Geht es nach dem Trader Peter Brandt, dann könnte schon bald ein massiver Rücksetzer beim Bitcoin Kurs folgen, der mutmaßlich auch zahlreiche Altcoins mit in den Abgrund reißen könnte. Ihm zufolge sei ein BTC Rückgang in Zonen zwischen 58.000 bis 62.000 US-Dollar möglich. Zum Vergleich: aktuell notiert die Cyberdevise mit der größten Marktkapitalisierung bei 89.169 US-Dollar, das Allzeit-Hoch indes liegt bei mehr als 126.000 US-Dollar.
Doch was steckt dahinter? Gibt es historische Muster, oder ist die aktuelle Situation unvergleichlich? Was spricht für ein antizyklisches Handeln, was für die Reduzierung von Risiken? Im heutigen Krypto News Live-Ticker wollen wir genau auf jene Fragen eingehen. Mit dabei: ganz konkrete Kurs Prognosen zu Bitcoin, aber auch führenden Altcoins wie Ethereum und Ripple.

Bullishes Momentum nach Trump-Rede: Signifikant für mittelfristige Krypto Prognose?
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Weiterer Kursrutsch
Negatives Momentum am Mittwochabend: Der Bitcoin-Kurs rutscht auf 87.859 US-Dollar ab und verliert auf 24-Stunden-Sicht rund 2,1 Prozent. Auch auf Stundenbasis setzt sich der Abwärtsdruck fort, wobei nicht nur Bitcoin, sondern auch der Großteil der Altcoins deutliche Verluste verzeichnet. Die Marktstimmung bleibt entsprechend angespannt, kurzfristige Käufer halten sich spürbar zurück.
Hier geht es zum Beitrag: Welche Kryptowährung kaufen?
Vitalik Buterin will Ethereum-Staking robuster machen – DVT rückt ins Kernprotokoll
Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin hat einen Vorschlag skizziert, um sogenannte Distributed-Validator-Technology (DVT) direkt in das Ethereum-Staking-Protokoll zu integrieren. Ziel ist es, das Staking widerstandsfähiger gegen Ausfälle zu machen und gleichzeitig die technische Komplexität für große ETH-Inhaber deutlich zu senken. DVT erlaubt es, Validatoren über mehrere Maschinen hinweg zu betreiben, wobei der kryptografische Schlüssel aufgeteilt wird und mehrere Knoten gemeinsam Signaturen erzeugen – anstatt sich auf einen einzelnen Knoten zu verlassen.

Buterin sieht darin vor allem zwei Vorteile: Zum einen könnten sicherheitsbewusste Staker, darunter auch institutionelle Investoren und große Einzelhalter, ihre ETH in einer Multi-Node-Struktur betreiben, ohne auf zentralisierte Staking-Anbieter angewiesen zu sein. Zum anderen würde dies die Dezentralisierung des Netzwerks stärken, da mehr große Akteure eigene Infrastruktur betreiben könnten. Für die Ethereum Prognose ist das ein strukturell positives Signal: Ein robusteres, dezentraleres Staking erhöht die langfristige Stabilität des Netzwerks und stärkt das Vertrauen in Ethereum als technologische Basis des Krypto-Ökosystems.
Trump in Davos: Krypto als geopolitisches Machtinstrument der USA
US-Präsident Donald Trump hat beim Weltwirtschaftsforum in Davos mit klaren Aussagen zur Rolle von Kryptowährungen aufhorchen lassen. In seiner Rede vor Staats- und Wirtschaftslenkern erklärte Trump, er habe maßgeblich dazu beigetragen, die USA als „Krypto-Hauptstadt der Welt“ zu positionieren. Dies sei durch die Unterstützung von Gesetzesinitiativen geschehen, die gezielt auf eine Förderung der Digital-Asset-Branche abzielten. Krypto sei für ihn bewusst auf die politische Agenda gerückt worden.
Dabei räumte Trump offen ein, dass innenpolitische Motive eine Rolle gespielt hätten. Die Unterstützung für Kryptowährungen habe ihm erheblichen politischen Rückhalt verschafft. Entscheidender sei jedoch ein strategischer Aspekt gewesen: der globale Wettbewerb mit China. Trump betonte, dass auch China diesen Markt dominieren wolle und es aus seiner Sicht essenziell sei, Peking keinen Zugriff auf diese Schlüsseltechnologie zu überlassen. Er zog dabei Parallelen zur Künstlichen Intelligenz und stellte klar, dass es um technologische und wirtschaftliche Führungsansprüche gehe.
Für den Kryptomarkt sind diese Aussagen vor allem langfristig relevant. Sie unterstreichen, dass digitale Vermögenswerte zunehmend als geopolitisches Instrument verstanden werden – nicht nur als Finanzinnovation. Kurzfristig sorgen solche Aussagen zwar für Aufmerksamkeit, entscheidend bleibt jedoch, ob den politischen Bekenntnissen auch konkrete regulatorische Schritte folgen. Klar ist: Krypto ist endgültig im machtpolitischen Diskurs angekommen, was das Marktumfeld nachhaltig verändern könnte.
Hier geht es zum Beitrag: Krypto Portfolio aufbauen.
Diversifizierung des Krypto-Portfolios
Dass immer mehr Anleger geneigt scheinen, ihr Krypto-Portfolio zu diversifizieren, zeigt sich nicht zuletzt auch am steigenden Interesse an neuen Coins wie etwa Maxi Doge, so zahlreiche Marktbeobachter in ihren aktuellen Analysen.
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On-Chain-Signal dreht ins Negative: Bitcoin-Investoren realisieren erstmals wieder Verluste
Bitcoin-Besitzer haben über einen Zeitraum von 30 Tagen netto Verluste realisiert – ein Zustand, der zuletzt Ende 2023 zu beobachten war. Zuvor hatten über mehr als zwei Jahre hinweg klar realisierte Gewinne dominiert. Laut Daten von Julio Moreno, Forschungsleiter bei CryptoQuant, ist die 30-Tage-Rolling-Metrik für realisierte Gewinne und Verluste unter die Nulllinie gefallen. Das bedeutet, dass Coins, die im vergangenen Monat on-chain bewegt wurden, im Schnitt unter ihrem ursprünglichen Kaufpreis verkauft wurden.
Die Kennzahl „Realisierter Nettogewinn/-verlust“ misst dabei die aggregierten Gewinne oder Verluste, die Investoren durch tatsächliche Verkäufe realisieren. Ein negativer Wert signalisiert nicht zwingend einen unmittelbaren Preisverfall, sondern weist darauf hin, dass der Verkaufsdruck zunehmend von Marktteilnehmern ausgeht, die zu höheren Kursen eingestiegen sind. Das spricht für eine Phase erhöhter Kapitulation auf Investorenseite – häufig ein Begleiterscheinung von Konsolidierungen oder Trendwechseln.
Für die aktuelle Bitcoin Prognose ist dieses Signal ambivalent. Kurzfristig erhöht sich das Risiko weiterer Schwäche, da verlustrealisierende Verkäufer typischerweise wenig preissensibel agieren. Gleichzeitig markieren solche Phasen historisch nicht selten Übergangszonen, in denen sich der Markt von überhitzten Strukturen bereinigt. Wer jetzt Bitcoin kaufen möchte, könnte indes dennoch einen guten Zeitpunkt erwischen, denn sofern die Optimisten recht behalten, handelt es sich aktuell um eine günstige Kryptowährung.
Wir haben ChatGPT befragt: Wie realistisch ist ein Bitcoin-Crash – und was spricht für neue Höchststände?
Im Rahmen der aktuellen Krypto News haben wir ChatGPT erneut zur möglichen Bitcoin-Entwicklung befragt – diesmal bewusst mit Blick auf beide Extreme. Ein Rücksetzer in den Bereich von 58.000 bis 62.000 US-Dollar bleibt kurzfristig ein denkbares Risikoszenario, würde jedoch eine klare Abfolge negativer Faktoren erfordern: anhaltende ETF-Abflüsse, eine weitere Eskalation geopolitischer Spannungen sowie den Bruch mehrerer technischer Schlüsselzonen. Ohne einen solchen Katalysator stuft ChatGPT dieses Szenario weiterhin nicht als Basiserwartung ein.
Gleichzeitig ist ein bullishes Szenario mit Kursen deutlich oberhalb von 100.000 US-Dollar keineswegs abwegig. Sollte sich die geopolitische Lage beruhigen, institutionelles Kapital über ETFs zurückkehren und der Bitcoin-Kurs wichtige Unterstützungen oberhalb von 85.000 US-Dollar verteidigen, wären neue Impulse in Richtung 105.000 bis 120.000 US-Dollar realistisch. In diesem Fall würde sich das Narrativ vom digitalen Wertspeicher erneut durchsetzen – insbesondere bei steigender Nachfrage von langfristig orientierten Investoren.
Für die Bitcoin Krypto Prognose ergibt sich damit eine breite, aber klar definierte Spanne: Auf der Unterseite liegen zentrale Risikozonen bei 72.000, 68.000 und im Extremfall bei rund 58.000 US-Dollar. Auf der Oberseite bleibt der Bereich jenseits der 100.000-Dollar-Marke ein valides mittelfristiges Ziel, so die KI.
Einzelne Gewinner trotzen der Schwäche – selektive Stärke im Kryptomarkt
Während die übergeordnete Marktstimmung angespannt bleibt, zeigen sich punktuell klare Profiteure. Besonders auffällig ist MYX Finance mit einem Kursplus von 16,7 Prozent auf 24-Stunden-Sicht. Ebenfalls deutlich zulegen konnten Canton (CC) mit einem Anstieg von 9,4 Prozent sowie World Liberty Financial, das um 7,5 Prozent zulegte. Die Bewegungen verdeutlichen, dass Kapital aktuell sehr selektiv fließt und gezielt in Projekte mit kurzfristigem Momentum geht.
Auch bei den etablierten Coins gibt es Ausnahmen. Bitcoin Cash kann sich mit einem Plus von 3,4 Prozent behaupten und ist im Ranking nach Marktkapitalisierung wieder auf Platz 14 vorgerückt. In einem insgesamt schwachen Marktumfeld unterstreicht das die zunehmende Fragmentierung: Während der breite Markt unter Druck steht, entstehen vereinzelt Chancen – allerdings meist ohne nachhaltige Signalwirkung für den Gesamtmarkt.
Sollte man womöglich gerade jetzt Altcoins kaufen? Antizyklische Anleger zumindest wittern aktuell Chancen.
Kapitalabzug bei Krypto-ETFs verschärft sich – geopolitische Risiken belasten Stimmung
Der Verkaufsdruck bei Krypto-ETFs hat sich gestern, am 20.01.2026, deutlich verstärkt. Aus Bitcoin-ETFs wurden netto rund 497,7 Millionen US-Dollar abgezogen, bei Ethereum summierten sich die Abflüsse auf etwa 230 Millionen US-Dollar. Damit kam es zeitgleich bei beiden Leitassets zu klaren Negativsignalen auf institutioneller Ebene – ein Hinweis darauf, dass große Anleger ihr Risiko aktuell spürbar reduzieren.
Als Belastungsfaktoren gelten vor allem die geopolitischen Spannungen rund um Grönland sowie der wieder aufflammende Zollstreit. In diesem Umfeld werden Bitcoin und Ethereum weiterhin nicht als sichere Häfen wahrgenommen, sondern als Teil des Risikoexposures, das in unsicheren Phasen zurückgefahren wird. Die ETF-Ströme zeigen dabei meist strategische Entscheidungen und weniger kurzfristige Reaktionen, was dem Signal zusätzliches Gewicht verleiht.
Wie es weitergeht, dürfte maßgeblich von den politischen und makroökonomischen Impulsen der kommenden Tage abhängen. Entsprechend gespannt richtet sich der Blick auf das Weltwirtschaftsforum in Davos. Klare Signale zur Handelspolitik oder zur geopolitischen Lage könnten die Stimmung entweder weiter eintrüben – oder zumindest kurzfristig für Entlastung sorgen. Bis dahin bleibt das Marktumfeld fragil und stark nachrichtengetrieben.
Dieser Beitrag wird laufend aktualisiert.
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