Short-Seller wurden geradezu überrollt, und die Liquidationsdaten belegen das Ausmaß. Der Bitcoin-Preis (BTC USD) hat zum ersten Mal seit Mitte Mai die Marke von 80.000 USD durchbrochen, bevor er leicht korrigierte. Aktuell notiert BTC bei 79.200 USD, was einem Plus von 1,74 % in den letzten 24 Stunden entspricht – damit liegt der Kurs nur knapp unter einem 3-Monats-Hoch, das viele Trader erst in weiter Ferne wähnten.

Market Cap

Wie Bloomberg berichtet, löste der Ausbruch gehebelte Liquidationen in Milliardenhöhe aus. Ein deutliches Zeichen dafür, dass sich die Short-Positionen zu sicher waren, gegen BTC zu wetten.

Handelsnotizen beziffern den wöchentlichen Zuwachs auf 23-26 %. Dabei konnte Bitcoin seinen gleitenden 200-Tage-Durchschnitt zurückerobern und kurzzeitig sogar 82.000 USD testen, bevor eine Abkühlung eintrat. Ein Anstieg des USDC-Angebots um 2 Milliarden USD sowie eine Welle von Futures-Liquidationen in Höhe von 439 Millionen USD runden das Bild ab. Dies deutet eher auf den Eintritt von frischem institutionellem Kapital hin als auf bloße Euphorie im Retail-Sektor.

Dieser Hintergrund ist entscheidend für alle, die beobachten, wohin das Kapital als Nächstes rotiert – insbesondere in die kleineren, volatileren Bereiche des Marktes, die sich meist dann bewegen, wenn das Sentiment bei Bitcoin dreht.

Kann der Bitcoin-Kurs diese Woche 85.000 USD erreichen?

Der Bitcoin-Preis steht im Tageschart bei 79.259 USD. Die vertikale Bewegung der letzten Tage markiert eine der stärksten Erholungen innerhalb einer einzigen Woche im gesamten Chart: Der Kurs startete bei 63.000 USD und stieß bis auf 81.255 USD vor, bevor er auf das aktuelle Niveau zurückfiel.

Die 80.000-Dollar-Zone fungiert nun als unmittelbarer Testbereich. Diese Marke, im Chart als gestrichelte Linie dargestellt, diente das ganze Jahr über als wichtiger Referenzpunkt, und der Preis notiert nach dem Spike genau dort.

Die Bewegung trägt alle Anzeichen eines Short-Squeeze oder eines durch Makro-Katalysatoren getriebenen Schubs, statt einer schrittweisen organischen Erholung. Daher ist die Frage nach der Anschlussdynamik derzeit am wichtigsten, da derart vertikale Bewegungen oft eine Abkühlungsphase benötigen, bevor sie sich fortsetzen.

Der Bereich zwischen 82.000 und 84.000 USD stellt den nächsten bedeutenden Widerstand vom Mai-Hoch dar. Darüber, im Bereich von 88.000 bis 90.000 USD, liegt massiveres Angebot aus der Distributionszone von Februar bis März.

Auf der Unterseite bildet die Ausbruchszone zwischen 72.000 und 74.000 USD die erste Unterstützung, die bei einem Retest halten sollte. Ein Rücksetzer dorthin wäre eine gesunde Konsolidierung und kein Zeichen für ein Scheitern, solange diese Marke verteidigt wird.

Das Muster tieferer Hochs, das den Chart von Januar bis Juli dominierte, ist nun gebrochen, sofern dieser Schlusskurs hält. Dies ist die erste wirklich bedeutsame technische Entwicklung seit Monaten. 84.000 USD bleibt der nächste echte Test dafür, ob diese Bewegung nachhaltig ist oder wie vorherige Versuche verpufft.

Bitcoin Hyper visiert Early-Mover-Potenzial an, während BTC Schlüsselmarken testet

Ein Anstieg auf 85.000 USD entspräche von hier aus einem Gewinn von etwa 6 % – solide, aber nicht die Art von Rendite, die ein Portfolio grundlegend verändert. Genau diese Rechnung führt dazu, dass Trader mit kleineren Allokationen verstärkt auf Infrastruktur-Projekte in frühen Stadien setzen, die von der Bitcoin-Rallye profitieren, anstatt dem Basiswert bei einer Marktkapitalisierung von über einer Billion Dollar hinterherzulaufen.

Hier setzt Bitcoin Hyper (HYPER) an. Es wird als das erste Bitcoin Layer 2 vermarktet, das eine Solana Virtual Machine (SVM) integriert. Damit soll die Geschwindigkeit der Solana-Ausführungsumgebung mit der Sicherheit von Bitcoin kombiniert werden. Der Presale hat bereits 33.080.369,89 USD bei einem aktuellen Token-Preis von 0,0136852 USD eingesammelt, wobei Staking-Belohnungen mit einer hohen (jedoch nicht genau bezifferten) APY beworben werden.

Das Versprechen: Die langsamen Transaktionszeiten und die mangelnde Programmierbarkeit von Bitcoin durch eine dezentrale Brücke und eine Low-Latency-Ausführungsschicht zu lösen, während man gleichzeitig auf dem Vertrauen des Bitcoin-Base-Layers aufbaut.

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Christoph Peterson
Christoph Peterson
Krypto Redakteur

Vor einigen Jahren hat Christoph das Thema Kryptowährungen für sich entdeckt und ist seither leidenschaftlich als Autor und Enthusiast in diesem Bereich aktiv. Sein Interesse gilt vor allem den Themen Kryptowährungen, Blockchain-Technologie und Security Token Offerings (STOs). Als regelmäßiger Autor... Mehr lesen

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