Die größten Unternehmen der Bitcoin-Branche bündeln ihre Kräfte. Insgesamt 15 führende Firmen haben die Gründung des Bitcoin Security Consortium angekündigt und wollen in den kommenden drei Jahren gemeinsam 15 Millionen US-Dollar bereitstellen. Ziel der Initiative ist es, die langfristige Sicherheit des Bitcoin-Netzwerks zu stärken und die Entwicklung wichtiger Open-Source-Technologien nachhaltig zu fördern.

Das Wichtigste im Überblick:

  • 15 führende Unternehmen der Bitcoin-Branche gründen das Bitcoin Security Consortium und stellen gemeinsam 15 Millionen US-Dollar für die nächsten drei Jahre bereit.
  • Die Initiative soll Entwickler und Sicherheitsforscher finanziell unterstützen sowie die langfristige Stabilität des Bitcoin-Protokolls fördern – unter anderem durch Forschung im Bereich der Post-Quanten-Kryptografie.
  • Zu den Gründungsmitgliedern zählen unter anderem Strategy, BlackRock, Coinbase, Fidelity Digital Assets, Block, Blockstream, Galaxy, Anchorage Digital und ARK Invest.

Milliardenunternehmen investieren in die Sicherheit von Bitcoin

Mit dem Bitcoin Security Consortium entsteht eine neue Initiative, die sich ausschließlich der langfristigen Sicherheit und Stabilität des Bitcoin-Netzwerks widmet.
Die beteiligten Unternehmen haben zugesagt, innerhalb von drei Jahren insgesamt 15 Millionen US-Dollar bereitzustellen. Das Geld soll in die Finanzierung von Entwicklern, Sicherheitsforschern und Open-Source-Projekten fließen, die an zentralen Komponenten der Bitcoin-Infrastruktur arbeiten.

Damit soll sichergestellt werden, dass auch künftig ausreichend Ressourcen für die Weiterentwicklung und Absicherung des Netzwerks zur Verfügung stehen.

Fokus auf Open Source und zukünftige Bedrohungen

Ein wesentlicher Bestandteil der Initiative ist die Unterstützung von Forschungsprojekten rund um die Sicherheit des Bitcoin-Protokolls.
Dazu gehört unter anderem die Entwicklung neuer Schutzmechanismen gegen potenzielle zukünftige Risiken wie Angriffe durch Quantencomputer. Die sogenannte Post-Quanten-Kryptografie gilt bereits heute als wichtiges Forschungsgebiet, da leistungsfähige Quantencomputer langfristig bestehende Verschlüsselungsverfahren gefährden könnten.

Darüber hinaus soll das Konsortium Informationen und Forschungsergebnisse öffentlich zugänglich machen und so die gesamte Bitcoin-Community unterstützen.


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Keine Kontrolle über Bitcoin-Entwicklung

Nach Angaben der Initiatoren soll das Konsortium keine Entscheidungen über Änderungen am Bitcoin-Protokoll treffen.
Stattdessen versteht sich die Organisation als Finanzierungs- und Bildungsplattform für das bestehende Open-Source-Ökosystem. Entwickler sollen unabhängig bleiben und weiterhin dezentral an Verbesserungen des Netzwerks arbeiten können.

Die Koordination übernimmt Mike Schmidt, Geschäftsführer der Bitcoin-Entwicklerorganisation Brink. Seine Rolle erfolgt auf freiwilliger Basis.

Prominente Namen schließen sich zusammen

Zu den Mitgliedern des Bitcoin Security Consortium gehören zahlreiche Schwergewichte der Krypto- und Finanzbranche.
Neben Strategy von Michael Saylor beteiligen sich unter anderem BlackRock, Coinbase, Fidelity Digital Assets, Block, Blockstream, Galaxy, Anchorage Digital und ARK Invest. Die breite Beteiligung zeigt, welche Bedeutung die langfristige Sicherheit des Bitcoin-Netzwerks inzwischen auch für institutionelle Marktteilnehmer besitzt.

Gerade Unternehmen, die Milliardenvermögen in Bitcoin verwalten oder entsprechende Finanzprodukte anbieten, haben ein großes Interesse an einer stabilen und sicheren Infrastruktur.

Zeichen für die zunehmende Reife des Bitcoin-Ökosystems

Die Gründung des Konsortiums wird von vielen Marktbeobachtern als weiterer Schritt in der Professionalisierung des Bitcoin-Ökosystems gewertet.

Während sich die öffentliche Aufmerksamkeit häufig auf den Bitcoin-Kurs oder ETF-Zuflüsse richtet, rückt mit dieser Initiative die technische Grundlage des Netzwerks stärker in den Fokus. Die gemeinsame Finanzierung zentraler Open-Source-Entwicklung könnte dazu beitragen, Bitcoin langfristig widerstandsfähiger zu machen und die Sicherheit des weltweit größten Kryptowährungsnetzwerks auch in den kommenden Jahrzehnten zu gewährleisten.


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Christoph Peterson
Christoph Peterson
Krypto Redakteur

Vor einigen Jahren hat Christoph das Thema Kryptowährungen für sich entdeckt und ist seither leidenschaftlich als Autor und Enthusiast in diesem Bereich aktiv. Sein Interesse gilt vor allem den Themen Kryptowährungen, Blockchain-Technologie und Security Token Offerings (STOs). Als regelmäßiger Autor... Mehr lesen

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