Bitcoin bewegt sich weiterhin in einer entscheidenden Marktphase. Während viele Anleger auf kurzfristige Kursbewegungen zwischen 60.000 und 70.000 US-Dollar fokussiert sind, richtet der bekannte Marktanalyst DrProfit seinen Blick auf ein deutlich größeres Bild. Für ihn spielen kurzfristige Schwankungen aktuell kaum eine Rolle.

Stattdessen konzentriert sich seine Analyse auf die Frage, ob der Markt bereits den endgültigen Boden gefunden hat oder ob eine weitere Kapitulationsphase bevorsteht.
Besonders im Fokus stehen dabei On-Chain-Daten, die Entwicklung der kurzfristigen Investoren sowie wichtige Wirtschaftsdaten aus den USA, die in den kommenden Tagen für erhöhte Volatilität sorgen könnten.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Der Analyst erwartet weiterhin einen finalen Bitcoin-Boden im Bereich zwischen 40.000 und 50.000 US-Dollar, den er als „Confirmed BlackRock Bottom“ (CBB) bezeichnet.
  • Die aSOPR-Kennzahl zeigt erstmals deutliche Verlustrealisierungen bei kurzfristigen Investoren, eine vollständige Kapitulation wie in früheren Bärenmärkten sei jedoch noch nicht erreicht.
  • Mit dem FOMC-Zinsentscheid, den Einzelhandelsumsätzen und den Arbeitsmarktdaten stehen in dieser Woche mehrere wichtige Ereignisse an, die starke Kursbewegungen auslösen könnten.

aSOPR signalisiert zunehmenden Verkaufsdruck

Ein zentraler Indikator in der aktuellen Marktphase ist laut DrProfit die Kennzahl aSOPR (Adjusted Spent Output Profit Ratio). Sie misst, ob Bitcoin-Investoren ihre Coins im Durchschnitt mit Gewinn oder Verlust verkaufen.

Aktuell zeigen die Daten, dass immer mehr Anleger beginnen, ihre Positionen mit Verlust aufzulösen. Besonders betroffen sind Investoren, die Bitcoin während der Rallye zwischen 70.000 und über 100.000 US-Dollar gekauft haben.

Für den Analysten ist dies ein wichtiges Signal, da genau dieses Verhalten typischerweise in den späteren Phasen eines Bärenmarktes auftritt. Dennoch sieht er bislang noch keine vollständige Kapitulation.

Historisch seien die endgültigen Tiefpunkte in den Jahren 2018 und 2022 erst nach extremen Verlustereignissen entstanden, bei denen Panikverkäufe ihren Höhepunkt erreichten. Ein solches Ereignis habe der Markt bislang noch nicht erlebt.

Das BlackRock-Szenario bleibt bestehen

Trotz der jüngsten Kursverluste hält DrProfit an seiner langfristigen Prognose fest.
Seiner Einschätzung nach befindet sich der wahrscheinliche Zyklusboden weiterhin im Bereich zwischen 40.000 und 50.000 US-Dollar. Diese Zone bezeichnet er als „Confirmed BlackRock Bottom“ (CBB), da sie in etwa dem Preisniveau entspricht, auf dem BlackRock Anfang 2024 seinen Spot-Bitcoin-ETF gestartet hatte.

Bereits Mitte 2024 hatte der Analyst diese Region als potenziellen Boden des nächsten Bärenmarktes identifiziert. Nun sieht er die aktuelle Kursentwicklung zunehmend in Richtung dieser Zone laufen.

Sollte sich seine Analyse bestätigen, könnte der finale Tiefpunkt erst im Zeitraum September bis Oktober 2026 erreicht werden.

Bitcoin bleibt in der schwierigen Phase 5

Nach seinem eigenen Marktmodell befindet sich Bitcoin derzeit in der frühen Phase einer umfassenden Kapitulationsphase.
Für die kommenden Wochen erwartet DrProfit weiterhin starke Schwankungen zwischen etwa 58.000 und 68.000 US-Dollar. Dabei könnten sowohl Bullen als auch Bären wiederholt auf dem falschen Fuß erwischt werden.

Short-Squeezes könnten Leerverkäufer unter Druck setzen, während zwischenzeitliche Erholungen Anleger dazu verleiten könnten, voreilig einen Boden auszurufen.
Je länger sich Bitcoin in dieser Seitwärtsphase bewege, desto größer könnte laut dem Analysten die spätere Kapitulation ausfallen. Gleichzeitig würde dadurch ein nachhaltigerer Boden entstehen.


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US-Notenbank rückt in den Mittelpunkt

Neben den On-Chain-Daten richten sich die Blicke der Anleger in dieser Woche vor allem auf die US-Geldpolitik.

Besondere Aufmerksamkeit gilt der FOMC-Sitzung der US-Notenbank. Marktteilnehmer hoffen auf Signale für zukünftige Zinssenkungen und eine lockerere Geldpolitik.
DrProfit rechnet jedoch nicht damit, dass die US-Notenbank die Erwartungen des Marktes vollständig erfüllen wird. Sollte die Fed vorsichtiger auftreten als erwartet, könnte dies zusätzlichen Druck auf Aktien und Kryptowährungen ausüben.

Zusätzlich stehen die US-Einzelhandelsumsätze sowie neue Arbeitsmarktdaten auf dem Kalender. Beide Veröffentlichungen könnten kurzfristig starke Kursbewegungen auslösen.

Liquid Chain verbindet die nächste Generation der Blockchain-Liquidität

Während Anleger die weitere Entwicklung von Bitcoin aufmerksam verfolgen, arbeitet Liquid Chain an einer Infrastruktur, die Liquidität über verschiedene Blockchain-Netzwerke hinweg effizienter nutzbar machen soll.

Das Projekt entwickelt eine Layer-3-Lösung, die Vermögenswerte und Liquidität zwischen Netzwerken wie Bitcoin, Ethereum und Solana verbindet. Ziel ist es, Kapital effizienter durch verschiedene Ökosysteme fließen zu lassen und bestehende Liquiditätsinseln aufzubrechen.

Der native $LIQUID-Token befindet sich derzeit noch im Presale. Nach Angaben des Projekts wurden bereits mehr als 800.000 US-Dollar investiert. Durch das stufenweise Vorverkaufsmodell steigt der Tokenpreis mit jeder Phase an, wodurch frühe Investoren von günstigeren Einstiegspreisen profitieren können.

Mit seinem Fokus auf Interoperabilität, Skalierbarkeit und Liquiditätsmanagement positioniert sich Liquid Chain als Infrastrukturprojekt für die nächste Wachstumsphase des Blockchain-Sektors, wobei einige Analysten aufgrund der hohen Nachfrage einen Kursanstieg um mehr als das 10-fache nach dem Launch für möglich halten.

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Christoph Peterson
Christoph Peterson
Krypto Redakteur

Vor einigen Jahren hat Christoph das Thema Kryptowährungen für sich entdeckt und ist seither leidenschaftlich als Autor und Enthusiast in diesem Bereich aktiv. Sein Interesse gilt vor allem den Themen Kryptowährungen, Blockchain-Technologie und Security Token Offerings (STOs). Als regelmäßiger Autor... Mehr lesen

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