In diesem Beitrag
- Arthur Hayes: Der Bitcoin-König ruft das Ende des Zyklus aus
- Warum das alte Muster diesmal nicht passt
- Trump, die Fed und die neue Geldflut
- Experten sind uneins über Hayes’ Prognose
- Das ETF-Jahr hat alles verändert
- Was Anleger jetzt wissen sollten
- Warum regelmäßiger Bitcoin-Kauf langfristig klug ist
- Bitcoin Hyper: Die nächste Stufe für Bitcoin auf Solana?
- Die Lösung: Bitcoin Hyper
Arthur Hayes, Mitgründer der Krypto-Börse BitMEX, sorgt erneut für Aufsehen. In seinem Blogbeitrag „Long Live the King“ verkündet er das Ende des legendären Bitcoin-4-Jahres-Zyklus. Seine Begründung: Eine globale Geldflut, niedrige Zinsen und neue Marktmechanismen verändern alles. Doch was steckt hinter dieser These – und wie glaubwürdig ist sie?
Das Wichtigste im Überblick:
- Arthur Hayes erklärt, dass der klassische 4-Jahres-Zyklus von Bitcoin nicht mehr gilt, weil sich die globalen Geldbedingungen stark verändert haben.
- Sinkende Zinsen und eine wachsende Geldmenge sollen laut Hayes die Nachfrage nach BTC langfristig anheizen.
- Analysten sind geteilter Meinung: Manche sehen den Zyklus gebrochen, andere glauben, dass Bitcoin sich wie bisher verhält.
Arthur Hayes: Der Bitcoin-König ruft das Ende des Zyklus aus
Arthur Hayes, Mitgründer und ehemaliger CEO von BitMEX, glaubt, dass der traditionelle 4-Jahres-Zyklus von Bitcoin vorbei ist. In seinem Blogbeitrag „Long Live the King“ argumentiert er, dass die globalen Märkte nicht mehr den alten Mustern folgen. Früher stieg Bitcoin typischerweise im Jahr nach dem Halving stark an, nur um anschließend 70 bis 80 Prozent zu verlieren. Doch laut Hayes sei diese Zeit vorbei. Er wirft anderen Analysten vor, alte Regeln anzuwenden, ohne zu verstehen, warum sie überhaupt funktioniert haben. Seine Botschaft ist klar: Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich verändert – und mit ihnen auch BTC selbst.
Warum das alte Muster diesmal nicht passt
Hayes erklärt, dass viele Trader den Fehler machen, die Vergangenheit einfach in die Zukunft zu projizieren. Sie sehen, dass frühere Zyklen regelmäßig auf Boom und Crash folgten, und erwarten deshalb das Gleiche erneut. Doch laut Hayes ist 2025 alles anders. Die Weltwirtschaft befindet sich in einer Phase massiver Liquidität. Die Zentralbanken senken wieder die Zinsen, um das Wachstum zu stützen. Diese Politik bedeutet: mehr Geld, das nach Rendite sucht. Für Hayes ist Bitcoin das perfekte Ziel dieser überschüssigen Liquidität. „Geld wird billiger und Bitcoin wird steigen“, lautet seine einfache Gleichung.
“Long Live the King!” an essay on why the $BTC 4yr cycle is dead.
— Arthur Hayes (@CryptoHayes) October 9, 2025
Trump, die Fed und die neue Geldflut
Ein zentraler Punkt in Hayes’ Argumentation ist die aktuelle Geldpolitik in den USA und China. Präsident Donald Trump drängt die US-Notenbank dazu, die Zinsen schnell zu senken. Bereits im September 2025 hat Fed-Chef Jerome Powell die Leitzinsen gesenkt – trotz hoher Inflation. Hayes meint, Trump wolle „die Wirtschaft heiß laufen lassen“, um die Schuldenquote zu senken. Gleichzeitig verzichte China darauf, die globale Kreditexpansion zu bremsen. Beide Mächte schicken also die gleiche Botschaft: Geld wird wieder billig. Und genau das, so Hayes, ist der Treibstoff für BTC und andere digitale Assets.
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Experten sind uneins über Hayes’ Prognose
Während Hayes überzeugt ist, dass Bitcoin in eine neue Ära eintritt, bleiben viele Analysten skeptisch. Forscher von Glassnode sehen den aktuellen Zyklus weiterhin als intakt. Ihrer Meinung nach ähnelt das Verhalten des BTC-Kurses stark den Mustern früherer Jahre. Sie vermuten, dass der Höchststand bereits erreicht sein könnte. Andere Stimmen, wie Gabe Selby von CF Benchmarks, glauben dagegen, dass BTC derzeit um 20 bis 50 Prozent unterbewertet ist – gemessen an der weltweiten Liquidität. Für ihn deutet alles auf eine Fortsetzung des Aufwärtstrends hin, besonders wenn die Geldpolitik weiter gelockert wird.
Bitcoin is entering parabolic season 🚀
Seasonality, ETF inflows, and on-chain metrics all agree 🤝
CC: @nsquaredvalue pic.twitter.com/pETz7BofkQ
— Bitcoin Archive (@BTC_Archive) October 8, 2025
Das ETF-Jahr hat alles verändert
Ein entscheidender Faktor, der laut Experten den traditionellen Zyklus stören könnte, ist die Einführung der Spot-BTC-ETFs. Diese haben den Markt stark belebt und sorgten für neue Rekordstände – sowohl vor als auch nach dem letzten Halving. Durch den Einstieg institutioneller Anleger hat sich die Marktstruktur dauerhaft verändert. Bitcoin ist heute weniger ein Nischen-Asset, sondern Teil vieler Portfolios. Hayes sieht darin die Bestätigung seiner These: Mehr Liquidität, mehr Nachfrage, mehr Stabilität. Dennoch warnt er, dass kurzfristige Schwankungen weiterhin normal bleiben – vor allem, wenn die Fed ihre Politik anpasst.
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Was Anleger jetzt wissen sollten
Hayes’ Prognose ist kühn, aber sie basiert auf nachvollziehbaren wirtschaftlichen Trends. Niedrige Zinsen bedeuten mehr Kapital auf der Suche nach Rendite. Wenn klassische Anlagen wie Anleihen wenig bringen, rücken riskantere Werte wie Bitcoin in den Fokus. Doch Anleger sollten vorsichtig bleiben: Auch in Phasen hoher Liquidität sind Rückschläge möglich. Wer langfristig denkt und Marktdynamiken versteht, kann jedoch profitieren. Hayes’ Botschaft ist letztlich optimistisch: BTC wird weiter wachsen – nicht wegen des alten Zyklus, sondern weil das globale Finanzsystem ihn braucht.
Warum regelmäßiger Bitcoin-Kauf langfristig klug ist
Wer regelmäßig Bitcoin kauft – unabhängig vom aktuellen Preis – profitiert vom sogenannten Durchschnittskosteneffekt. Diese Strategie senkt das Risiko, zu einem ungünstigen Zeitpunkt zu investieren, und sorgt dafür, dass man langfristig mehr BTC akkumuliert. Bitcoin gilt als das sicherste Computernetzwerk der Welt und steht für Dezentralisierung, Stabilität und Unveränderlichkeit. Während Altcoins oft nur sehr kurzfristige Trends bedienen und ein hohes Risiko bergen, bleibt Bitcoin das Fundament des gesamten Kryptomarkts. Wer regelmäßig investiert, setzt auf das bewährteste und technologisch stärkste Asset der digitalen Ära – und baut damit Stück für Stück ein solides, zukunftssicheres Vermögen auf.
Bitcoin Hyper: Die nächste Stufe für Bitcoin auf Solana?
Bitcoin war von Anfang an nicht darauf ausgelegt, schnell, skalierbar oder programmierbar zu sein. Langsame Transaktionen und hohe Gebühren machen Mikrozahlungen nahezu unmöglich. Mit nur etwa sieben Transaktionen pro Sekunde kann Bitcoin den Anforderungen moderner Finanzsysteme nicht gerecht werden. Zudem fehlt die Unterstützung für Smart Contracts und dezentrale Anwendungen, was Entwickler oft zu Umwegen zwingt. Dadurch bleibt Bitcoin vor allem ein digitales Wertaufbewahrungsmittel – aber keine Plattform für Innovation oder Anwendungen wie DeFi, Gaming oder Web3.
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