Während viele Anleger darüber diskutieren, wo Bitcoin seinen endgültigen Tiefpunkt erreichen könnte, verfolgt Krypto-Analyst Dr. Profit einen anderen Ansatz. Statt auf den perfekten Einstiegszeitpunkt zu warten, setzt er auf eine schrittweise Akkumulation innerhalb einer klar definierten Preiszone. Seiner Einschätzung nach ist nicht der exakte Tiefpunkt entscheidend, sondern ein guter durchschnittlicher Einstiegspreis. Gleichzeitig blickt der Markt gespannt auf die anstehende Fed-Sitzung, die kurzfristig für neue Impulse sorgen könnte.
Das Wichtigste im Überblick:
Nicht den Tiefpunkt treffen, sondern den Durchschnitt verbessern
Viele Marktteilnehmer erwarten für August und September einen weiteren Rückgang des Bitcoin-Kurses. In sozialen Netzwerken kursieren zahlreiche Prognosen, die Kursziele zwischen 44.000 und 48.000 US-Dollar nennen. Dr. Profit hält diesen Ansatz jedoch für problematisch.
Nach seiner Ansicht versuchen zu viele Anleger, den exakten Tiefpunkt zu erwischen. Stattdessen konzentriert er sich darauf, innerhalb eines attraktiven Preisbereichs schrittweise Positionen aufzubauen. Sein persönlicher Akkumulationsbereich liegt zwischen 54.000 und 64.000 US-Dollar.
#Bitcoin – What's Next?
The Big Sunday Report: All We Need to Know
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This is a small Sunday report and should give you more understanding of my point of view rather than an actual BTC analysis, it tells you why I am buying. Everyone Wants… pic.twitter.com/r72oJQGTVt
— Doctor Profit 🇨🇭 (@DrProfitCrypto) July 26, 2026
Der Analyst betont, dass er nicht täglich kaufe und auch nicht zwangsläufig zum aktuellen Marktpreis einsteige. Vielmehr wolle er über einen Zeitraum von ein bis zwei Monaten einen möglichst günstigen Durchschnittspreis erzielen.
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Der 200-Wochen-Durchschnitt als wichtiger Orientierungspunkt
Einen zentralen Bestandteil seiner Strategie bildet der 200-Wochen-Durchschnitt (MA200 Weekly).
Laut Dr. Profit verlief dieser Indikator in früheren Marktzyklen häufig in Bereichen, die sich langfristig als attraktive Kaufzonen erwiesen. Da sich der gleitende Durchschnitt aktuell im unteren Bereich seiner definierten Akkumulationszone befinde, sieht er dort eine zusätzliche technische Bestätigung für seine Strategie.
Bereits bei früheren Marktbewegungen habe er nach einem ähnlichen Prinzip gehandelt. Während des letzten Kursanstiegs baute er seine Short-Positionen nicht an einem einzigen Preis auf, sondern zwischen 115.000 und 125.000 US-Dollar. Dadurch erzielte er nach eigenen Angaben einen durchschnittlichen Einstieg von rund 119.000 US-Dollar, ohne den exakten Höchststand treffen zu müssen.
Nun verfolgt er denselben Ansatz auf der Käuferseite.
Geduld statt Perfektion
Nach Einschätzung des Analysten ist ein durchschnittlicher Einstieg häufig wichtiger als der perfekte Zeitpunkt.
Selbst wenn Bitcoin beispielsweise erst bei 54.000 US-Dollar seinen Boden finden sollte, wäre ein durchschnittlicher Einstiegskurs von etwa 58.000 US-Dollar aus seiner Sicht weiterhin sehr attraktiv. Anleger, die dagegen ausschließlich auf den perfekten Tiefpunkt warten, liefen Gefahr, den Einstieg komplett zu verpassen oder deutlich höhere Kurse zahlen zu müssen.
Sein Ziel sei deshalb nicht, auf eine einzelne Kursmarke zu spekulieren, sondern innerhalb einer definierten Zone kontinuierlich Positionen aufzubauen.
Fed-Sitzung könnte neue Impulse liefern
Neben der Charttechnik richtet sich der Blick vieler Investoren in dieser Woche auf die US-Notenbank.
Am Mittwoch findet die nächste FOMC-Sitzung statt. Nach Einschätzung des Analysten rechnet der Markt derzeit überwiegend mit unveränderten Leitzinsen. Gleichzeitig sei die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im Vergleich zum Jahresbeginn deutlich gestiegen.
Während zu Beginn des Jahres noch überwiegend Zinssenkungen erwartet wurden, preisen Teile des Marktes inzwischen sogar weitere Zinserhöhungen ein. Die Aussagen der Federal Reserve könnten daher sowohl für den Aktienmarkt als auch für Bitcoin kurzfristig richtungsweisend werden.
Viele Anleger dürften die geldpolitischen Signale deshalb genau beobachten, bevor sie größere Investitionsentscheidungen treffen.
Liquid Chain verbindet die Liquidität führender Blockchains
Während viele Investoren auf die nächste größere Bitcoin-Bewegung warten, richten andere ihren Blick bereits auf neue Projekte mit höherem Wachstumspotenzial. Eines davon ist Liquid Chain ($LIQUID).
Liquid Chain entwickelt eine Layer-3-Lösung, die die Liquidität von Bitcoin, Ethereum und Solana miteinander verbinden soll. Ziel ist es, Kapital effizienter zwischen verschiedenen Blockchain-Ökosystemen zu bewegen und die Fragmentierung des Marktes zu reduzieren.
Der $LIQUID-Token befindet sich aktuell noch im Presale. Da der Vorverkauf in mehreren Phasen erfolgt, steigt der Tokenpreis regelmäßig an. Frühzeitige Investoren können den Token dadurch zu einem günstigeren Preis erwerben als spätere Käufer.
Mehrere Marktbeobachter sehen deshalb Potenzial für eine starke Entwicklung nach dem Börsenstart, wobei auch mögliche Kurssteigerungen um weit mehr als das 20-fache im Raum stehen.
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