Der Kryptomarkt bleibt im Jahr 2026 für viele Anleger eine Herausforderung. Während Bitcoin vergleichsweise stabil agiert, kämpfen zahlreiche Altcoins weiterhin mit massiven Kursverlusten. Viele Projekte notieren 70, 80 oder sogar 90 Prozent unter ihren früheren Höchstständen. Eine klassische Altcoin-Saison blieb bislang aus, weshalb breite Marktinvestments kaum erfolgreich waren. Stattdessen ist selektives Coin-Picking gefragt. Anleger müssen gezielt nach Projekten suchen, die trotz des schwierigen Marktumfelds Wachstum bei Nutzung, Umsatz oder Kapitalzuflüssen zeigen.

Genau darauf verweist nun auch der bekannte Analyst Michaël van de Poppe. Er sieht erste Anzeichen dafür, dass der mehrjährige Bärenmarkt bei Altcoins seinem Ende entgegengehen könnte. Besonders interessant: Seine Favoriten stammen aus unterschiedlichen Zukunftssektoren wie Künstliche Intelligenz, Real World Assets, DeFi und Blockchain-Infrastruktur. Welche Altcoins er aktuell bevorzugt und warum er gerade dort die größten Chancen sieht, zeigt seine aktuelle Analyse.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Van de Poppe favorisiert NEAR, ONDO, TAO als stärkste Wachstumsprojekte aktuell.
  • RWA, KI und DeFi bleiben wichtigste Narrativen für Altcoins.
  • Bitcoin Hyper sammelt 33 Millionen Dollar trotz schwachem Marktumfeld ein.

Diese Altcoins stehen laut Michaël van de Poppe jetzt besonders im Fokus:

NEAR: Der KI-Favorit des Analysten

An erster Stelle nennt van de Poppe NEAR Protocol. Für ihn handelt es sich um eines der spannendsten KI-Protokolle im gesamten Kryptomarkt. Besonders überzeugt ihn die stetig steigende Aktivität innerhalb des Ökosystems. Die Umsätze entwickeln sich positiv, während das Netzwerk auch in einem schwachen Gesamtmarkt relative Stärke zeigt.

Hinzu kommt die enge Verbindung zu verschiedenen KI-Anwendungen und die zunehmende Nutzung von NEAR Intents. Nach Ansicht des Analysten besitzt das Projekt genügend Fundamentaldaten, um schon bald neue Zyklushochs zu erreichen. Deshalb hält er NEAR aktuell sogar als größte Einzelposition in seinem Portfolio.

ONDO: Der Profiteur des RWA-Booms

Ebenfalls sehr optimistisch bewertet van de Poppe ONDO. Das Projekt gilt als einer der führenden Vertreter des RWA-Sektors, also der Tokenisierung realer Vermögenswerte. Dieser Markt wächst seit Monaten dynamisch und verzeichnet steigende Werte bei TVL, Handelsvolumen und Protokoll-Umsätzen.

Besonders interessant sei laut van de Poppe die starke Produktnachfrage. Trotz der jüngsten Marktkorrektur sieht er keine fundamentalen Probleme. Vielmehr habe ONDO lediglich unter dem allgemeinen Abverkauf gelitten. Sollte der Trend bei tokenisierten Staatsanleihen und anderen traditionellen Finanzprodukten anhalten, könnte ONDO zu den größten Gewinnern der nächsten Aufwärtsphase gehören.

TAO: Die Wette auf dezentrale KI

Neben NEAR zählt auch Bittensor (TAO) zu seinen bevorzugten KI-Investments. Während große Technologieunternehmen den KI-Markt dominieren, setzt Bittensor auf ein dezentrales Netzwerk für künstliche Intelligenz.

Van de Poppe argumentiert, dass die Nachfrage nach dezentralen KI-Lösungen langfristig steigen dürfte. Trotz Diskussionen rund um einzelne Subnets sieht er den übergeordneten Trend weiterhin intakt. Die starke Wochenkerze der vergangenen Tage wertet er als Hinweis auf zurückkehrendes institutionelles Interesse. Wer auf den KI-Sektor setzt, sollte seiner Meinung nach daher sowohl NEAR als auch TAO beobachten.

Wormhole: Die unterschätzte Infrastruktur-Wette

Deutlich weniger Aufmerksamkeit erhält derzeit Wormhole. Genau darin erkennt van de Poppe jedoch eine Chance. Das Protokoll verbindet unterschiedliche Blockchains miteinander und könnte insbesondere für den RWA-Sektor eine wichtige Rolle spielen.

Wenn traditionelle Finanzwerte künftig auf mehreren Netzwerken existieren, werden leistungsfähige Brückenlösungen benötigt. Wormhole positioniert sich genau in diesem Bereich. Zusätzlich verweist der Analyst auf das Wachstum rund um Sunrise und mehrere bullische Divergenzen im Chart. Aus seiner Sicht könnte Wormhole derzeit deutlich unterbewertet sein.

SUI: Starkes Team trotz Rückschlägen

Auch SUI gehört zu den Kandidaten, die van de Poppe derzeit aufmerksam verfolgt. Die jüngsten technischen Probleme betrachtet er nicht als strukturelles Risiko. Ähnliche Herausforderungen hätten bereits zahlreiche andere Netzwerke erlebt.

Viel wichtiger sei die Qualität des Entwicklerteams. Der Analyst geht davon aus, dass SUI nach einer technischen Stabilisierung verlorenes Vertrauen zurückgewinnen kann. Sollte wichtige Widerstände überwunden werden, sieht er Potenzial für eine beschleunigte Aufwärtsbewegung.

Neben den wachstumsstärkeren Projekten nennt van de Poppe auch zwei etablierte Schwergewichte: Chainlink und Aave.

Bei Chainlink verweist er auf die zunehmende Bedeutung von Oracles für die Verbindung zwischen traditionellen Finanzmärkten und Blockchain-Anwendungen. Besonders mit Blick auf regulatorische Entwicklungen wie den Clarity Act könnten zuverlässige Datenlieferanten künftig noch wichtiger werden.

Aave bezeichnet er dagegen als fundamentalen Baustein des DeFi-Sektors. Zwischen Umsatzentwicklung, TVL und aktueller Bewertung erkennt er eine außergewöhnlich große Diskrepanz. Für langfristig orientierte Anleger könnte genau das eine interessante Gelegenheit darstellen.


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Krypto Prognose: Altcoins vor dem Trendwechsel?

Besonders spannend ist sein übergeordneter Marktausblick. Van de Poppe verweist darauf, dass die Altcoin-Marktkapitalisierung gegenüber Bitcoin möglicherweise erstmals seit dem Hoch im Jahr 2022 einen mehrjährigen Abwärtstrend durchbrechen könnte.

Sollte dieser technische Ausbruch tatsächlich gelingen, könnte dies den Beginn einer neuen Phase relativer Stärke bei Altcoins markieren. Seine Favoriten spiegeln genau diese Erwartung wider: KI mit NEAR und TAO, Real World Assets mit ONDO, Infrastruktur mit Wormhole, Layer-1-Wachstum über SUI sowie die etablierten Marktführer Chainlink und Aave. Statt auf den gesamten Markt zu setzen, favorisiert er damit gezielt jene Projekte, die bereits heute steigende Nutzung, reale Umsätze und starke Fundamentaldaten vorweisen können.

Bitcoin Hyper als spekulative Alternative? Darum beobachten Anleger den Presale genau

Während etablierte Altcoins wie NEAR, ONDO oder TAO laut Michaël van de Poppe zu den aussichtsreichsten Kandidaten für die nächste Marktphase zählen, suchen viele Anleger auch nach kleineren Projekten mit höherem Renditepotenzial. Gerade in einem Umfeld, in dem zahlreiche Altcoins weiterhin unter Druck stehen, rücken Presales mit starker Kapitalnachfrage zunehmend in den Fokus.

Ein Projekt, das aktuell besonders viel Aufmerksamkeit erhält, ist Bitcoin Hyper. Während viele Altcoins im laufenden Bärenmarkt Schwierigkeiten haben, neue Investoren anzuziehen, zeigt der Presale bislang eine bemerkenswerte relative Stärke. Bereits rund 33 Millionen US-Dollar Kapital wurden eingesammelt – ein Wert, der angesichts der insgesamt schwachen Marktstimmung für Aufmerksamkeit sorgt.

Das Konzept von Bitcoin Hyper basiert auf der Idee, die Sicherheit und Bekanntheit des Bitcoin-Netzwerks mit der Geschwindigkeit moderner Smart-Contract-Blockchains zu verbinden. Das Projekt setzt dabei auf eine Layer-2-Architektur und kombiniert verschiedene Eigenschaften, die Anleger bislang vor allem mit Solana oder anderen leistungsstarken Netzwerken verbinden. Im Mittelpunkt steht eine Zero-Knowledge-Bridge, die Vermögenswerte zwischen Bitcoin Layer 1 und dem neuen Layer-2-Netzwerk übertragen soll.

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Dadurch möchte Bitcoin Hyper ein Problem adressieren, das den Bitcoin-Sektor seit Jahren begleitet: Die größte Kryptowährung der Welt verfügt zwar über enorme Liquidität und Sicherheit, bietet jedoch nur eingeschränkte Smart-Contract-Funktionalitäten. Genau hier setzt das Projekt an und versucht, zusätzliche Anwendungen wie DeFi, Zahlungen oder neue Blockchain-Dienste innerhalb eines Bitcoin-nahen Ökosystems zu ermöglichen.

Ein weiterer Faktor ist das aktuelle Staking-Modell. Anleger können ihre Token bereits im Presale staken und erhalten derzeit Renditen von rund 36 Prozent APY. Solche Anreize sind insbesondere in Marktphasen attraktiv, in denen viele Investoren auf passive Erträge setzen und gleichzeitig auf eine spätere Marktbelebung spekulieren.

Ob sich Bitcoin Hyper langfristig durchsetzen kann, bleibt abzuwarten. Dennoch zeigt die bisherige Kapitalaufnahme, dass das Projekt trotz des schwierigen Marktumfelds auf großes Interesse stößt. Sollte sich das Narrativ rund um Bitcoin-Layer-2-Lösungen in den kommenden Monaten weiter etablieren, könnte Bitcoin Hyper zu den Projekten gehören, die besonders stark von einem neuen Kapitalzufluss in den Markt profitieren.

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Christoph Peterson
Christoph Peterson
Krypto Redakteur

Vor einigen Jahren hat Christoph das Thema Kryptowährungen für sich entdeckt und ist seither leidenschaftlich als Autor und Enthusiast in diesem Bereich aktiv. Sein Interesse gilt vor allem den Themen Kryptowährungen, Blockchain-Technologie und Security Token Offerings (STOs). Als regelmäßiger Autor... Mehr lesen

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