BlackRock hat mit der Anschubfinanzierung seines iShares Staked Ethereum Trust (ETHB) begonnen. Der institutionelle Gigant expandiert damit offiziell in das Staking-Ökosystem von Ethereum!

Das Wichtigste im Überblick:

  • Ein BlackRock-ETH-ETF könnte perspektivisch einen erheblichen Teil seiner Ethereum-Bestände binden. 
  • Der Schritt steht für BlackRocks Vertrauen in den langfristigen Infrastrukturwert von Ethereum und das Bestreben, Renditechancen in der Krypto-Asset-Klasse zu erschließen.

In einer SEC-Einreichung vom 17. Februar 2026 erwarb eine BlackRock-Tochter 4.000 Seed-Anteile zu je 25 US-Dollar, insgesamt 100.000 US-Dollar Startkapital, um mit dem Erwerb und Staking von Ethereum-Token zu beginnen.

Ist das mehr als nur eine einfache Produkteinführung? Der Schritt steht für BlackRocks Vertrauen in den langfristigen Infrastrukturwert von Ethereum und das Bestreben, Renditechancen in der Krypto-Asset-Klasse zu erschließen.

Der Investmentriese hat kürzlich aktualisierte Pläne für einen BlackRock-ETH-ETF eingereicht, der perspektivisch einen erheblichen Teil seiner Ethereum-Bestände binden könnte. Coinbase Staking übernimmt die Backend-Abwicklung, und BlackRock plant, zwischen 70 % und 95 % des Fondsvermögens im Netzwerk zu hinterlegen. Das könnte das verfügbare ETH-Angebot verknappen und potenziell eine deutliche Marktreaktion auslösen.

Market Cap

Wie wir es bei BlackRocks früheren Zielinvestments gesehen haben, erwarten Großkonzerne in der Regel signifikantes Wachstum, wenn sie umfangreiche Ressourcen einsetzen.

Könnte die Staking-Bindung das ETH-Angebot beeinflussen?

So funktioniert das Modell: BlackRock und Coinbase teilen sich 18 % der Staking-Erträge als Gebühr, während 82 % an die Investoren gehen. Auch wenn diese Gebühr hoch erscheinen mag, entfällt damit der Aufwand für das eigenständige Betreiben technischer Validatoren.

Die eigentliche Schlagzeile ist jedoch die „Bindung“. Laut Einreichung werden unter normalen Bedingungen zwischen 70 % und 95 % des Ethereum-Bestands des Fonds gestakt. Da gestaktes ETH ohne eine Unbonding-Periode nicht sofort verkauft werden kann, wird es faktisch dem täglichen Handelsangebot entzogen.

Coinbase wird als primärer Ausführungsagent fungieren. Das vertieft die Verbindung zwischen traditioneller Finanzwelt und krypto-nativer Infrastruktur – ein Trend, der sich branchenweit zeigt, selbst während Diskussionen über umfassendere Stablecoin-Regulierungen ins Stocken geraten.

Derzeit liegen die Renditen bei rund 3 % pro Jahr. Während Analysten darüber diskutieren, ob der Anteil von 18 % zu hoch ist, ist der Komfort für institutionelles Kapital unbestreitbar.

Könnte dies eine Liquiditätsverknappung auslösen?

Damit kommen wir zur Theorie des Ethereum-Angebotsschocks. Wenn ein Schwergewichts-ETF wie der von BlackRock beginnt, 95 % seiner Zuflüsse zu binden, schrumpft die Menge an ETH, die allen anderen zum Kauf zur Verfügung steht, drastisch. Bleibt die Nachfrage hoch, während das Angebot sinkt, legt die klassische Ökonomie nahe, dass die Preise steigen.

Experten passen ihre ETH-Preisprognose-Modelle bereits an diese potenzielle Verknappung an. Tatsächlich haben Analysten wie Tom Lee darauf hingewiesen, dass genau solche Angebotsdynamiken als Katalysator für starke Rallyes wirken können.

Dennoch ist Vorsicht geboten. Staking bedeutet, dass Vermögenswerte nicht sofort liquide sind. Kommt es zu einem Markteinbruch und wollen alle gleichzeitig aussteigen, könnten diese Unbonding-Perioden zu Reibungen führen. ETH kann bei Flash-Crashs volatil reagieren, weshalb das Verständnis dieser Risiken entscheidend ist.

Die SEC muss der Staking-Komponente noch endgültig zustimmen.

Für eine weitergehende Analyse: Unsere Ethereum-Prognose 2026

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Christoph Peterson
Christoph Peterson
Krypto Redakteur

Vor einigen Jahren hat Christoph das Thema Kryptowährungen für sich entdeckt und ist seither leidenschaftlich als Autor und Enthusiast in diesem Bereich aktiv. Sein Interesse gilt vor allem den Themen Kryptowährungen, Blockchain-Technologie und Security Token Offerings (STOs). Als regelmäßiger Autor... Mehr lesen

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