es bei Aster früher oder später ein böses Erwachen geben könnte, überschlagen sich die Prognosen bei Bitcoin Hyper. Hier kommt eine Layer-2-Lösung auf den Markt, die Bitcoin mit den Vorteilen moderner Blockchain verbinden soll. Die Layer 2 basiert auf Solana und soll schnellere, günstigere Transaktionen mit Bitcoin ermöglichen und Investoren Zugang zu DeFi-Anwendungen verschaffen. Ein Konzept, das bereits hohe Wellen schlägt.


($HYPER Token-Vorverkauf – Quelle: Bitcoin Hyper Website)

Durch die Möglichkeit, DeFi-Anwendungen zu nutzen, könnten sich auch mit Bitcoin bald Zinsen verdienen lassen, wie man das von neueren Coins bereits kennt. Das sorgt dafür, dass einige Analysten bereits vom wichtigsten Altcoin in diesem Jahr sprechen. Bitcoin Hyper kommt mit dem $HYPER-Token, bei dem Anleger aktuell noch die Möglichkeit haben, zum günstigen Fixpreis einzusteigen, da $HYPER derzeit noch im Vorverkauf erhältlich ist.

Schon vor dem Börsenlisting haben Investoren bereits über 22 Millionen Dollar in die Hand genommen, um $HYPER zu kaufen. Dabei haben auch mehrere Wale bereits Käufe im Wert von hunderttausenden Dollar durchgeführt. Einige Analysten gehen aufgrund der hohen Nachfrage davon aus, dass der Kurs nach dem Launch schnell um ein Vielfaches steigen könnte, wobei ein Anstieg um mehr als 1.000 % keine große Überraschung wäre.

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Christoph Peterson
Christoph Peterson
Krypto Redakteur

Vor einigen Jahren hat Christoph das Thema Kryptowährungen für sich entdeckt und ist seither leidenschaftlich als Autor und Enthusiast in diesem Bereich aktiv. Sein Interesse gilt vor allem den Themen Kryptowährungen, Blockchain-Technologie und Security Token Offerings (STOs). Als regelmäßiger Autor... Mehr lesen

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