Ethereum plant das Hegota-Upgrade für das späte zweite Halbjahr 2026 als zweites großes Release nach Glamsterdam, mit Fokus auf Verkle Trees und weiteren Effizienzsteigerungen, um in einem neuen halbjährlichen Update-Rhythmus schneller auf Netzwerkwachstum zu reagieren.
Das Wichtigste im Überblick:
Hegota soll noch 2026 auf Glamsterdam folgen
Mitten in der finalen Planung für das Jahr 2026 steht bei Ethereum das nächste große Netzwerk-Upgrade mit Hegota an. Das Projekt folgt unmittelbar auf Glamsterdam und bietet neuen Anreiz für Anleger, Ethereum zu kaufen. Entwickler haben den Zeitplan und die ersten Schritte bereits festgelegt. Das Projekt folgt unmittelbar auf Glamsterdam, dessen vollständiger Umfang Anfang Januar 2026 endgültig definiert werden soll.
In der Ethereum-Entwicklungs-Community beginnt ab dem 5. Januar 2026 die Phase zur Einreichung der sogenannten „Headliner“-EIPs. Diese Protokolländerungen bestimmen den Kern von Hegota und werden bis Anfang Februar diskutiert. Danach folgt ein Zeitraum von etwa 30 Tagen, in dem zusätzliche Vorschläge eingebracht werden können, die von weniger zentraler Bedeutung sind.
Damit verschiebt sich Ethereum weiter von großen, seltenen Releases zu einer halbjährlichen Update-Strategie. Dies soll dabei helfen, Ethereum technisch konkurrenzfähiger mit auf Effizienz ausgelegten neuen Kryptowährungen zu machen. Hegota soll im späten zweiten Halbjahr 2026 live gehen und damit die zweite größere Ergänzung nach Glamsterdam sein. Dieser Schritt markiert eine Reaktion auf Kritik aus der Community Hier wurden in 2025 mehrfach Stimmen laut, dass die Entwicklung des Protokolls nicht mit dem raschen Wachstum des Netzwerks Schritt halte.
Technische Ausrichtung und Debatte im Ökosystem
Obwohl der finale Funktionsumfang noch offen ist, stehen mehrere technische Ziele im Raum. Im Zentrum der Diskussion stehen Verkle Trees. Dabei handelt es sich um eine moderne Datenstruktur, die es ermöglicht, Zustandsnachweise für Knoten drastisch zu verkleinern. Dadurch werden die Anforderungen an Speicher und Rechenleistung für Netzwerkknoten gesenkt.
Weitere Themen, die innerhalb der EIP-Debatte auftauchen, betreffen Verbesserungen bei Datenzugriffsmustern, Protokollintegration von Block-Access-Listen und formalisierte Mechanismen zur Trennung von Proposer und Buildern. Diese Änderungen zielen darauf ab, Ethereum als erste Bitcoin Alternative zu etablieren, indem sie eine höhere Effizienz, niedrigere Gebühren und eine nachhaltigere Netzwerkwachstumsbasis ermöglichen.
Kontext im Entwicklungszyklus
Hegota reiht sich in eine Serie von Upgrades ein, die 2025 mit Fusaka und 2026 zunächst mit Glamsterdam startete. Der neue Rhythmus der Releases soll nicht nur technische Innovationen beschleunigen, sondern auch Transparenz schaffen. So werden klare Zeitfenster für Vorschläge und Diskussionen etabliert.
Während einige Stimmen im Ökosystem noch auf eine exakte Bestätigung des Zeitfensters warten, gilt Hegota als fixer Bestandteil der Roadmap für das kommende Jahr. Entscheidend wird sein, welche EIPs am meisten Zustimmung finden und wie die Implementierung in den Client-Softwareprojekten verläuft.
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