Bitcoin hat sich von den jüngsten Tiefständen gelöst und notiert auf 24-Stunden-Sicht rund zwei Prozent fester. Damit gelingt zunächst ein erster Rebound, während sich der Kurs weiterhin oberhalb von 60.000 US-Dollar stabilisiert. Große Dynamik fehlt zwar noch, doch die seit etwa sechs Monaten verteidigten Tiefs sprechen zunehmend für eine mögliche Bodenbildung im laufenden Bärenmarkt.
Nun liefert auch ein wichtiger On-Chain-Indikator ein potenziell bullisches Signal. Historische Daten legen nahe, dass Bitcoin eine Kaufzone erreicht haben könnte, die nur selten auftritt. Für langfristig orientierte Anleger könnte sich damit möglicherweise die attraktivste Chance seit vier Jahren entwickeln.
Das Wichtigste im Überblick:
Bitcoin-Prognose: Warum dies die beste Chance seit vier Jahren sein könnte
Im Mittelpunkt der Analyse steht die Kennzahl „Bitcoin Supply in Loss“. Sie misst, wie viele Bitcoin aktuell zu einem höheren Kurs gekauft wurden, als sie gegenwärtig wert sind. Befinden sich beispielsweise 10,5 Millionen BTC im Verlust, bedeutet dies, dass die zugehörigen Coins zuletzt oberhalb des aktuellen Marktpreises bewegt beziehungsweise erworben wurden. Ein großer Teil des verfügbaren Angebots weist damit einen nicht realisierten Verlust auf.
Genau diese Situation kann auf eine fortgeschrittene Kapitulation hindeuten. Viele kurzfristige Anleger haben dann bereits verkauft, während verbliebene Marktteilnehmer zunehmend widerstandsfähiger werden. Der Verkaufsdruck könnte dadurch allmählich nachlassen. In der dargestellten Analyse markiert der Bereich um 10,5 Millionen Bitcoin eine historische Extremzone.
Generational buy zones don’t stay open forever. When retail is panicking, the macro data is screaming OPPORTUNITY.
Every single time Bitcoin’s Supply in Loss slams into this 10.5M BTC red zone, it marks absolute seller exhaustion and a generational macro bottom.
📍 2018 Bear… pic.twitter.com/cIUwiuuNhA
— Lucky (@LLuciano_BTC) July 29, 2026
Diese Zone wurde während des Bärenmarkttiefs 2018 und 2019 erreicht. Auch beim Corona-Crash 2020 sowie während der Bodenbildung im Jahr 2022 stieg das verlustreiche Angebot in einen vergleichbaren Bereich. In allen drei Fällen befand sich Bitcoin entweder bereits nahe einem langfristigen Tief oder begann anschließend eine neue Erholungsphase. Nun nähert sich der Indikator erneut dieser roten Zone.
Daraus folgt jedoch nicht automatisch, dass das absolute Tief bereits erreicht ist. Der Indikator liefert kein präzises Timing-Signal und kann während längerer Bärenmärkte über Wochen erhöht bleiben. Dennoch zeigt er, dass die finanziellen Schmerzen vieler Marktteilnehmer ein historisch außergewöhnliches Niveau erreicht haben.
Sollte Bitcoin gleichzeitig die Region oberhalb von 60.000 US-Dollar verteidigen und neues Kaufvolumen anziehen, könnte sich das Signal weiter bestätigen. Die Kombination aus möglicher Verkäufererschöpfung, stabilen Tiefs und einer extrem hohen Supply in Loss macht die aktuelle Marktphase damit besonders interessant. Rückblickend traten vergleichbare Chancen zuletzt 2022 auf – also vor rund vier Jahren.
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Bitcoin-L2 im Fokus: Warum Bitcoin Hyper jetzt relative Stärke zeigt
Während sich bei Bitcoin eine mögliche Bodenbildung abzeichnet, richtet sich der Blick zunehmend auf Projekte, die dem Netzwerk zusätzliche Anwendungsfälle eröffnen. Genau hier setzen Bitcoin-Layer-2-Lösungen an. Sie sollen Transaktionen beschleunigen, Gebühren reduzieren und Funktionen ermöglichen, die auf der ursprünglichen Bitcoin-Blockchain nur eingeschränkt umsetzbar sind. Damit könnte nicht allein der Bitcoin-Kurs von einer neuen Marktphase profitieren, sondern auch das gesamte Ökosystem rund um die größte Kryptowährung.
Ein besonders spannendes Projekt ist aktuell Bitcoin Hyper. Während der breite Kryptomarkt weiterhin unter dem Bärenmarkt und einer geringen Risikobereitschaft leidet, zeigt der Presale nach Projektangaben eine auffällige relative Stärke. Insgesamt sollen bereits rund 33 Millionen US-Dollar eingesammelt worden sein. Ein derart hoher Betrag deutet zumindest darauf hin, dass weiterhin Kapital in ausgewählte Krypto-Infrastrukturen fließt.
Technologisch möchte Bitcoin Hyper die Sicherheit und Bekanntheit von Bitcoin mit der Geschwindigkeit und Flexibilität der Solana Virtual Machine verbinden. Die geplante Layer-2-Infrastruktur soll schnelle und günstige Transaktionen sowie dezentrale Anwendungen ermöglichen. Eine sogenannte Zero-Knowledge-Proof-Bridge soll dabei die Verbindung zwischen der Bitcoin-Layer-1 und dem neuen Layer-2-Netzwerk herstellen. Bitcoin könnten demnach auf der Hauptchain gesperrt und anschließend innerhalb der Layer-2-Umgebung nutzbar gemacht werden.

Dadurch wären perspektivisch Anwendungen aus Bereichen wie DeFi, Staking, Zahlungen oder Tokenisierung denkbar, ohne dass Bitcoin seine Rolle als Basiswert verliert. Zusätzlich wirbt das Projekt derzeit mit Staking-Renditen von rund 36 Prozent APY. Anleger sollten allerdings berücksichtigen, dass solche Renditen variabel sind und bei Presale-Projekten erhebliche Risiken bestehen.
Dennoch wirkt das Momentum bemerkenswert: Trotz schwieriger Marktbedingungen wächst der Presale weiter. Sollte sich Bitcoin tatsächlich stabilisieren und eine neue Aufwärtsphase beginnen, könnten innovative Layer-2-Projekte verstärkt Aufmerksamkeit erhalten.
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